Ein Soldat steht in Grundstellung vor einer Hesco-Wand und Steinen mit Wappen, neben ihm ein Schild des Ausbilderteams TAAC-N
Oberst Jan Tilmann
Nach allem, was wir wissen, sehnt sich die afghanische Bevölkerung in erster Linie nach einem „simplen“ Ende der nahezu täglichen Gefechte und Gewaltanwendungen. Diesen Zustand gilt es, wenn irgend möglich, durch entsprechende Verhandlungen zu erreichen. Das liegt meiner Ansicht nach auch ohne die Präsenz internationaler Truppen durchaus im Bereich des Möglichen, aber mit dem Druckmittel bezüglich der Verfügbarkeit zukünftiger internationaler Finanzmittel. Gelingt dies nicht, wird es sehr schwierig für die afghanische Regierung, eine militärische Lösung zu ihren Gunsten herbeizuführen.