Mini-Wallfahrt „Lourdes“ im Eichsfeld

Mini-Wallfahrt „Lourdes“ im Eichsfeld

  • Katholische Militärseelsorge
  • Wallfahrt
Datum:
Ort:
Bad Frankenhausen
Lesedauer:
2 MIN
Der Pilgerzug auf dem Weg, angeführt durch einen Fahnenträger

Der Pilgerzug auf dem Weg zum Marienwallfahrtsort Etzelsbach

KMBA / Manuela Fehse

Fußwallfahrt zum Marienwallfahrtsort Etzelsbach

Fußwallfahrt der Katholischen Militärpfarrämter Bad Frankenhausen, Erfurt und Frankenberg zum Marienwallfahrtsort Etzelsbach im Eichsfeld

Mit der coronabedingt notwendigen Absage der alljährlichen Soldatenwallfahrt nach Lourdes wurde den Pfarrämtern für 2021 der Vorschlag zu einer Fußwallfahrt zu einer Lourdesgrotte oder einer Marienkirche im jeweiligen regionalen Bereich unterbreitet. Wir vom Katholischen Militärpfarramt Bad Frankenhausen haben diese Idee sofort aufgegriffen und uns zur Umsetzung mit den Militärpfarrämtern Erfurt und Frankenberg zusammengetan. So nahmen die Planungen für eine Fußwallfahrt im Eichsfeld immer mehr Gestalt an. Als Ziel unseres Pilgertages wählten wir Etzelsbach, einen Marienwallfahrtsort mit einem bekannten Bild der Schmerzhaften Muttergottes und auch einer Lourdesgrotte auf dem Wallfahrtsgelände.

Am Morgen des 20. Mai sammelten sich am Ausgangspunkt, der Kolping-Ferienstätte „Am Pferdeberg“ in Duderstadt, Soldatinnen und Soldaten, Zivilangestellte und auch Angehörige von Soldatinnen und Soldaten aus den Standorten der Seelsorgebereiche Bad Frankenhausen, Erfurt und Frankenberg, insgesamt fünfzig Pilger. Nach der Begrüßung bei Kaffee und Brötchen begannen wir mit einer Andacht zur Eröffnung unseres Pilgerweges bei schönstem Sonnenschein, natürlich alles im Freien. An diesem Tag herrschte im Eichsfeld wirklich wunderbares Wallfahrts-Wetter.

Militärpfarrer Clemens Dzikowski bei einer Andacht

Militärpfarrer Clemens Dzikowski bei einer geistlichen Zwischenstation auf dem Weg zum Marienwallfahrtsort Etzelsbach

KMBA/Manuela Fehse

Der Pilgerzug war mit der vorausgehenden Fahne der Militärseelsorge unterwegs und lief dann die insgesamt etwa zehn Kilometer lange Strecke, die auch die mitgehenden Kinder gut bewältigen konnten. Die unterstützende Truppe sorgte mit organisierten Getränkepausen für Erfrischung. An einem landschaftlich besonders reizvollen Punkt unterwegs hielten wir eine geistliche Zwischenstation und haben erneut unsere Wallfahrt mit all ihren Anliegen der Gottesmutter anvertraut. Die Anliegen der Militärseelsorge ebenso wie die der Bundeswehr haben uns den ganzen Tag begleitet.

Am Pilgerziel, der Wallfahrtskapelle Etzelsbach, war dank hervorragender Absprachen und Organisation durch unsere Pfarrhelfer alles für die Heilige Messe, unseren Pilger-Höhepunkt des Tages, vorbereitet. So konnten wir eine Marienmesse feiern und haben darin wiederum den Dank und die Bitten jedes Einzelnen genauso wie die Gebetsanliegen der Militärseelsorge und der Bundeswehr zur Gottesmutter getragen. Dabei betrachteten wir die starke katholische Tradition des Eichsfeldes und seine lebendige Gegenwart ebenso wie das Bild Mariens, das uns hier gleichermaßen in Gestalt der Schmerzhaften Mutter im Pilgerbild wie in der Maria im Lourdes-Bildnis begegnet.

Lourdbildnis in der Wallfahrtskirche

Lourdesbildnis in der Wallfahrtskirche

KMBA / Manuela Fehse

Mit dem gemeinsamen Mahl bei einer Pilgersuppe im Freien vor der Kapelle beendeten wir unsere Wallfahrt. Gerade auch bei denen, die zum ersten Mal auf einer Fußwallfahrt mitgelaufen sind, war eine große Freude spürbar. Ich möchte besonders den beteiligten Pfarrhelfern Christian Heindl von Bad Frankenhausen, Manuela Fehse von Erfurt und Oliver Siebrandt von Frankenberg (Sachsen) für die Organisation und die praktische Hilfe am Wallfahrtstag danken.

von Clemens Dzikowski

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