Der Nahaufklärungszug

Der Nahaufklärungszug

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In den Einsätzen befinden sich Objektschutzkräfte häufig in einem Umfeld, das von gewalttätigen Auseinandersetzungen, durch Unsicherheiten über die Konfliktparteien und schwierige Umweltbedingungen geprägt ist. In allen Operationsarten des Wirkverbund Objektschutzes kommt es daher besonders darauf an frühzeitig Informationen und Erkenntnisse zu feindlichen bzw. gegnerischen und anderen Kräften und Akteuren, sowie zu weiteren für einen Einsatz relevanten Faktoren zu sammeln. Denn der Entscheidungsfindungsprozess eines jeden militärischen Führers beruht im Wesentlichen auf den bereitgestellten Informationen. Der Nahaufklärungszug hat den Auftrag zielgerichtet durch den Einsatz von Aufklärungsmitteln, den vom militärischen Führer festgelegten Informationsbedarf zu decken und die kurzfristige Planungen von Operationen durch das Bereitstellen von Informationen zu gewährleisten.

Die Spezialzuege (14)

Dein Weg in den Nahaufklärungszug:

Vor einer Bewerbung für den Nahaufklärungszug musst du bereits das Grundlagenmodul durchlaufen haben und einige Zeit in einem Einsatzzug des Regiments gedient haben. Denn die Ausbildung im Nahaufklärungszug baut auf deinen militärischen Fähigkeiten und Erfahrungen auf. Nach deiner Bewerbung durchläufst du ein Eignungsverfahren im Nahaufklärungszug. Hier wird dir nicht nur körperliche Fitness abverlangt, sondern auch geprüft, ob du die technische Affinität mitbringst, die eine Ausbildung an dem besonders sensiblen technischen Gerät erfordert. Bei bestandenen Eignungsverfahren wirst du regimentsintern und lehrgangsgebunden an den technischen boden- und luftgestützten Aufklärungsmitteln des Nahaufklärungszuges ausgebildet. Zusätzlich erhältst du eine spezialisierte Ausbildung für die abgesessene Gefechtsfeldaufklärung.