Lesen Sie hier die Geschichte

von Radio Andernach und direkt im Anschluss die von BWTV.

/
  • Das Logo von Radio Andernach auf magentafarbenem Hintergrund
    01

    Radio Andernach

    Den Markennamen „Radio Andernach“ (RA) führt das Dezernat Betreuungsmedien am Zentrum Operative Information zu Recht mit Stolz. Namensgeber (und seit 2003 auch Pate) ist das rheinische Städtchen Andernach als ehemaliger Stationierungsort des Truppenbetreuungssenders der Bundeswehr bis zu dessen Umzug nach Mayen 2001.

    Kein Name wurde in der Vergangenheit so häufig synonym für den gesamten Spezialverband Operative Information (OpInfo) benutzt wie Radio Andernach. Dieses Missverständnis änderte sich erst langsam mit dem Einsatz der OpInfo in Somalia und vor allem mit der Aufstellung des Zentrums Operative Information (ZOpInfo) im Jahr 2002.

    Bis zur Aufstellung des Zentrums in Mayen war Radio Andernach dabei lediglich eine Aufgabe der OpInfoTr im Rahmen freier Kapazitäten und kein regulärer Auftrag. Auch wenn die Soldaten des Redaktionszuges und des Studiozuges der damaligen Rundfunkkompanie (bis Oktober 2002: 2./ OpInfoBtl 950) spätestens seit Mitte der 1980er Jahre fast ausschließlich mit der Produktion dieser Sendungen auf Tonträgern bzw. (ab 1996) des Live-Programms beschäftigt waren.

    Arbeiten am alten Gerät

    Zu Zeiten der PSV (bis 1990) wurden durch diese Kräfte noch „STAN-gerecht“ regelmäßig Übungssendungen für die Zielgruppe Nationale Volksarmee produziert, im Rahmen der NATO-Übung WINTEX mit erheblicher Verstärkung durch Reservisten auch wochenweise ganze Programme. In den Anfängen der Operativen Information waren Übungssendungen für Zielgruppen eine eher seltene Ausnahme. Erst mit Beginn des Einsatzes auf dem Balkan wurden sie wieder fester und steter Bestandteil der redaktionellen Arbeit.

  • Eine Radio Andernach Kassette
    02

    Es begann auf Kassette

    Bereits seit 1974 produzierten die Soldaten von Radio Andernach (damals PSV-Senderbataillon 1) Truppenbetreuungssendungen für deutsche Bundeswehrangehörige und deren Familien im Ausland. Zunächst beschränkt für den Standort El Paso, Texas in den USAUnited States of America.

    Im Schwerpunkt wurden in den ersten 25 Jahren von Radio Andernach die damals rund 120 Dienststellen der Bundeswehr in 60 Ländern – Militärattachéstäbe, Truppenschulen, Übungsplätze oder Beratergruppen – wöchentlich durch Magazinsendungen auf Audiokassetten mit Informationen und Musik aus der Heimat versorgt. Von 1982 bis 1989 im Wechsel mit den Hörfunksoldaten von „Radio Oberharz“ aus dem Schwesterbataillon in Clausthal-Zellerfeld.

    Bis Ende der 1980er Jahre arbeitete der circa 35 Kopf starke Redaktionszug in Andernach mit besonderer Akribie noch fast ausschließlich für die wöchentliche Truppenbetreuungssendung Ausland, der TBA. Die Beiträge der 60-minütigen Sendung umfassten damals bis zu acht Minuten und wurden teilweise über Wochen vorbereitet und produziert. Abnahmen erfolgten stets im Rahmen der gesamten Redaktion unter Leitung des Chefredakteurs.

