Dem Wasser auf der Spur

Brunnen stellen die Wasserversorgung im Camp Castor sicher

Brunnen stellen die Wasserversorgung im Camp Castor sicher

  • MINUSMA
  • Radio Andernach
Datum:
Ort:
Gao
Lesedauer:
1 MIN

Gao ist ganzjährig mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von 38 Grad eine der wärmsten Regionen in Mali. An diesem Ort ein Feldlager zu betreiben ohne ausreichende Wasserversorgung ist undenkbar. Im Camp Castor wird der Zugang zu diesem kostbaren Lebenselixier durch Brunnen ermöglicht. 

Ein Brunnen im Feldlager

"Keith" ist einer der Brunnen, der für die Wasserversorgung im Camp Castor in Gao/Mali zuständig ist. Die Brunnen im Camp befördern täglich hunderttausende Liter Grundwasser aus der Tiefe.

Bundeswehr/PAO MINUSMA GAO

Auf eine reibungslose Wasserversorgung sind nicht nur die rund 900 deutschen Soldatinnen und Soldaten im Camp Castor angewiesen. Auch die Küche benötigt aufbereitetes Wasser zum Kochen. Darum werden mehrere Brunnen zur Nutzwasserversorgung in Brauch- und Trinkwasserqualität durch die Truppe betrieben. Sie fördern das Wasser aus einer Tiefe von über 200 Metern. Diese Art der Wasserversorgung ist mit erheblichem Aufwand verbunden.

Die Wasserversorgung wird im Camp Castor über Brunnen sichergestellt. Doch zunächst muss das Wasser erst einmal gefunden werden. Wie das gelingt, erfahren Sie in diesem Hörfunkbeitrag.
Audio-Transkription

Der Brunnen-TÜV in Gao

Der Zugang zum Wasser ist dabei aber kein Selbstläufer, sondern muss beständig in Schuss gehalten und inspiziert werden, auch das ist eine Aufgabe für die Spezialisten vom Einsatzgeologietrupp des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw).

Um eine reibungslose Wasserversorgung im Camp zu gewährleisten, müssen die Brunnen eine regelmäßige Inspektion durchlaufen. Wann und wie diese abläuft, erfahren Sie in diesem Audiobeitrag.
Audio-Transkription

Auf Brunnenfahrt mit Spezialisten

Um möglichst frühzeitig die natürliche Leistungsabnahme bei der Förderleistung der Brunnen zu erkennen, inspiziert der Einsatzgeologentrupp die Brunnenbauten, um sie wenn nötig rechtzeitig regenerieren zu können.

von Julia Fein

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