Ich bin iM EINsatz: Fußballprofi in Afghanistan

Ich bin iM EINsatz: Fußballprofi in Afghanistan

  • Ich bin im Einsatz
  • RSM
Datum:
Ort:
Masar-i Scharif
Lesedauer:
2 MIN

Auf drei Kontinenten und zwei Weltmeeren: In unterschiedlichen Einsatzgebieten leisten die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr täglich ihren Dienst. Doch was tun sie genau vor Ort? Was ist ihre spezielle Aufgabe? Was bewegt sie, was treibt sie an? In der Serie „Ich bin iM EINsatz“ stellen wir einige von ihnen ganz persönlich vor.

Hauptfeldwebel Jasmin H. steht in der Abendsonne

Hauptfeldwebel Jasmin H., ist Gruppenführerin der Waffeninstandsetzung in Masar-i Scharif

Bundeswehr/Timo Rosenbohm

Das ist meine Aufgabe im Einsatz.


Hauptfeldwebel H. sitzt in ihrem Büro in Afghanistan am Computer

Im Einsatz gehört die Arbeit im Büro mit dazu. Es gilt, die Kapazitäten optimal zu nutzen, um keine Wartezeiten für die Waffenbesitzer entstehen zu lassen

Bundeswehr/Timo Rosenbohm


Das macht meine Tätigkeit hier besonders.

Eine Soldatin steht auf dem Dach eines Fahrzeugs und montiert ein Maschinengewehr

Beim Einbau eines Maschinengewehr vom Typ MG3 auf dem Dach eines Fahrzeugs heißt es kräftig anpacken

Bundeswehr/Timo Rosenbohm

Ich habe einen abwechslungsreichen Job zwischen Büro und Werkstatt, Übung und Einsatz. Erfolg zu haben, heißt für mich, dass alle mir anvertrauten Männer und Frauen gesund und munter zurück nach Hause kommen. Meinen Auftrag erfülle ich bestmöglich, verstehe mich als Dienstleister. Es macht mich stolz, wenn ich Kameradinnen und Kameraden unterstütze, indem ich etwas reparieren kann. Zaubern geht aber nicht, wenn die Ersatzteile fehlen oder Vorschriften entgegenstehen. Jedem, der zu uns in die Marmal-Halle kommt, wollen wir helfen. Dann schmeckt mir der Schokopudding hinterher umso besser.


Das vermisse ich hier am meisten.

Richtig vermisse ich den Fußball. Meine Mädels aus der Bundeswehr-Fußballnationalmannschaft und vom Heimatverein, vom TSV Burgau im Landkreis Günzburg. Aber ganz klar: Der Einsatz geht vor. Und natürlich meine Familie, die vermisse ich immer, ist doch klar! Aber auch die Freunde, das Weggehen abends, Relaxen und Erzählen vom Tag.

Das sind meine Pläne, meine Wünsche und Grüße.

Zuallererst grüße ich meine Mädels von der Nationalmannschaft, die sich gerade an der Sportschule in Warendorf für die Military World Games in China vorbereiten. Und auch meine Familie, meine Buddies und Freunde in Walldürn und Burgau.

Nach dem Einsatz möchte ich vor allem Fußballspielen, sehen, dass der Verein vorankommt. Und meinen Nachfolgern hier alles geordnet überlassen.


von Jasmin H.

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