Bundeswehr startet Amtshilfe gegen den Borkenkäfer

Bundeswehr startet Amtshilfe gegen den Borkenkäfer

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Seit heute (8. Juni 2020) unterstützt die Bundeswehr den Freistaat Sachsen wieder im Kampf gegen den Borkenkäfer, um die Schäden im sächsischen Wald  einzudämmen.

Soldaten mit Schutzausrüstung stehen in einem Kreis im Wald zusammen

Luftwaffe im sächsischen Wald: Sie sind zum ersten Mal mit uns im Borkenkäfereinsatz - die Kameraden des Objektschutzregiments der Luftwaffe aus Jever. Mit ihren zwei Kettensägentrupps packen sie vor Ort mit an.

Bundeswehr/Anne Weinrich


Koordiniert durch das Landeskommando Sachsen werden die ersten Soldatinnen und Soldaten in den Forstbezirken Bärenfels und Neudorf eingesetzt. Die Kameraden der Dresdner Offizierschule des Heeres und die eingesetzten Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie Thüringen sollen den Staatsbetrieb Sachsenforst unter anderem beim Markieren der betroffenen Bäume, dem Entrinden und dem Entasten des bereits gefällten Holzes unterstützen.

Bereits zum zweiten Mal hilft die Bundeswehr der Sächsischen Staatsregierung im Kampf gegen den Borkenkäfer. Am 20. Mai 2020 hatte das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft den Amtshilfeantrag an die Bundeswehr gestellt, er war am 27. Mai bewilligt worden. In den nächsten Wochen werden weitere Soldaten in den Forstbezirken Chemnitz, Marienberg und Eibenstock eingesetzt.

„Wir sind da, wenn wir in Sachsen gebraucht werden und reagieren auch unter den besonderen Bedingungen von COVID-19Coronavirus Disease 2019 auf den Hilferuf“, erklärte Oberst Klaus
Finck, der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen. Das Kommando der Bundeswehr ist der erste Ansprechpartner der Streitkräfte für die zivilen Behörden
im Freistaat. Gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst des Freistaates Sachsen haben die Kameradinnen und Kameraden des Landeskommandos Sachsen
die Ressourcen der Streitkräfte geprüft und den Einsatz geplant.

Ihre Fragen zur Amtshilfe der Bundeswehr richten Sie gern an:
Cornelia Riedel, stellvertretende Sprecherin der Bundeswehr in Sachsen,
Tel.: 0351/823 4278, 0152/343 62 8 62 E-Mail: pressestellelkdosn@bundeswehr.org

Fragen zur Borkenkäferplage in den sächsischen Wäldern beantwortet auch:
Dr. Renke Coordes
Pressesprecher Staatsbetrieb Sachsenforst
Bonnewitzer Str. 34, 01796 Pirna OT Graupa
Tel.: 03501/542166, Mobil: 0162/4095393, E-Mail: renke.coordes@smul.sachsen.de


Hintergrund

Das Landeskommando Sachsen ist eine der Bundeswehr-Dienststellen im Freistaat und im Katastrophenfall, bei Hochwasser, schweren Unfällen, Havarien oder anderen Notsituationen erster Ansprechpartner für die zivilen Behörden in Sachsen. Die Soldaten des Landeskommandos beraten dann die Krisenstäbe zu möglicher Hilfe durch die Bundeswehr. Im Lagezentrum des Kommandos in Dresden werden die Hilfeleistungsanträge der zivilen Seite bewertet und an die übergeordnete Ebene, das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin, weitergeleitet. Bundeswehrsoldaten und Reservisten sind durch ihre militärische Ausbildung auch dafür geschult, in Krisensituationen Hilfsmaßnahmen zu koordinieren und Menschen und Objekte zu schützen und gegebenenfalls zu retten. 


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