MINUSMA: Auf sie ist immer Verlass – Sanitäter im Einsatz

MINUSMA: Auf sie ist immer Verlass – Sanitäter im Einsatz

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Datum:
Ort:
Gao
Lesedauer:
3 MIN

Wenn Patienten in die deutsche Sanitätseinrichtung in Gao, Mali, gebracht werden, treffen sie auf Andrea L., Markus V. und Jens K. Die drei Hauptfeldwebel sind die ruhenden Pole in der Pflegestation und im Schockraum. Stabsarzt Gunnar M. weiß, was er an ihnen hat.

Zwei Soldaten schauen auf eine Liste

Bei einem Massenanfall von Verletzten müssen die Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen eingeteilt werden

Bundeswehr / Robert Habermann

„Life Base“ – der Name ist Programm

Eine Sanitäterin der Bundeswehr prüft ein medizinisches Gerät

Hauptfeldwebel Andrea ist für das Material der Pflegestation verantwortlich

Bundeswehr / Marcus Schaller

„Mindestens haltbar bis ...“

Für alle Medikamente und Verbandsmaterial muss Markus als Teileinheitsführer überprüfen, wie lange sie „haltbar“ sind und verwendet werden dürfen. Gemeinsam mit Andrea sorgt er dafür, dass die Pflegestation den hygienischen Anforderungen entspricht, die dafür einfach notwendig sind. „Es ist heiß, es gibt Staub, und das alles in einem Zelt. Da müssen wir schon ordentlich ranklotzen, dass es blitzblank sauber ist“, betont Markus.

Traumberuf Krankenpfleger

Ein Sanitäter der Bundeswehr steht an einem medizinischen Gerät und wickelt ein Kabel auf

Hauptfeldwebel Markus hält auch im Schockraum Ordnung

Bundeswehr / Marcus Schaller

Markus ist examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger. Diese Qualifikation erlangte er im Zivilleben. Als Wehrpflichtiger war er in einem Sanitätszentrum eingesetzt. Das gefiel ihm: „Da kam ich auf die Idee, Krankenpfleger zu werden.“ Nach dem Grundwehrdienst ließ er sich in seinem Traumberuf ausbilden. Dann ging er zurück „zum Bund“. Neben seiner Verantwortung für die Pflegestation unterstützt Markus auch im Schockraum. Hier hilft er Hauptfeldwebel Jens K. Er ist der sogenannte „Schockraum-Feldwebel“: „Im Falle eines Schockraum-Alarms unterstütze ich hier den Truppenarzt. Ich alarmiere die anderen und stelle das Team zusammen“, erklärt Jens. Als erfahrener Notfallsanitäter geht er dem Truppenarzt zur Hand, wenn dieser die Verletzten im Schockraum behandelt.

Train as you fight – schön wär´s 

Zwei Sanitäter der Bundeswehr stehen untersuchen einen Patienten in einem medizinischen Behandlungsraum

Gunnar und Jens untersuchen eine Patientin

Bundeswehr / Marcus Schaller

Und wenn er sich etwas wünschen könnte? „Es wäre schon gut, wenn wir vor dem Einsatz auch mit dem Material üben könnten, das wir hier vorfinden.“ Aber viel wichtiger ist ihm: „Wir Sanitäter sind zwar auf alles vorbereitet. Doch alle sollen gesund nach Hause kommen.“

von Robert Habermann

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