    Altes Arbeitsgerät von Radio Andernach

    Freigaben im ersten Anlauf wurden wie Siege gefeiert, denn nicht selten kamen Beiträge erst im dritten Anlauf durch. Wöchentliche Live-Übungssendungen künftiger Moderatoren wurden über die Abhörlautsprecher in den Büros der Redaktionsbaracke kritisch mitverfolgt. Bis zur Freigabe für „scharfe“ Sendungen (auf Kassette) verging mindestens ein halbes Jahr Ausbildung. Neben einer speziellen Sprecherausbildung durch den Musikredakteur und Sprecherzieher des Bataillons und einer sechswöchigen internen Redaktionsausbildung, absolvierten die Offiziere grundsätzlich eine dreimonatige Hospitanz bei der deutschen Presseagentur (dpa) sowie eine sechswöchige Hospitanz beim Hörfunk des Südwestfunks (SWF). Art und Umfang dieser Ausbildung machten sich für viele Redakteure auch nach ihrer Dienstzeit bezahlt und waren Startpunkt zahlreicher Karrieren im Bereich der Medien. Gemeinsam gingen „Radio Andernach“ und „Radio Oberharz“ unter dem Namen „Manöverwelle Kecker Spatz“ auf einer Übung 1987 erstmals „Live on Air“. Unter der Schirmherrschaft des Bayrischen Rundfunks, der auch die Sendefrequenz (Mittelwelle) stellte, bewährten sich die Hörfunksoldaten.

  • kUNo - eine Produktion von Radio Andernach
    03

    Der Wandel zum Betreuungssender und Einsatzradio

    1990 kam für Radio Andernach zur TBA eine weitere regelmäßige Betreuungssendung für die Angehörigen der Marine „auf großer Fahrt“ hinzu - die Truppenbetreuungsendung Marine (TBM) war geboren. Den Anfang machte von August 1990 bis September 1991 die Betreuung des Minenabwehrverbandes Südflanke (MAV SF). Ab 1992 wurde die Palette der Sendungen dann kontinuierlich und erheblich erweitert. Im Rahmen der ersten längeren Auslandsengagements deutscher Einsatzkräfte – wie in Kambodscha, Somalia, Irak, Kroatien, Bosnien, Mazedonien, im Kosovo, Afghanistan und zuletzt in Mali – wurden spezielle Gruß- und Wunschsendungen auf Kassette bzw. später auf CDCounter Daesh produziert.

    Radio Andernach X-Press-CD

    Die Produktion auf Tonträgern war bis Ende der 1990er, neben dem aufwachsenden Live-Sendebetrieb, das wesentliche Standbein der Betreuung im Einsatz, da viele Einsatzorte der Bundeswehrkräfte, durch die nur im Schwerpunkt eingesetzten UKW-Sender, nicht erreicht werden konnten. Bis zu 2.000 Kassetten gingen Anfang 2000 wöchentlich in die Einsatzräume oder wurden über die Betreuungsorganisation an die eingesetzten Kräfte verteilt.

    Deutsche Well und Radio Andernach

    Eine zweite Geburtsstunde erlebte Radio Andernach als Live-Sender für deutsche Kräfte im Auslandseinsatz 1993. Von März 1993 sendete Radio Andernach zwölf Monate lang und zum ersten Mal (unter Mithilfe der Deutschen Welle) aus dem Einsatzgebiet für die vor Ort eingesetzten Bundeswehrangehörigen. Wurden viele Elemente der Umsetzung noch improvisiert und gingen man mit privaten Kassettensammlungen ins Programm, zeigte sich mit Beginn des Einsatzes 1997 und den ersten Erkundungsfahrten in Bosnien, dass man wichtige Lehren aus Somalia gezogen hatte. Mit dem Beginn des Einsatzes im Kosovo ab 1999, spätestens aber seit den terroristischen Anschlägen vom 11. September 2001 und dem darauf folgenden Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan begann für Radio Andernach eine neue Zeitrechnung. Das Spektrum wandelte sich mehr und mehr von der „Truppenbetreuungssendung Ausland“ zum Betreuungssender und Einsatzradio der heutigen Form.

