Bürgerkrieg im ostafrikanischen Ruanda als Auslöser

Bürgerkrieg im ostafrikanischen Ruanda als Auslöser

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Der einstige Auslöser für die Aufstellung des Kommandos Spezialkräfte war ein blutiger Bürgerkrieg im ostafrikanischen Ruanda. Strukturelle Probleme, eine hohe Bevölkerungsdichte und Konflikte zwischen den Volksgruppen Hutu und Tutsi endeten 1994 in einem brutalen Völkermord.

Nach Schätzungen der UNOUnited Nations Organization forderte der Bürgerkrieg etwa 800.000 Menschenleben. Und obwohl Ruanda mehrere tausend Kilometer von Deutschland entfernt ist, berührte diese Tragödie damals auch unmittelbar die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik.

Grund dafür waren die Massaker der Einheimischen, die deutsche Staatsbürger in Ruanda in Lebensgefahr brachten. So waren elf Mitarbeiter des Radiosenders Deutsche Welle nahe der Hauptstadt Kigali eingeschlossen und nicht mehr fähig,  das Land ohne fremde Hilfe zu verlassen.