Gedenkfeier im Bundeswehrzentralkrankenhaus

Gedenkfeier im Bundeswehrzentralkrankenhaus

  • Katholische Militärseelsorge
  • Gottesdienst
Datum:
Ort:
Koblenz
Lesedauer:
1 MIN

Ökumenische Gedenkfeier am Buss- und Bettag

Es ist eine gute Tradition geworden, jedes Jahr im November am Buß- und Bettag in einer ökumenischen Gedenkfeier der verstorbenen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz zu gedenken.

Militärpfarrer Mahle und Fries am Altar

Die Militärpfarrer Mahle und Fries bei einer ökumenischen Gedenkfeier für die verstorbenen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundeswehrzentralkrankenhaus

Bundeswehr / A. Weidner

Wenn auch coronabedingt nur 21 Personen, vorwiegend Krankenhauspersonal, an der Gedenkfeier teilnehmen konnten, so war es - wie jedes Mal - ergreifend, sich all der Menschen zu erinnern, die Teil des gemeinsamen Lebensweges waren.

Als Einstieg in die Feier trug Militärpfarrer Tim Mahle von der evangelischen Militärseelsorge ein Gedicht von Rainer Maria Rilke vor. Dieses Herbstgedicht nimmt Bezug auf die Blätter die im Herbst fallen und bezieht das Fallen auf das Leben der Menschen. „Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.“

Mitarbeiter des Bundeswehrzentralkrankenhauses bei einer ökumenischen Andacht

Mitarbeiter des Bundeswehrzentralkrankenhauses gedenken der Verstorbenen

Bundeswehr / A. Weidner

Und dieser „Eine“ ist für uns Christus, betonte Militärpfarrer Pater Roman Fries SAC von der katholischen Militärseelsorge. Und auch wenn dieses „Fallen in Gottes Hand“ für jeden Menschen anders aussieht, so verbindet uns doch die gemeinsame Hoffnung darauf, dass am Ende unseres Lebens einer auf uns wartet und uns Geborgenheit und Heimat schenkt.

Im anschließenden Lichtritus wurden Teelichter an der Osterkerze entzündet für die Menschen, die in den Jahren 2020 bis 2021 von uns gegangen sind.

von Roman Fries