Die Firefighter in Afghanistan

Die Firefighter in Afghanistan

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Sie retten Menschen, löschen Brände oder bergen Fahrzeuge und riskieren dabei oft ihr eigenes Leben: Feuerwehrleute halten sich in ständiger Bereitschaft für den nächsten Alarm. Im Auslandseinsatz müssen sie sich noch weiteren Herausforderungen stellen. Welche das sind, hat unser Radio-Andernach-Techniker Tom für Sie herausgefunden.

Tom steht in voller Feuerwehrmontur vor dem Feuerwehrmann und sieht ihn aufmerksam an.

Tom, Radio-Andernach-Techniker (rechts), und zwei der Firefighter, die ihm die Besonderheiten der Feuerwehr im Auslandseinsatz in Afghanistan zeigen.

Bundeswehr/Fein

Vor dem Einsatz

Die Firefighter im Camp Marmal sind immer in Bereitschaft, denn ein Feuer wartet nicht auf den Dienstbeginn. Bevor es aber für Tom losgehen kann, muss zuerst die Schutzkleidung angelegt werden. Dabei ist neben dem richtigen Anlegen der Kleidung Geschwindigkeit elementar wichtig. Oft wissen die Firefighter nicht genau, was sie bei einem Alarm erwartet. Sie gehen immer davon aus, dass es um Leben und Tod geht. Jede Sekunde zählt.

Firefighter-Anzug wird von Radio-Andernach-Techniker mithilfe eines Feuerwehrmanns angezogen

Tom bekommt beim Anlegen der feuerfesten Jacke Unterstützung, die Firefighter müssen das innerhalb von Sekunden selbstständig erledigen.

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Wasser Marsch!

Um ein Feuer löschen zu können, benötigt man viel Wasser. Wichtigstes Werkzeug ist hierbei das Löschfahrzeug der Firefighter. Mit 8 Bar wird das Wasser von hier durch das Strahlrohr gepumpt. Unser Techniker Tom durfte nach einer Einweisung die Kraft, die dahinter steckt, am eigenen Leib spüren. Meist braucht es sogar zwei Personen, um den Wasserstrahl kontrolliert auf das Feuer richten zu können. Damit nicht genug: Zum Ende durfte Tom noch einen fiktiven Einsatz miterleben.

Techniker von Radio Andernach hält einen Löschschlauch fest umklammert, während Löschwasser aus diesem herausschießt.

Unser Techniker Tom im Einsatz am Strahlrohr bei der Fire Protection in Afghanistan.

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Im Auslandseinsatz als Feuerwehrmann

Das Besondere bei den Firfefightern im Camp Marmal ist, dass sie aus Zivilisten bestehen. Welche Motivation die zivilen Kameraden haben und was für eine Ausbildung gebraucht wird, um überhaupt in den Auslandseinsatz gehen zu können, erklärt uns der Leiter der Feuerwache in Afghanistan, Richie:

Anlegen der Feuerwehr-Atemschutzmaske durch Radio-Andernach-Techniker.

Richie (links) hilft unserem Techniker Tom beim Anlegen der Ausrüstung. Diese besteht aus feuerfester Jacke, Hose, Stiefeln, Handschuhen und einer Sauerstoffmaske mit Tank.

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Alarm!

Hitze und Rauch können auch für geübte Feuerwehrleute gefährlich werden. Jemand, der sich in Gefahr begibt, um Kameraden zu retten, könnte als Held bezeichnet werden. Für Richie ist das allerdings schlichtweg Alltag.

Feuerwehrfahrzeug

Der ganze Stolz - das Löschfahrzeug.

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von Leonie Kimmich  E-Mail schreiben