Waldweihnacht der Militärseelsorge Neuburg an der Donau

Waldweihnacht der Militärseelsorge Neuburg an der Donau

  • Katholische Militärseelsorge
  • Weihnachten
Datum:
Ort:
Neuburg an der Donau
Lesedauer:
2 MIN

Prächtiges Bild und beeindruckender Rahmen

„Ein Bild ohne Rahmen geht noch, aber ein Rahmen ohne Bild ist sinnlos“, waren Worte in der Predigt des evangelischen Militärpfarrers Gunther Wiendl zur Waldweihnacht der Militärseelsorge am Sonntagabend.

Militärpfarrer Gunther Wiendl begrüßt die Gäste, vor ihm eine Krippe

Militärpfarrer Gunther Wiendl begrüßt die Gäste

Ralf Schmitt

Bei dieser traditionellen, fast 40 Jahre alten Veranstaltung passte alles, das prächtige Bild und auch der beeindruckende Rahmen. Schon lange vor Beginn wurden die Parkplätze am Grünauer Schloss knapp. Die eingesetzten Soldaten und Soldatinnen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 hatten alle Hände voll zu tun, um die Abstandsregeln zu erklären, den Impfstatus der Besucher zu überprüfen – 2G war Pflicht – und Fackeln auszuteilen.

Der hier für die Organisation zuständige Oberstabsfeldwebel Reinhard Bergmann schätzte die Zahl der Gäste auf „zwischen 300 und 400 Personen“. „Wir haben 200 Fackeln ausgegeben, nicht jeder wollte eine, und Kinder durften aus Sicherheitsgründen keine bekommen, also denke ich mit meiner Schätzung ziemlich gut zu liegen“, so Bergmann.

Teilnehmer der Waldweihnacht mit Fackeln vor dem Schloss

Teilnehmer der Waldweihnacht mit Fackeln vor dem Schloss

Ralf Schmitt

Militärpfarrer Gunther Wiendl sprach in seiner Begrüßung jedenfalls von einem „Besucherrekord“.
Die schneebedeckten Wege vor und neben dem Schloss sowie der Schlossgraben waren gefüllt mit brennenden Fackeln und boten ein wundervolles Ambiente. Spielende Kinder hatten große Freude beim Bauen von Schneemännern und dem Herumtollen in der weißen Pracht.

Die, zum Wohle aller, immer wieder eingeforderte Einhaltung der Sicherheitsabstände konnte bei der Weitläufigkeit des Geländes leicht eingehalten werden. Beim Singen der Lieder wurde zudem noch eine Maske getragen.

Mit einer neuen Krippe aus Holzfiguren im Vordergrund und dem gemischten Posaunenchor der Apostel- und der Christuskirche im Hintergrund feierte Wiendl den Gottesdienst. Unterstützt wurde er dabei von der katholischen Pfarrhelferin Alexandra Kuffer und deren evangelischen Kollegen Andreas Kriegl.

Ein gemeinsam gesungenes, von Posaunenklang musikalisch untermaltes „Oh du fröhliche“, rundete eine gelungene und beeindruckende Vorweihnachts-Veranstaltung stimmungsvoll ab.
Auf dem Nachhauseweg gab es noch eine kleine Überraschung vom Nikolaus für alle Kinder. Deren hell leuchtende Augen waren ein besonderer Lohn für den heiligen Mann.

von Alexandra Kuffer