Stressbewältigung und Selbstfürsorge

Frauenwochenende in Baltrum

Frauenwochenende in Baltrum

  • Frauen
  • Katholische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Leer
Lesedauer:
1 MIN

Reif für die Insel...

… waren die 24 Frauen (inklusive zweier Referentinnen der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e. V.eingetragener Verein (KASKatholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V.) und Pfarrhelferin Birgit Vogel), die sich am 25. Februar zusammen mit Militärpfarrer Werner Heß auf die Fähre von Neßmersiel nach Baltrum begaben.

Der Name "Baltrum" in den Sand geschrieben

Frauenwochenende in Baltrum

KMBA / Birgit Vogel

Als böten die täglichen Aufgaben und Herausforderungen in unser aller Leben nicht schon genug Potenzial, uns zu stressen, erreichen uns ständig Nachrichten von der nicht enden wollenden Pandemie und einem Krieg vor unserer Haustür, die unser „Stressfass“ zum Überlaufen bringen. Was käme da gelegener als eine wohlverdiente und dringend nötige Auszeit auf der wunderschönen kleinen und autofreien Nordseeinsel Baltrum.

Die Frühlingssonne zeigte, was sie kann und wurde von allen Teilnehmerinnen glücklich willkommen geheißen. Selbst der sonst stetig wehende Wind legte am Samstag eine kleine Pause ein – das perfekte Wetter für eine Inselumrundung.

Frauen bei einem Spaziergang durch die Dünen

Spaziergang durch die Dünen

KMBA / Birgit Vogel

Thematisch stand das Wochenende ganz im Zeichen der Stressbewältigung und einer bewussten und aktiven Selbstfürsorge: Nach einem kurzen theoretischen Überblick zu Stress im Allgemeinen und dazu, welche Auswirkungen er im schlimmsten Fall auf unsere Gesundheit haben kann, gab es die Möglichkeit, verschiedene Entspannungsmethoden auszuprobieren, wie beispielweise Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Meditation, einen Achtsamkeits-Spaziergang, eine Runde Joggen oder eine entspannende Yoga-Einheit.

Militärpfarrer Heß sorgte für die geistlichen Impulse und berichtete unter anderem von wichtigen und inspirierenden Frauen der biblischen und christlichen Geschichte und hatte natürlich wie immer ein offenes Ohr für alle. 

Es wurde viel gelacht und sich ausgetauscht und am Ende des Wochenendes stand fest: Das Einzige, das an diesem Frauenwochenende fehlte, waren drei Tage mehr Zeit.

von Werner Maria Heß