DIe Kamera führt Regie

DIe Kamera führt Regie

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Im Gegensatz zu den Live-Aufnahmen während der Onlinemesse, werden die heute gedrehten Videosequenzen nachbearbeitet. Um die 360 Grad komplett abzudecken, überlappen sich die Sichtfelder der Kameralinsen. Dadurch entstehen in diesen Schnittstellen-Bereichen Unregelmäßigkeiten, die nachträglich bearbeitet werden. Beim Livedreh erledigte das eine Software, aber die hohe Qualität der Jobporträts erreicht man nur mit nachträglicher Bearbeitung. Beim „Stitching“ werden dann alle Unregelmäßigkeiten nachträglich entfernt und es entsteht eine hochwertige Rundumsicht.

Der Kameramann ist deshalb zugleich auch Regisseur, denn durch seine Bewegungen bestimmt er den Weg, den auch der virtuelle Betrachter später gehen wird. Der allerding kann sich umschauen. Also muss der Kameramann schon beim Dreh daran denken, was im 360-Grad-Bereich der Linsen zu sehen ist.