Erfahrungsbericht Herr Günther

Erfahrungsbericht Herr Günther

  • Kooperation
  • Berufsförderungsdienst
Datum:
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4 MIN

Wie sieht Ihr Werdegang aus? Wie sind Sie zur Bundeswehr gekommen?

Mein beruflicher Werdegang startete im Jahr 1997 in Nürnberg mit der Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst bei der DBDeutsche Bahn, Fachrichtung Fahrweg. Nach einer betrieblichen Umstrukturierung im Kontext der zukunftsfähigen Stellwerkstechniken war eine Umschulung während der Ausbildung erforderlich. Zur Wahl standen der Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer/Transport, sowie der Kaufmann für Verkehrsservice. Meine Wahl fiel auf die Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice, die ich dann auch erfolgreich mit dem Wechsel nach Berlin bestanden habe. Da die DBDeutsche Bahn zu dem Zeitpunkt keine für mich passende Stelle im Angebot hatte und ich keine Zeit verlieren wollte, startete ich 2001 zunächst als Zugbegleiter bei der Bayerischen Oberlandbahn GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung in Holzkirchen.

Noch im ersten Tätigkeitsjahr wurde ich vom Kreiswehrersatzamt Berlin zum Grundwehrdienst einberufen. So durfte ich im Januar 2002 als Rekrut im Dienstgrad Panzerschütze meine Grundausbildung beim Panzerbataillon 403 in Schwerin antreten.

Was haben Sie bei der Bundeswehr gemacht?

Für mich war schnell klar: Ich möchte in die Laufbahn der Soldaten auf Zeit wechseln. Also habe ich mich für acht Jahre verpflichten lassen. Ich brachte die erforderlichen Voraussetzungen für den Soldatenberuf mit und konnte in die Laufbahn der Unteroffiziere wechseln, wo ich mich für die weiteren Jahre als militärischer Führer, Erzieher und Ausbilder engagierte. Dazu kamen dann Fachdiensttätigkeiten in der Stabsabteilung S1 Personalwesen, Informationsarbeit, Jugendarbeit/ Nachwuchsgewinnung (fünf Jahre) sowie S 3 Planung, Befehlsgebung und Führung laufender Operationen hinzu.

Nach sechs Jahren in verschiedenen Einheiten der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern wurde ich für die letzten zwei Jahre ins Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung nach Berlin versetzt und kümmerte mich als Personalunteroffizier schwerpunktmäßig um das Personalmanagement. Ende 2009 verließ ich die Bundeswehr nach Ablauf der Regelverpflichtungszeit mit ehrenhafter Auszeichnung. Zurück im Zivilleben war meine erste Station die Agentur für Arbeit, wo ich als Personalreferent eingesetzt war.

Im Jahr 2011 bewarb ich mich wieder bei der Deutschen Bahn und habe den Einstieg sehr schnell über die DBDeutsche Bahn Zeitarbeit GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung in den DBDeutsche Bahn-Konzern geschafft. Damals startete ich im Projekt Personalgewinnung. Heute, nach fast zehn Jahren, arbeite ich noch immer mit großer Leidenschaft in der operativen Personalgewinnung der Deutschen Bahn. Im Bewerbermanagement der Professionals hat es damals angefangen. Danach folgten viele Jahre in der operativen Rekrutierung für die Zielgruppe Fachkräfte in den Regionen Südost und Ost.

Welche Fähigkeiten aus der Zeit bei der Bundeswehr können Sie bei der DBDeutsche Bahn anwenden?

Aktuell bin ich in einem Projekt für eine zukünftige neue Einheit innerhalb der Personalgewinnung tätig. Auch die Projektarbeit ist eine schöne und spannende Aufgabe, die ein gewisses Maß an Flexibilität voraussetzt. Die Motivation, die Leistungsbereitschaft und der Gestaltungswille sind dabei die wichtigsten Treiber.

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich wieder bei der DBDeutsche Bahn zu bewerben?

Ich kann mich zu 100 Prozent mit der DBDeutsche Bahn identifizieren - deshalb wollte ich zurück. Hier hat sicherlich auch meine DBDeutsche Bahn-Vorgeschichte als Azubi eine Rolle gespielt. Die Ausbildung fand ich damals sehr spannend und abwechslungsreich. Zum anderen haben mich die partnerschaftliche Unternehmenskultur und die Unternehmensziele überzeugt, wie zum Beispiel die „Starke Schiene“. Deutschland braucht eine starke Schiene: für das Klima, für die Menschen, für die Wirtschaft und für Europa. Um die ehrgeizigen Vorhaben zu realisieren, brauchen wir jede Unterstützung. Dabei zählt jede und jeder Einzelne. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten und die Bahn jeden Tag ein bisschen besser machen.

Die DBDeutsche Bahn ist als Arbeitgeber aus meiner Sicht sehr zu empfehlen. Bei uns muss man sich nicht zwischen Job und Familie entscheiden. Ob individuelle Arbeitszeitmodelle, Förderung von Teilzeit oder das mobile Arbeiten. Wir wollen, dass sich alle Mitarbeiter bei uns wohlfühlen, in jeder Lebenssituation.

Und gerade jetzt in Krisenzeiten, wo in Deutschland aufgrund der aktuellen Corona-Lage viele Firmen in die Insolvenz gehen und Arbeitsplätze verloren gehen, ist und bleibt die DBDeutsche Bahn ein sicherer Arbeitgeber. Neben dem pünktlichen Gehalt gibt es umfangreiche Sozial- und Nebenleistungen. Das Gesamtpaket ist einfach überzeugend.

Welchen Tipp geben Sie ausscheidenden Kameradinnen und Kameraden für einen beruflichen Werdegang bei der DBDeutsche Bahn?

Grundsätzlich gilt nach wie vor: Leistung zahlt sich immer aus! Disziplin und Eigeninitiative sollten hierbei als Fundament dienen. Der eigene Antrieb, Ziele zu erreichen, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Mache Dir klar, was Du kannst. Informiere Dich umfassend auf unserer DBDeutsche Bahn Karriereseite zu den Einstiegsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn - auch als Quereinsteiger! Nutze unsere verschiedenen Events und vernetze Dich. Lass Dich zu verschiedenen Jobs beraten und starte Deine Karriere bei der Deutschen Bahn. Wichtig ist es, erstmal einzusteigen. Für unsere Mitarbeiter setzen wir stark auf unternehmensinterne Entwicklung. In einer Vielzahl an fachlichen und persönlichen Weiterbildungs- und Trainingsprogrammen steht einer Qualifizierung nichts im Wege.

von  BAPersBw II 2.3  E-Mail schreiben