Ich bin iM EINsatz: Für die Fahrzeugwartung bei KFOR

Ich bin iM EINsatz: Für die Fahrzeugwartung bei KFOR

  • Ich bin im Einsatz
  • KFOR
Datum:
Lesedauer:
2 MIN

Auf drei Kontinenten und zwei Weltmeeren: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten deutsche Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr weltweit täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Ich bin iM EINsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Eugen R. im Portrait vor einem Fahrzeug

Stabsunteroffizier Eugen R. ist Teil der internationalen Transportgruppe bei KFORKosovo Force

Bundeswehr/PAO KFOR

Ich bin Stabsunteroffizier Eugen R., seit 2010 leiste ich meinen Dienst in der Bundeswehr. In Deutschland gehöre ich zum Sanitätsregiment 1 in Weißenfels in Sachsen-Anhalt, dort bin ich Versorgungsunteroffizier in der 11. Kompanie. Dies ist mein erster Einsatz.





Das ist meine Aufgabe im Einsatz.

Zwei Soldaten stehen sich vor einem Tresen gegenüber

Kleinere Arbeiten wie zum Beispiel das Wechseln der Scheibenwischer übernimmt Eugen R. selbstv

Bundeswehr/PAO KFOR

Hier im KFORKosovo Force-Einsatz bin ich in der internationalen Transportgruppe tätig. Alle Fahrzeugbewegungen werden von hier koordiniert. Wir haben insgesamt über 50 handelsübliche Fahrzeuge verschiedener Marken, die regelmäßig gewartet und wenn nötig repariert werden. In unserer Werkstatt, dem „Workshop“, bin ich für die Wartung und Versorgung zuständig und organisiere zum Beispiel Kleinteile für die Fahrzeuge. Kleinere Reparaturen erledigen wir direkt hier vor Ort, für größere Instandsetzungsarbeiten haben wir Verträge mit örtlichen Werkstätten.



Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Zwei Soldaten stehen sich gegenüber. Hinter ihnen steht ein Fahrzeug.

Verständigung auf Englisch. Eugens Kameraden kommen aus den unterschiedlichsten Nationen.

Bundeswehr/PAO KFOR

Das Besondere ist eindeutig die Multinationalität. Ich bin der einzige Deutsche in meiner Teileinheit. Mein Chef ist ein Leutnant aus Ungarn und wir haben noch Kameraden aus Rumänien und Italien. Dazu arbeiten bei uns noch kosovarische Ortskräfte. Unsere Arbeitssprache ist natürlich Englisch. Das war am Anfang ganz schön gewöhnungsbedürftig, da auch viele Fachbegriffe benutzt werden. Aber nach einiger Zeit ging das ganz gut. Zudem lerne ich natürlich von den Kameraden auch einige Worte ihrer Sprache und diese von mir dafür ein paar Brocken Deutsch.

Das vermisse ich hier am meisten.

Natürlich vermisse ich meine Freundin und meine Familie zu Hause in Leipzig und unseren Hund Spike. Mein Hobby, den Kraftsport, kann ich aber auch hier im Camp ganz gut betreiben.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, meine Dienstzeit zu verlängern und die Feldwebellaufbahn einzuschlagen. Auch würde ich gerne in weitere Einsätze gehen. Ich grüße natürlich meine Freundin, meine Familie und die Kameraden aus meiner Stammeinheit. Die Weihnachtszeit werde ich hier im Einsatz verbringen. Das wird das erste Mal, das ich Weihnachten nicht zu Hause bin. Im Januar geht es dann aber wieder zurück zu meinen Lieben.

von Eugen R.

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