Bergwallfahrt auf den Petersberg

Bergwallfahrt auf den Petersberg

  • Katholische Militärseelsorge
  • Wallfahrt
Datum:
Ort:
Ingolstadt
Lesedauer:
1 MIN

Niemand ist allein!

Gut gelaunt und hochmotiviert wie immer machten wir uns am 14. Oktober 2021 früh am Morgen mit mehreren Bussen von der Ingolstädter Pionierkaserne aus auf zu unserer diesjährigen Bergwallfahrt. Auf dem Weg sammelten wir noch einen Soldaten aus dem Standort Manching auf und fuhren dann weiter bis nach Brannenburg, wo einst die Gebirgspioniere stationiert waren.

Peterskirche auf dem Petersberg im Hintergrund Berge

Peterskirche auf dem Petersberg in Brannenburg

Patricia Seidel

Angekommen am Fuße des Petersberges lauschten wir einem kurzen Anfangsimpuls von Militärpfarrer Stanko, bei dem anschließend alle einen kleinen Schutzengel in Form eines Handschmeichlers erhielten. Dieser symbolisierte, dass keiner von uns allein ist und alle Sorgen gemeinsam getragen werden.

Dann aber ging auch endlich unsere Wanderung los. Auf dem Weg blieben wir zweimal an Kapellen am Wegesrande stehen und hielten für kurze Impulse inne. Mit der Fahne der Katholischen Militärseelsorge voran und stetig guten Gesprächspartnern sowie -partnerinnen an der Seite, erklommen wir dann gegen Mittag die Spitze des Petersberges.

Nach einer Pause versammelten wir uns in der Peterskirche und feierten einen kurzen, aber inspirierenden Wortgottesdienst. Die ansprechende Predigt von Militärpfarrer Stanko animierte uns dazu, unsere Talente zu entdecken, sie im Alltag bewusst einzusetzen und anderen, denen es schwerer fällt als uns, dadurch helfend zur Seite zu stehen.

Militärpfarrer Petro Stanko und Soldaten beim Wortgottesdienst in der Peterskirche

Militärpfarrer Petro Stanko beim Wortgottesdienst in der Peterskirche

Patricia Seidel

Im Anschluss folgte ein unterhaltsames und ausgedehntes Mittagsessen, bei dem die Wirtin unsere durstigen Kehlen und hungrigen Bäuche bestens zu füllen wusste! Nachdem wir noch einmal die Aussicht genossen und ein gemeinsames Foto gemacht hatten, ging es dann satt, aber überglücklich wieder den Berg runter, zurück zu den Bussen.

Damit war die Bergwallfahrt 2021 wieder ein voller Erfolg und wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen im nächsten Jahr! Denn eines ist uns allen beim gemeinsamen Wandern wirklich bewusst geworden: Niemand ist allein!

von Patricia Seidel