Grundlagen Auslandsverwendungszuschlag

Grundlagen Auslandsverwendungszuschlag

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Die in einem Auslandseinsatz eingesetzten Soldaten erhalten neben ihren Inlandsdienstbezügen einen Auslandsverwendungszuschlag. Mit diesem werden sämtliche Belastungen des Einsatzes abgegolten. Der Auslandsverwendungszuschlag wird für jeden Tag des Aufenthaltes im Einsatzgebiet gewährt und zum Ende des Monats ausgezahlt. Die endgültige Abrechnung erfolgt nach Abschluss der jeweiligen Verwendung.

Änderung der Abrechnung

Seit dem 1. Dezember 2017 wird der Auslandsverwendungszuschlag nicht mehr über die jeweilige Einsatzwehrverwaltungsstelle im Ausland gezahlt, sondern zentral vom Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Das Bundesamt zahlt ihn auf Grundlage der Kommandierungsverfügung über das Personalwirtschaftssystem der Bundeswehr monatlich nachträglich zusammen mit den Bezügen auf das Gehaltskonto.

Besonderheiten

Da das tatsächliche Ende der Teilnahme an einem Auslandseinsatz häufig nicht mit dem ursprünglich geplanten End-Datum übereinstimmt, wird die automatische Zahlung des Auslandsverwendungszuschlags 15 Tage vor dem in der Kommandierungsverfügung vorgesehenen End-Datum eingestellt. Erst nach der tatsächlichen Beendigung des Einsatzes wird die Schlussabrechnung und -auszahlung des gegebenenfalls noch offenen Betrages veranlasst. Auf diese Weise sollen Überzahlungen und damit verbundene Rückforderungen vermieden werden.

Höhe und Festsetzung des Auslandsverwendungszuschlags