    Radio Andernach Studio in Kabul

    Ab 2003 stellte Radio Andernach eine dauerhafte Einsatzredaktion in Afghanistan. Untergebracht ist das Team erst in Kabul, später dann zog man, bis zur endgültigen Auflösung der Einsatzredaktion Afghanistan im Dezember 2020, ins Camp Warehouse nach Masar-i Sharif.

    Unzähligen Einsatzkräften der Bundeswehr dürfte vor allem das Lied „Lili Marleen“ im Zusammenhang mit Radio Andernach ein Begriff sein. Das Soldatenlied wurde 1939 von der Bremerhavener Sängerin Lale Andersen aufgenommen und erzählt vom Sehnen eines Soldaten nach seiner großen Liebe. Obwohl von der NSNationalsozialismus-Diktatur später verboten, wurde das Lied zu einem internationalen Hit. Radio Andernach spielte „Lili Marleen“ zum ersten Mal 1997 in Bosnien. Der Klassiker begann zum „Last Call“ um 21:57 und mit dem Verklingen des letzten Tons wurde traditionell der Tag um 22:00 Uhr beendet. Ob in Afghanistan oder auf Hoher See – „Lili Marleen“ wurde zum musikalischen Sinnbild der Männer und Frauen, die von ihren Lieben getrennt fern der Heimat Dienst taten.

    Zwei Kinder sprechen einen Gruß in ein Mikrofon ein.

    Großer Beliebtheit erfreute sich dabei ein wichtiger Pfeiler der Brücke vom Einsatz in die Heimat – die Grußmöglichkeit. Eingeführt als „Grunsch“ (Gruß und Wunsch) stellt das „Meet & Greet“ noch heute einen sowohl bei Einsatzkräften als auch den Angehörigen beliebten Programmpunkt im dar. Egal, ob aus Deutschland in den Einsatz, andersherum oder vom Einsatz in den Einsatz – die Möglichkeit, Kameraden, Angehörige und Freunde mit einem liebevoll eingesprochenen oder persönlich aufgenommenen Gruß samt Musikwunsch zu bedenken, ist nicht nur zur Weihnachtszeit ein verbindendes, wichtiges Element der Truppenbetreuung.

    Symbolbild - Radio Andernach Korrespondent

    Ab 2010 wurde zusätzlich zu den Dienstposten in Mayen ein direkter Draht in die Hauptstadt geschaffen. Mit dem Berlinkorrespondenten oder –korrespondentin hält Radio Andernach seitdem engen Kontakt zur Redaktion der Bundeswehr und zum Bundesministerium der Verteidigung vor Ort in Berlin. Seien es Pressekonferenzen des Ministeriums, Berichte zum Tag der offenen Ministerien oder andere wichtige gesellschaftliche Anlässe – der Mann oder die Frau in Berlin ist heute kaum noch aus dem Redaktionsalltag wegzudenken und erfüllt einen unschätzbaren Dienst direkt am Puls der Bundespolitik.

  • Radio Andernach - facebook-Seite
    04

    Radio Andernach 2.0

    2016 wagte Radio Andernach mit der Einrichtung einer Radio-Andernach-Facebook-Seite den Schritt in die Welt der sozialen Medien. Diese zu Beginn noch von einigen Dezernatsangehörigen „nebenberuflich“ betriebene Seite wurde schließlich nach kurzzeitiger Deaktivierung auf ausdrücklichen Wunsch der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen 2017 wieder ins Leben gerufen. Seitdem betreut die Onlineredaktion von Radio Andernach die Facebook-Seite ganz im Zeichen des Mottos „Von Soldaten für Soldaten“ crossmedial mit dem Radio und Bundeswehr TV an 365 Tagen im Jahr.

    Parallel dazu wuchs auch der Internetauftritt von Radio Andernach unter Federführung der Onlineredaktion stetig an. Neben Hintergrundberichten zu Radiobeiträgen wurden den Usern auch Programmpläne und grundlegende Informationen zum Einsatzradio bereitgestellt. Diese Entwicklung mündete 2020 im Relaunch des kompletten Webauftritts der Bundeswehr. Fortan fand man Radio Andernach mit selbst betreutem Auftritt auf der neu gestalteten Website der Bundeswehr im Bereich Betreuung und Fürsorge.

