MINUSMAUnited Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali: Ein Umzug bringt den Erfolg

MINUSMAUnited Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali: Ein Umzug bringt den Erfolg

  • Einsatz
  • MINUSMA
Datum:
Ort:
Gao
Lesedauer:
2 MIN

Funkgeräte, Fahrzeuge und Waffen müssen jederzeit einsatzbereit sein. Die Wartung und Reparatur der verschiedenen Systeme ist die Aufgabe der Soldatinnen und Soldaten des Instandsetzungszuges im Deutschen Einsatzkontingent MINUSMAUnited Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali. Nach umfangreichen Baumaßnahmen konnte die „Inst“ in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Über die neuen infrastrukturellen Voraussetzungen freuen sich die Profis vor Ort.

Luftbildaufnahme von mehreren Hallen, weißen Fahrzeugen und Wegen aus rotem Sand

Der neue Bereich der Instandsetzungskräfte im Camp Castor bei MINUSMAUnited Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali

Bundeswehr/PAO MINUSMA

„Pitstop“ – die schnelle Inspektion

Zwei Soldaten in Wüstentarnuniform wechseln einen Reifen an einem Militärfahrzeug.

Ein Reifenwechsel ist im „Pitstop“ mithilfe einer hydraulischen Hebebühne schnell erledigt

Bundeswehr/Dirk Jechow

Alle Fahrzeuge des Deutschen Einsatzkontingents werden regelmäßig im sogenannten „Pitstop“ überprüft, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Nach jeder Patrouille werden die Fahrzeuge gereinigt und anschließend einer Inspektion unterzogen. Kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten wie Reifen- oder Filterwechsel werden hier erledigt. Im Camp Castor wird an vielen Ecken gebaut; so haben auch die Instandsetzungskräfte neue Bereiche bekommen. Nachdem die Bauarbeiten der neuen Instandsetzungshallen abgeschlossen waren, konnten die Soldatinnen und Soldaten des „Pitstops“ die Fahrzeuge und deren Besatzungen in neuen Räumlichkeiten begrüßen. In der neuen Werkstatthalle hat sich einiges verbessert. „Die Anschlüsse für unsere Druckluftwerkzeuge haben jetzt richtig Dampf. Außerdem sind wir hier besser vor den Wettereinflüssen geschützt“, kann Stabsunteroffizier Elisa R. berichten.

Ein Fall für den „Gun-Shop“

Ein Soldat steht vor einer Haltevorrichtung, an der eine Waffe angebracht ist und führt Wartungsarbeiten an ihr durch

Die Wartung der Waffen ist die Aufgabe der Kameradinnen und Kameraden im „Gun-Shop“

Bundeswehr/Dirk Jechow

Neben den Fahrzeugen müssen auch Waffen, Funkgeräte sowie optische und optronische Geräte regelmäßig überprüft und gewartet werden. Für diese Aufgaben hat die Instandsetzung im Camp Castor zwei eigene Bereiche, die ebenfalls neue Räumlichkeiten bezogen haben. „Wir hier im ‚Gun-Shop‘ sind für den Service zuständig, wie man ihn vom TÜV beim Auto kennt“, erklärt Stabsunteroffizier Johannes S. „Wir führen eine Eingangsprüfung, notwendige Reparaturen und die erforderlichen Wartungen an den Waffen durch“, ergänzt er. Die Waffenwerkstatt und der Bereich für die Funkgeräte sind jetzt aus Zelten in Container umgezogen. Für den „Gun-Shop“ bedeutet das einen Zugewinn an Platz. Die verbesserten Arbeitsbedingungen wie beispielsweise die Klimatisierung und der Schutz vor Staub sind gerade für die Arbeiten an den Funkgeräten eine große Verbesserung.

Reichlich Platz für große Reparaturen

Zwei Einsatzfahrzeuge stehen in einer Halle. Die Tore sind geöffnet

Funkgeräte, Fahrzeuge und Waffen müssen jederzeit einsatzbereit sein, die Kameraden nehmen sich jeder Herausforderung an

Bundeswehr/ Dirk Jechow

Wenn bei der Kontrolle der Fahrzeuge im „Pitstop“ größere Mängel festgestellt werden, kommen die Soldatinnen und Soldaten des „Instandsetzungstrupps Rad“ zum Zuge. Ob es sich um ungeschützte oder geschützte Fahrzeuge vom Typ Fuchs, Dingo oder Fennek  handelt, die Kameraden nehmen sich jeder Herausforderung an. Durch ihre Arbeit stehen die Fahrzeuge nach kurzer Zeit wieder für den Auftrag des Kontingentes zur Verfügung. Ein Kupplungstausch oder Getriebewechsel – fast alles kann in den Werkstatthallen erledigt werden. „Auch wenn noch nicht alles perfekt ist, stellen die neuen Hallen eine Verbesserung der Arbeitsumgebung dar“, fasst der Instandsetzungszugführer Oberleutnant Philipp H. die aktuelle Situation zusammen.

von Dirk Jechow

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