Geschichte

Geschichte

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Nach Gründung der Bundeswehr wurde im Mai 1956 die „Sanitätstruppenschule des Heeres“ in Degerndorf zur Ausbildung von Sanitäts-, Truppen- und Unteroffizieren aufgestellt. Bereits 1957 wurde sie zur besseren Anbindung an Universitäten und Krankenhäuser nach München in die Luitpold-Kaserne verlegt und zwei Jahre später in „Sanitätsschule der Bundeswehr“ umbenannt. Dort folgte ein rascher Aufbau zu einem Ausbildungszentrum aller drei Teilstreitkräfte und eine Intensivierung des Lehrbetriebs. Es wurden erstmals neben Einweisungs- und Laufbahnlehrgängen für alle Dienstgradgruppen auch Verwendungslehrgänge zur Qualifikation von Sanitätsunteroffizieren und -mannschaften implementiert.

1963 erfolgte die Umbenennung der Sanitätsschule in „Akademie des Sanitäts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr“, womit programmatisch ein hoher qualitativer Anspruch als Bildungseinrichtung erhoben wurde. Zusätzlich schloss der Sanitätsdienst der Bundeswehr damit, zumindest im Hinblick auf die Namensgebung, an die Tradition der früheren militärärztlichen Akademien an. 1980 bezog die Akademie ihr heutiges Domizil in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne in München. Im Juli 2013 ist die Sanitätsakademie neugestaltet und umstrukturiert worden. Sie verschmolz mit Fachabteilungen und Ressortforschungsinstituten aus dem ehemaligen Sanitätsamt zu einem neuen Kompetenzzentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Die „neue“ Sanitätsakademie bereitet Erkenntnisse aus Einsatz, Wissenschaft und Fähigkeitsanalyse auf und setzt diese in sanitätsdienstliche Aus-, Fort-, und Weiterbildung um.