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Herausforderung und Teambuilding

Herausforderung und Teambuilding

Datum:
Ort:
Rukla
Lesedauer:
1 MIN

Die Kompanie wird in mehrere Kampfgemeinschaften aufgeteilt. Alle Gruppen müssen multinational und mit Soldatinnen sowie Soldaten besetzt sein. Jede Gruppe besteht aus acht bis zehn Wettkämpfern. Neben dem Spaß steht beim Bewältigen der einsatzbezogenen Herausforderungen auch das Teambuilding im Fokus.

In einem betonierten Loch versorgen Sanitäter eine verletzte Person

Jetzt muss es schnell gehen. Unter Zeitdruck müssen die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden.

Bundeswehr/Markus Mader

Auf einer Laufrunde von rund 2,5 Kilometern sind fünf Stationen vorbereitet. Den Anfang macht der Treppenlauf. Jede Gruppe muss im Gebäude der 1. Kampfkompanie einen Verwundeten in einem Evakuierungsstuhl aus der obersten Etage nach unten tragen – immerhin fünf Etagen in einem engen Treppenhaus! Anschließend wird ein 5-Tonnen-LkwLastkraftwagen per Hand und Tau über eine Strecke von rund 150 Metern gezogen.

Nach der körperlichen Herausforderung folgt die fachliche. An Station 2 muss die Gruppe einen Patienten mit einem Seil und einer speziellen Technik auf einer Trage sichern. Aber nur einer der Teilnehmer pro Gruppe darf sprechen und damit führen. Beim Hindernisparcours an Station 3 ist körperliche Fitness und Fachwissen gefordert. Ein Verwundeter mit verletzter Wirbelsäule muss mit einer Schaufeltrage über den Parcours transportiert werden.

Teamarbeit sorgt für schnelle Zeiten

Auf einer verschneiten Straße transportiert eine Gruppe von Soldaten eine Trage mit einem Verwundeten

Im Laufschritt wird ein Verwundeter zur nächsten Station verbracht

Bundeswehr/Markus Mader

Bei Station 4 ist Schnelligkeit und erneut Teamarbeit gefragt. Ein „Sandsack-Patient“ muss mit Hilfe einer Trage so schnell wie möglich zu einem Abholpunkt gebracht werden. Der Lauf entlang der Straße verlängert die eigentliche Laufrunde um weitere Kilometer – die Arme werden bei jedem Einzelnen immer länger. Gute Koordination und schnelle Wechsel im Team sorgen für die besten Zeiten.
Zum Abschluss muss der „Turm von Hanoi“ gebaut werden: ein Spiel mit Holzscheiben, bei dem gleichermaßen Geduld und Geschicklichkeit gefordert sind ! Doch schließlich ist auch das geschafft. Bei guter Stimmung wartet am Ende noch ein Heißgetränk auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

von André Forkert

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