Ein Soldat steht vor einer Hesco-Wand
Oberstleutnant Christoph H.
Das aktuelle Trainingscenter in Koulikoro liegt in der Nähe der Hauptstadt, circa 600 Kilometer weit entfernt, und ist für die FAMa schwierig zu erreichen. Die baulichen Kapazitäten sind dort weitestgehend erschöpft. Ein Training, wie es in Sévaré geplant ist, ließe sich in Koulikoro nicht realisieren. Das neue Ausbildungszentrum liegt hingegen in Zentralmali und damit in der Mitte der malischen Militäroperationen. Die Stadt verfügt über einen Flughafen, der derzeit von den Vereinten Nationen ausgebaut wird, was die Logistik erleichtert. Durch diese Ausgangssituation könnte die FAMa künftig durchgängig und vor allem noch effizienter ausgebildet werden. Bereits vor Ort könnten die ausgebildeten Truppen dann unmittelbar im Operationsraum eingesetzt werden. Durch das sich anschließende weitläufige Übungsgelände, welches auch Schießbahnen beinhaltet, können die malischen Streitkräfte umfassend und realitätsnah ausgebildet werden.