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Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl posiert mit Hauptmann Caroline Grosse anlässlich eines Interviews
Bundeswehr

Nach 100 Tagen im Amt

Interview mit der Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages

Am 28. Mai 2020 wurde die bisherige SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Eva Högl als neue Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages vereidigt. Am heutigen Freitag ist sie 100 Tage im Amt. Gemeinsam blicken wir mit ihr auf eine ereignisreiche Zeit zurück.

Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl posiert mit Hauptmann Caroline Grosse anlässlich eines Interviews
Bundeswehr

Die letzten Wochen und Monate waren für die Bundeswehr nicht einfach: Corona, Rechtsextremismus in der Truppe und eine veränderte sicherheitspolitische Lage in den Einsätzen – keine einfache Zeit, um das Amt der Wehrbeauftragten zu übernehmen.

Frau Dr. Eva Högl blickt trotzdem überaus positiv auf ihre ersten 100 Tage im Amt der Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages zurück.

Den frischen Blick behalten

Zu Beginn ihrer Amtszeit als Wehrbeauftragte erklärte Frau Dr. Eva Högl, sie bringe einen frischen Blick auf die Truppe mit. Nach 100 Tagen im Amt möchte sie diesen beibehalten und mit viel Engagement und Interesse der Truppe im Inland wie im Ausland begegnen.

Die Besonderheit der ersten 100 Tage

Bei zahlreichen Truppenbesuchen hat die Wehrbeauftragte Einblicke in viele Bereiche gewonnen. Gerade Gespräche mit Soldaten und Soldatinnen haben ihre ersten Tage im Amt besonders geprägt.

Die Schlagworte der ersten 100 Tage

Drei Schlagworte haben die ersten Wochen von Frau Dr. Högl im Amt der Wehrbeauftragten bestimmt: Eingaben, Corona und Rechtsradikalismus.

Die Eingaben – eine Tendenz

Die Eingaben an die Wehrbeauftragte sind in der Regel sehr individuell. Ein Schwerpunkt: Die Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Aktuell gibt es aber noch ein anderes bestimmendes Thema:

Die Dauerbrenner im Bericht des Wehrbeauftragten

Ein Blick auf die letzten Berichte der Wehrbeauftragten zeigt, dass es gewisse Dauerbrenner gibt. Verteidigungsetat, Ausrüstung und Einsatzbereitschaft. Auch Frau Dr. Högl sind die Themen nicht unbekannt. Sie sieht hier einen engen Zusammenhang zur Motivation der Truppe.

Bürokratie verbessern – Verantwortung übernehmen

Im letzten Bericht des Wehrbeauftragten wurde kritisiert, dass die Trendwenden, die 2016 eingeleitet wurden, kaum spürbar in der Truppe angekommen seien. Bürokratie ist dabei ein zentrales Thema.

Der nächste Bericht der Wehrbeauftragten

Für Frau Dr. Eva Högl komme es in der Zukunft darauf an, mehr die positiven Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Diese sollen im nächsten Bericht der Wehrbeauftragten einen Platz finden.

Der innere Zustand der Truppe

Der innere Zustand der Truppe ist das zentrale Element des Berichts der Wehrbeauftragten. Nach 100 Tagen im Amt der Wehrbeauftragten schildert Frau Dr. Eva Högl ihre ersten Eindrücke.

Die Agenda der kommenden 100 Tage

Bis zum Jahresende gibt es noch viele Themen, die die Wehrbeauftragte beschäftigen werden: Angefangen bei der Situation in Mali, über das Risiko einer zweiten Corona-Welle bis hin zum Thema Innere Führung.

von Caroline Grosse  E-Mail schreiben

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