Tattoos

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Im Lebenskundlichen Unterricht erklärte uns neulich ein Soldat sein Tattoo auf dem linkten Unterarm: drei Rosen. „Sie stehen für drei Kameraden“, sagte er, „die ich im Gefecht verloren habe. Dieses Tattoo hat mir geholfen, meine Trauer zu verarbeiten.“
Ich habe mich gefragt: „Was ist mir so wichtig, es mir auf die Haut zu tätowieren und womöglich täglich darauf zu gucken?“ Entstanden ist dieses orthodoxe Kreuz inklusive Schatten. Die Banderole darüber in den Farben: „Blau und rot – bis in den Tod.“ Darin die Bibelstelle aus Johannes 3,16. Dort steht: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“