Weihnachten findet statt

Weihnachten findet statt

  • Weihnachten
  • Evangelische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Köln

Vieles ist unsicher: Veranstaltungen werden abgesagt, Termine verschoben, Begegnungen sind sehr reduziert. Das Virus Corona bestimmt weitreichend das gesellschaftliche Leben. Da ist es eine gute Nachricht, wenn man weiß, worauf man sich, bei aller Bedrängnis und Unsicherheit, verlassen kann: Weihnachten findet statt.

Postkarte Weihnachten findet statt

Postkarte Weihnachten findet statt

Militärseelsorge

Die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr bietet einen Adventskalender online an, um alle Soldatinnen und Soldaten anzusprechen, egal ob sie in der Kaserne wohnen und arbeiten, im Homeoffice oder im Einsatz sind.

Auf der Internetseite www.weihnachtenfindetstatt.de finden sie vom 29. November, dem ersten Advent, bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Symbol aus der vorweihnachtlichen Zeit, dazu ein Bild, einen spirituellen Impuls und ein bisschen Kurioses. Aus dem Alten oder Neuen Testament gibt es biblische Ergänzungen. Auch Gottesdienste und die beliebten Konzerte mit dem Heeresmusikkorps können virtuell besucht werden. Die täglichen Kapitel können per Newsletter digital und kostenfrei zugeschickt werden: Die Anmeldung erfolgt auf www.weihnachtenfindetstatt.de

Dann erinnert der Kalender jeden Tag mit einer kleinen Nachricht: Es dauert nicht mehr lange und Weihnachten findet statt.

Leitende Militärdekanin Petra Reitz (Köln): „Wir sind froh, unseren Soldatinnen und Soldaten ein seelsorgliches Angebot machen zu können, das eine aktuelle Sprache spricht. Online können wir sehr viele erreichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Die Zahl der Anfragen an die Bundeswehr steigt. Soldaten und Soldatinnen unterstützen die Gesundheitsämter in der Zurückverfolgung der Kontakte von Infizierten, ein enormer Aufwand. Andere sind im Auslandseinsatz, fern von Familie und Zuhause. Dieser Adventskalender gibt auch ein Stück Heimat, wenn er Bilder und Symbole aus unserem christlichen Brauchtum aufgreift.“

von Petra Reitz