Wir sind iM EINsatz: Bilder sagen mehr als Worte

Wir sind iM EINsatz: Bilder sagen mehr als Worte

  • Ich bin im Einsatz
  • Atalanta
Datum:
Ort:
Dschibuti
Lesedauer:
2 MIN

Auf drei Kontinenten und zwei Weltmeeren: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Ich bin iM EINsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Drei Soldaten von hinten mit Video- und Fotoequipment

Bei jeder Aufnahme ist das gesamte Team gefordert. Jedes Mitglied hat seinen eigenen Auftrag zu erfüllen

Bundeswehr/Dirk Jechow

Wir sind Hauptmann Niklas S., 29 Jahre, Stabsfeldwebel Daniel S., 42 Jahre, und die 27-jährige Oberfeldwebel Marie-Christine G. – zusammen sind wir als Einsatzkameratrupp in Dschibuti. Wir kommen alle vom Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr in Mayen. Als Team waren wir vorher noch nicht gemeinsam im Einsatz. Jedoch verfügen einige Teammitglieder über Einsatzerfahrung aus Afghanistan, Kosovo, Irak und Litauen. Aus diesem Grund ergänzen wir uns in dieser Konstellation sehr gut.

   Das ist unsere Aufgabe im Einsatz.

Eine Soldatin sitzt am Laptop, neben ihr zeigt ein Soldat mit dem Finger auf den Bildschirm. Beide tragen Mund-Nasen-Schutz

Ein Beitrag entsteht: Der Truppführer bespricht die nächsten Schritte mit der Mediengestalterin

Bundeswehr/Dirk Jechow

Unser Trupp hier in Dschibuti besteht aus einem Offizier, dieser ist Truppführer und Redakteur, einem ITInformationstechnik-Übertragungsfeldwebel sowie einer Mediengestalterin im Dienstgrad Oberfeldwebel.
Unser Auftrag bei Atalanta ist, wie auch in anderen Einsätzen der Bundeswehr, die Einsatzdokumentation in Form von Film und Foto. Mithilfe unserer Produkte leisten wir einen Beitrag zur Verdichtung des Lagebildes vor Ort. Damit unterstützen wir den Bedarfsträger bei der Vorbereitung von Entscheidungen. In unserem Fall haben wir den Auftrag zur Dokumentation vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam erhalten.  

Das macht unsere Tätigkeit hier besonders.

Eine Soldatin sitzt an einem Laptop

Nach der Aufnahme muss der Beitrag am Computer bearbeitet werden. Schnitt und Vertonung nehmen die meiste Zeit in Anspruch

Bundeswehr/Dirk Jechow

Jeder in unserem Team trägt seinen Teil zum Erfolg bei. Der Redakteur wertet den Auftrag aus und erstellt einen „roten Faden“ für unsere Beiträge. Neben dem Erstellen von Sprechtexten sowie ihrem Einsprechen ist auch das Führen des Trupps Aufgabe des Offiziers. Der ITInformationstechnik-Feldwebel ist gleichzeitig stellvertretender Truppführer. Neben seiner Hauptaufgabe, dem Übertragen unserer Beiträge, ist er gewissermaßen das „Mädchen für alles“. Er ist unser Kraftfahrer, kümmert sich um den Bereich Fotodokumentation und wann immer etwas zu erledigen ist, ist er genau der richtige Mann.  
Unser eingespieltes Team hier in Dschibuti wird durch unsere Mediengestalterin komplettiert. Sie kümmert sich im Kern um die Videodokumentation. Hierzu zählt nicht nur die Aufnahme, sondern auch das weitere Bearbeiten bis hin zum Finalisieren unserer Beiträge. Der Videoschnitt und das Vertonen der Produkte nehmen hierbei einen großen Teil der Arbeit ein.

Das vermissen wir hier am meisten.

Ein Soldat kniet vor einer Kommunikationsanlage

Daniel S. überträgt die Produkte nach Deutschland. Mithilfe von Satellitenkommunikation ist dies jederzeit möglich

Dirk Jechow

Wir alle vermissen hier besonders unsere Familien. „Darüber hinaus fehlt mir der Sport, insbesondere das Laufen in der Natur“, ergänzt Marie-Christine G. Niklas S. freut sich auf die Abende auf dem Sofa mit der Freundin und die Spaziergänge mit Hund Mike. Daniel S. ergänzt, dass ihm besonders seine Kinder hier im Einsatz fehlen.

Das sind unsere Pläne, unsere Wünsche und Grüße.

Wir grüßen unsere Lebenspartner, Familien, Freunde sowie die Kameradinnen und Kameraden vom EKT in Deutschland und im Einsatz. Wir wünschen uns, dass wir sowie alle Kameradinnen und Kameraden gesund wieder nach Hause kommen und dass wir alsbald wieder einen geregelten Alltag haben, sowohl privat als auch dienstlich. Für unseren „kleinen Spieß“ Daniel S. wünschen wir uns, dass er in Zukunft einmal einen realen Spießposten erhält.

von Einsatzkameratrupp  

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