Wehrbeauftragte Eva Högl legt ihren ersten Jahresbericht vor

Wehrbeauftragte Eva Högl legt ihren ersten Jahresbericht vor

  • Katholische Militärseelsorge
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Die Wehrbeauftragte Eva Högl mit dem Jahresbericht 2020

Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, legt ihren ersten Jahresbericht vor

Deutscher Bundestag/Simone M. Neumann

Am 23. Februar 2021 stellte die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, ihren ersten Jahresbericht vor. Dieser zeigt deutlich, wie im vergangenen Jahr die Covid-19-Pandemie die Truppe aber auch die Militärseelsorge vor große Herausforderungen stellte.

Besonders betroffen waren vor allem Veranstaltungen wie Bibelfrühstücke, Werkwochen und Familienwochenenden, die von persönlichem Kontakt leben. Die Militärseelsorge hat auf diese Herausforderungen sehr rasch reagiert und sich effektiv umorganisiert. Gottesdienste fanden auf dem Feld oder virtuell statt, ein Teil der Seelsorge erfolgte telefonisch oder durch Videoimpulse. Diese besondere Situation führte zu verstärkter Nutzung digitaler Formate und der sozialen Medien.

Auch der Lebenskundliche Unterricht (LKULebenskundlicher Unterricht) lief im Wesentlichen online ab. Hier hat es sich erneut bewährt, dass dieser üblicherweise von Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorgern erteilt wird, da diese als unabhängige Lehrkräfte nicht innerhalb der militärischen Hierarchie stehen und einen freien und vertrauensvollen Gedankenaustausch über alle Fragen zu Ethik, Verantwortung und Moral ermöglichen.

Hier können Sie den vollständigen Jahresbericht der Wehrbeauftragten (PDF, 1,8 MB) mit den Seiten 122 bis 123 zur Militärseelsorge herunterladen.

Auch in ihrer aktuellen Kolumne in der Monatszeitschrift KOMPASS.Soldat in Welt und Kirche  betont die Wehrbeauftragte, wie die Militärseelsorge ihre Leistungsfähigkeit in der Krise unter Beweis gestellt hat.