Viele Soldatinnen und Soldaten verschiedenster Nationen stehen beim Antreten. Sie tragen alle einen Mund-Nasen-Schutz
Oberstleutnant Matthias Ehrhardt
Die Diagnose war in der Tat erschreckend. Ich bin davon ausgegangen, dass ich alle Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln penibel eingehalten hatte. Eine Infektion war für mich eigentlich nicht vorstellbar. Als ich am 1. Dezember ein leichtes Kribbeln in der Nase verspürt habe, bin ich unmittelbar zum Truppenarzt und habe mich testen lassen. Nach der Diagnose musste ich mich zugegeben erstmal sammeln. Ab diesem Zeitpunkt gab es nur noch eine zentrale Frage, die mir viel Kopfzerbrechen bereitete: Wird der Auftrag künftig mit, oder ohne mich weitergehen?