Der Radio Andernach Musiktipp

Jede Woche neue Hits in Ihrem Einsatzradio.

Der aktuelle Musiktipp

Egal, ob Geheimtipps oder etablierte Superstars – wir stellen Ihnen die interessantesten Neuerscheinungen der Musikwelt vor. Jede Woche frisch für Sie reingehört und im Programm von Radio Andernach vorgestellt, hier können Sie den aktuellen Musiktipp nachlesen. 

Eine Illustration eine Mikrophons, nebenstehend die Aufschrift "Musiktipp".

Der Radio Andernach Musiktipp - jede Woche neu!

Bundeswehr/Traub

Der Radio Andernach Musiktipp der 48. Kalenderwoche

Wir widmen uns diese Woche im Radio Andernach Musiktipp einer wahren Rocklegende aus Down Under und einer deutschen Band, die die Corona-Zwangspause kreativ zu nutzen wusste.

AC/DC – POWER UP

Am Abend des Jahreswechsels 1973 auf 1974 stand in einem Club in Australien eine Band auf der Bühne, die Musikgeschichte schreiben sollte. AC/DC gaben damals ein Programm aus Rock & Roll Songs, der Rolling Stones, den Beatles und ein paar eigenen Songs zum Besten. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner vorausahnen, dass dieser Haufen einmal zu einer der erfolgreichsten Bands der Welt werden würde.

Jetzt präsentieren AC/DC ihren insgesamt siebzehnten Longplayer ,,Power UP‘‘- die erste LP seit sechs Jahren.

Und sobald man die Platte auflegt, merkt man sofort: Trotz lichtem und etwas grauem Haar, sind die Jungs kein Stück ruhiger geworden. Böse Zungen im Netz nennen AC/DC auch die langweiligste Band der Welt mit den austauschbarsten Songs der Welt.  Aber warum an der perfekten, treibenden Rockmusik herumdoktern, wenn man sie einmal gefunden hat?

Das dachten sich eben auch AC/DC und releasten ihr Album Power Up im klassischen Rock-Sound.

Der Schriftzug AC/DC ist in rotem Neonlicht in der Mitte eines leeren Backstagebereichszu sehen.
MPN

ANNENMAYKANTEREIT – 12

Seit Mitte Mai arbeitete die Band an einem neuen Album und jetzt ist es soweit: Es ist raus und heißt „12“. Mit insgesamt sechzehn brandneuen Songs, die jedoch teilweise klingen als hätte die Band sie mit dem Toaster statt im Tonstudio aufgenommen. Die Tracks sind spontan bei Sessions im Garten oder ihren Wohnzimmern entstanden. Wie jeder andere auch, war die Band aufgrund von Corona die letzten Monate eben viel Zuhause. Normalerweise werden Tracks dann im Tonstudio nochmal neu aufgenommen, dagegen hat sich die Band laut Frontmann Henning May aber bewusst entschieden. Sie wollten das Live-Konzert-Feeling in ihrem neuen Album rüberbringen, da Konzerte dieses Jahr nicht stattfinden konnten und können.

Manche Tracks widmet die deutsche Band den ausländischen Fans. Ihr erstes Konzert sollte dieses Jahr eigentlich in Russland stattfinden, aber daraus wurde natürlich nichts. Dafür gibt es jetzt eben als „Entschädigung“ ein komplettes neues und unangekündigtes Album. Die wohl kreativste Möglichkeit, den Lockdown als Künstler zu nutzen.

Verschwommene Bilder von Menschen. Stehend und sitzend vor einer Wand.
MPN
von Lars Neger  E-Mail schreiben

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