Gliederung

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Die Sanitätsakademie der Bundeswehr in München untersteht dem Kommando Sanitätsdienst in Koblenz. Sie setzt sich zusammen aus dem Akademiestab, dem Direktorat Ausbildung und Lehre Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, dem Direktorat Wehrmedizinische Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst sowie den drei Forschungsinstituten. Ziel dieser Organisationsstruktur ist es, einen stetigen Wissensaustausch zwischen Forschung, Entwicklung und Ausbildung zu gewährleisten, um jederzeit die eigene Ausbildung an den medizinischen und technischen Fortschritt anzupassen.

Textfelddiagramm mit den Abteilungen der Sanitätsakademie

Das Direktorat Ausbildung und Lehre Gesundheitsversorgung der Bundeswehr konzipiert die Aus-, Fort- und Weiterbildung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Es legt den Inhalt der Unterrichte fest und koordiniert den laufenden Lehrbetrieb.

Das Direktorat Wehrmedizinische Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst ist verantwortlich für Forschung und Entwicklung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr. Darüber hinaus verfügt das Direktorat mit der Tierschutzbeauftragten der Bundeswehr und dem Medizinischen ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Schutz (Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen) über zwei einzigartige Fähigkeiten innerhalb der Bundeswehr.

Ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts für Radiobiologie liegt in der Erforschung molekularer und zellulärer Mechanismen der Strahlenreaktion. Zudem werden geeignete diagnostische Verfahren zur Beurteilung eines Strahlenschadens entwickelt.

Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr befasst sich mit einer Vielzahl von Infektionserregern und Biogiften, die als biologische Kampfstoffe eingesetzt werden können. Die Entwicklung stationärer und mobiler Nachweisverfahren von biologischen Kampfstoffen ist einer der Forschungsschwerpunkte des Instituts.

Das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr befasst sich mit der Entwicklung von Antidoten und alternativen Therapieverfahren zur Behandlung von Vergiftungen durch Haut- und Nervenkampfstoffe. Zudem ist das Institut in der Lage Vergiftungen durch chemische Kampfstoffe nachzuweisen.