Zusammen in einem Boot sitzen

Soldatenwerkwoche auf dem Ijsselmeer

Soldatenwerkwoche auf dem Ijsselmeer

  • Werkwoche
  • Katholische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Ahlen
Lesedauer:
1 MIN

Zusammen in einem Boot sitzen, gemeinsam handeln und entdecken, Natur, Wind und Gezeiten sinnlich erleben, das konnten Soldatinnen und Soldaten der 5. Kompanie Panzerbataillon 203 der Westfalen-Kasernein Ahlen auf der „Noorderlicht“, einem 3-Mast-Schoner.

Die Teilnehmer verpacken die Segel

Von brütender Hitze, über Wind, Regen und Kälte war in diesen fünf Tagen alles dabei

KMBA/Roman Fries

Von brütender Hitze über Wind, Regen und Kälte war in diesen fünf Tagen alles dabei, was ein Seglerherz höherschlagen lässt. Zudem war es auch eine Auszeit aus dem normalen Dienstalltag.

In geistlichen Impulsen am Morgen und Abend, mal auf dem Schiff oder am Strand wurden in Verantwortung von Militärpfarrer Pater Fries SAC den Soldaten Bibelstellen aufgezeigt, die vielfältige Möglichkeiten boten, sich selbst, die Kameraden und „Gott und die Welt“ besser kennenzulernen.

Gut 30 Soldatinnen und Soldaten lebten auf engstem Raum in Selbstverpflegung auf dem Schiff. Für die Organisation und Zubereitung der Mahlzeiten in der Kombüse zeigte sich Pfarrhelferin Weber verantwortlich.

Ohne Teamarbeit läuft auf einem Segelschiff nichts, das gilt für die Kombüse ebenso wie für das Segel setzen und wieder einholen. Und das bei Regen und Sonne, Wind und Wellengang, egal. „Man“ muss sich aufeinander verlassen können und es sind bestimmte Regeln und Abläufe einzuhalten. Es ist nicht viel anders als im Dienstalltag. „Eine gute Planung und Einsatzbereitschaft für plötzliche Wendemanöver ist die halbe Miete.“ 

Der Segeltörn startete in Harlingen (Niederlande) und es wurden verschiedene Inseln der niederländischen Küste angefahren – bestimmt von der Wetterlage. Fast jeden Abend in einem anderen Hafen boten sich viele Möglichkeiten für persönliche Gespräche und neue Eindrücke.

von Roman Fries

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