    Funkkreis – Podcast der Bundeswehr

    Ein Novum stellte auch der Einstieg in den Bereich Podcast dar. Seit Ende 2019 bespielt Radio Andernach im Wechsel mit der Redaktion der Bundeswehr den „Funkkreis – Podcast der Bundeswehr“, in dem man sich diversen Themen rund um die Streitkräfte widmet.

    Foto HandyApp NEU

    Um der stetig wachsenden Bedeutung von Smartphones Rechnung zu tragen, erfuhr auch die App für Android- und Apple-Mobiltelefone Ende 2020 eine komplette Neuentwicklung. Neben dem Livestream des Radioprogramms und einer benutzerfreundlicheren Umgebung wartet die App seitdem auch mit der Möglichkeit auf, die Redaktion von Radio Andernach mit einem Klick direkt zu kontaktieren, Grüße einzusenden, an Umfragen teilzunehmen, Musikwünsche einzusenden und so das Programm aktiv mitzugestalten. Damit schließt sich der Kreis des als analogen Radios gestarteten Senders und mündet in einem modernen Radioangebot, das den digitalen Brückenschlag in die Heimat vollendet.

/
  • WS BWTV
    01

    Bundeswehr TV

    Die Entwicklung von Bundeswehr TV unterlag immer den Erfordernissen der Bundeswehr und der Einsätze, der verfügbaren Technologien und der wechselnden Anforderungen. Gleichzeitig spiegelt die Historie von Bundeswehr TV auch die der Bundeswehr wider, auch durch die gesendeten Beiträge.


  • WS BWTV
    02

    Der Ursprung

    Der Fernsehsender der Bundeswehr „Bundeswehr TV“ hat seinen Ursprung in den Ergebnissen der sogenannten Kienbaumstudie, die im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung unter Verteidigungsminister Rudolf Scharping zur Reformation der Truppeninformation beauftragt und 1999 finalisiert wurde. Weitere Ergebnisse der Studie waren unter anderem die Realisierung des „Intranet BwBundeswehr“ und die Zusammenführung verschiedener Printmedien der einzelnen Teilstreitkräfte zu dem übergreifenden Monatsmagazin „Y.“, heute „Y - Das Magazin für die Bundeswehr“.

    Kernidee von Bundeswehr TV war es, die bisherige auf Videoband gestützte Bewegtbildkommunikation zur Truppeninformation im Rahmen eines „Business-TV-Senders“ zu modernisieren und gegebenenfalls live auszustrahlen. Darüber hinaus sollte der militärischen und politischen Leitung mit Bundeswehr TV ein flächendeckendes und unmittelbares Führungsinstrument zur Verfügung gestellt werden. Die Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr in Sankt Augustin wurde mit der Realisierung des Projektes beauftragt.

  • Die Sendeabwicklung von BWTV
    03

    Pilotbetrieb im Intranet BW

    Im Frühjahr 2000 begannen erste Planungen zur Umsetzung, im April 2002 startete schließlich der Pilotbetrieb auf zwei technischen Plattformen. Der Einstieg wurde über klassische Fernsehübertragung realisiert, digital und verschlüsselt über Satellit (Eutelsat Hotbird, 13° Ost). Der „Footprint“ (das theoretische Verbreitungsgebiet) reichte von der Atlantikküste bis Afghanistan und von Skandinavien bis zur Nordküste Afrikas. Für den Pilotbetrieb wurde zunächst nur der Wehrbereich 1 (Küste) mit speziellen, für die Entschlüsselung geeigneten Receivern ausgestattet. Dazu wurde Videostreaming und VoD im „Intranet BwBundeswehr“ über 54 Cachingserver eingerichtet. Aufgrund der geringen verfügbaren Bandbreite und des sehr unterschiedlichen Ausbaus der Netze innerhalb der Bundeswehr konnte der Dienst nur sehr begrenzt und mit eher geringer Videoqualität zur Verfügung gestellt werden.

