KFOR im Gedenken an den Widerstand des 20. Juli 1944

KFOR im Gedenken an den Widerstand des 20. Juli 1944

  • Einsatz
  • KFOR
Datum:
Ort:
Pristina
Lesedauer:
1 MIN

Im Rahmen eines feierlichen Antretens betonte Kontingentführer Oberst Volker Eden, dass mehr denn je Toleranz, Verstӓndigung, Achtung der freiheitlich demokratischen Grundordnung, der Menschenwürde und Handeln nach Maßstӓben des eigenen Gewissens essentiell seien – insbesondere in Zeiten, da rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft zunehmen und auch vor der Bundeswehr nicht Halt gemacht haben.

Der Botschafter steht an einem Rednerpult. Neben ihm steht ein Soldat.

Der deutsche Botschafter Christian Heldt nahm an dem Gedenken des deutschen Einsatzkontingents KFORKosovo Force teil

Bundeswehr/PAO KFOR

In Erinnerung an die Opfer des zivilen und militӓrischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus rief der Kontingentführer dazu auf, Extremismus, Hass und Ausgrenzung jedweder Art in der Bundeswehr keinen Platz einzurӓumen und das Ideal des Staatsbürgers in Uniform mit Leben zu füllen.

Bestes Beispiel für Deutschlands wiedergewonnene Rolle in der Welt, so der Oberst, ist die Gewissheit, geachteter und geschӓtzter Partner in multinationalen Operationen wie der KFORKosovo Force und darüber hinaus zu sein. Hierfür hӓtten auch die Widerstandskӓmpfer des 20. Juli die moralische Grundlage gelegt.

Obgleich die COVID-19Coronavirus Disease 2019-Pandemie das Kosovo schwer getroffen hat, und auch das Leben im Lager/Camp Film City in Pristina bestimmt, sollte die Tradition des gemeinsamen Gedenkens bewahrt bleiben. So erfolgte das feierliche Antreten im empfohlenen Abstand zueinander und unter Verwendung von Mund-Nase-Masken.

von Pressestelle KFOR

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