Bundeswehr bekommt Militärrabbiner

Bundeswehr bekommt Militärrabbiner

  • Jüdische Militärseelsorge
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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Josef Schuster haben einen Staatsvertrag unterschrieben, der nach rund 100 Jahren wieder die Arbeit von Rabbinernim deutschen Militär ermöglicht.

Seitdem mit Hitlers Machtantritt 1933 die jüdischen Soldaten aus der Wehrmacht ausgeschlossen wurden, gehörten dem Militär auch keine Rabbiner mehr an.

Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer unterzeichnet auf dem Gemeindetag des Zentralrates der Juden in Deutschland zusammen mit dem Präsidenten Dr. Josef Schuster den Staatsvertrag zur Einführung der jüdischen…

Zentral der Juden/Homalka
Zehn Rabbiner für 300 Soldatinnen und Soldaten

Der Vertrag sieht den Einsatz von zehn Militärrabbinern vor. Sie begleiten Soldaten im In- und Ausland und wirken am sogenannten lebenskundlichen Unterricht mit, also der berufsethischen Ausbildung, die vor allem von den Militärseelsorgern getragen wird. Der Sitz des Militärrabbinats soll in Berlin sein. Die fachliche Aufsicht der Geistlichen soll beim Zentralrat liegen, die Dienstaufsicht bei der Bundeswehr.