    Das Programm und Sendeschema wurde kontinuierlich mit werktäglicher Produktion von zwei Nachrichtensendungen, Programmausstrahlung im 24/7-Betrieb und weiteren eigen und fremd produzierten Programmanteilen erweitert. Parallel wurde die Empfangbarkeit durch die Vergabe weiterer Receiver in die Familienbetreuungszentren und vereinzelt auch Bildungseinrichtungen der Bundeswehr verbessert.

  • Fussball Liveübertragung im Einsatz
    04

    WM-Übertragung in den Einsatz

    Im Sommer 2002 zeichnete sich ab, dass die ARD und das ZDF die Fußballweltmeisterschaft mangels entsprechender Rechte nicht in das Einsatzgebiet nach Afghanistan übertragen würde. Im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung wurden die Einsatzkräfte mit Empfangsanlagen für Bundeswehr TV ausgestattet. Bundeswehr TV übernahm die WM-Übertragungen der ARD und des ZDF und diente damit auch der Truppenbetreuung. Später wurde das Betreuungsangebot durch Spielfilme und Sportübertragungen des Senders Premiere / Sky erweitert.

  • Das ehemalige Gebäude der Radio Andernach Einsatzredaktion.
    05

    Das „Hubert-Fernsehen“

    Aufgrund der 2004 begrenzten Verbreitungsmöglichkeit über die bestehende ITInformationstechnik-Infrastruktur und steigender Nachfrage der Bundeswehr TV-Beiträge, die in der gesamten Bundeswehr erstellt worden waren, installierte die IMZBw eine eigene Serverlandschaft. Damit wurden die Bundeswehr TV-Inhalte zentral für das „Intranet BwBundeswehr“ unter dem Namen „Hubert-Fernsehen“ bereitgestellt. Der Erfolg dieser Einrichtung ermutigte die Betreiber, nach und nach auch älteres, vor der Zeit von Bundeswehr TV produziertes Bewegtbildmaterial zur Verfügung zu stellen. 2006 erweiterte die Bundeswehr ihre Aktivitäten in den Kongo. Wieder stand eine Fußballweltmeisterschaft an. Im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung wurde für die Dauer des Kongo-Einsatzes eine weitere Satellitenübertragungsstrecke angemietet (PanAmSat 10, 68,5° Ost), die das Einsatzgebiet Kongo und Teile des Einsatzgebietes ATALANTA abdeckte. Die Empfangsgeräte für Bundeswehr TV wurden unter anderem mit Maßnahmen der Truppenbetreuung über Satellitencontainer bereitgestellt.

  • Das ehemalige Gebäude der Radio Andernach Einsatzredaktion.
    06

    Neue Heimat Mayen

    Da Bundeswehr TV im Pilotbetrieb im Schwerpunkt nur im Wehrbereich Küste empfangen werden konnte, wurden anfangs im Rahmen der Truppeninformation aus den Beiträgen des Fernsehprogramms das Format „Info-Magazin“ produziert und über Videokassette bzw. DVD in der Fläche verteilt. 2007 wurde das Produkt schließlich eingestellt. Am 13. Oktober 2010 tat Bundeswehr TV dann den wichtigen Schritt vom Pilotbetrieb in den Regelbetrieb. Dabei zog man nach und nach in die damalige General-Delius-Kaserne nach Mayen um. 2015 war dieser Umzug schließlich abgeschlossen und der Sendebetrieb sollte fortan aus dem kleinen Eifelstädtchen heraus erfolgen. Ein neues Kapitel in Sachen Qualität wurde dann im März 2020 aufgeschlagen. Das komplette Programm von Bundeswehr TV wird seitdem in Full-HD ausgestrahlt, wodurch auch die allseits beliebte Samstagskonferenz der Bundesliga endlich in ganzer Bildpracht in den Einsätzen verfolgt werden kann.