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Zivile Karriereperspektiven für Soldatinnen und Soldaten weiter verbessert

Zivile Karriereperspektiven für Soldatinnen und Soldaten weiter verbessert

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Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V.eingetragener Verein (HDB) ist neuer Kooperationspartner des Berufsförderungsdienstes (BFDBerufsförderungsdienst der Bundeswehr) der Bundeswehr. Ziel der Kooperation ist eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zur erfolgreichen Eingliederung ausscheidender Soldatinnen und Soldaten.

Abschluss Kooperationsvereinbarung BMVg und Bauindustrie

Mit der Kooperationsvereinbarung haben Generalleutnant von Heimendahl, Abteilungsleiter Personal im Verteidigungsministerium (rechts) und HDB-Hauptgeschäftsführer Müller die Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bauindustrie bekräftigt.

Bundeswehr/Steve Eibe

Am 7. Dezember 2021 haben der Abteilungsleiter Personal im Bundesministerium der Verteidigung, Generalleutnant Klaus von Heimendahl, und der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e. V.eingetragener Verein (HDB), Tim-Oliver Müller, im Bendlerblock in Berlin eine Kooperationsvereinbarung zur gezielten Personalvermittlung abgeschlossen.

Intensivierung der Partnerschaft

Schon seit vielen Jahren arbeiten Bundeswehr und Bauindustrie erfolgreich zusammen. Mit der schriftlichen Kooperationsvereinbarung wird die Partnerschaft auf ein noch breiteres Fundament gestellt. „Wir haben schon viele Soldatinnen und Soldaten in die Bauindustrie eingegliedert“, berichtet Regierungsdirektor Markus Krämer vom Zentralen Job-Service im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr und Initiator der Kooperation, „Jetzt haben wir erstmalig eine Kooperation mit einem Verband und nicht mit einem Einzelunternehmen.“ Über den Verband wolle der Berufsförderungsdienst (BFDBerufsförderungsdienst der Bundeswehr) der Bundeswehr Unternehmen eines ganzen Industriezweigs ansprechen.

Win-win-Situation

Hauptgeschäftsführer Müller vom HDB weist auf den Gewinn für die Bauindustrie hin, gerade auch mit Blick auf die zahlreichen Infrastrukturprojekte, die in den nächsten Jahren geplant seien: „Für deren Umsetzung brauchen wir weiteres, gut ausgebildetes Personal. Soldatinnen und Soldaten haben während ihrer militärischen Dienstzeit fachliche und persönliche Qualifikationen und Kompetenzen erworben, die sie gewinnbringend in die Bauindustrie einbringen können.“ Gleichzeitig werde die Attraktivität des Arbeitgebers Bundeswehr durch die erweiterten Beschäftigungsmöglichkeiten nach Dienstzeitende gestärkt.

Bauindustrie – Stütze der deutschen Volkswirtschaft

Der HDB ist als Zusammenschluss der bauindustriellen Landesverbände die Spitzenorganisation der Bauindustrie in Deutschland und vertritt rund 2.000 Unternehmen. Als eine der Schlüsselbranchen in Deutschland steuert die Bauindustrie einen signifikanten Anteil zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei: Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erwirtschaften mit 870.000 Beschäftigten 135 Milliarden Euro Umsatz. 320 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet das Baugewerbe in seiner Gesamtheit; 11 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entfallen auf Bauinvestitionen.

Bauindustrie

In den nächsten Jahren hat die Bauindustrie viel vor. Zur Umsetzung der Projekte ist sie auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften.

Pixabay

Die Bauindustrie gilt als krisenfest, bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten und eine tariflich gesicherte gute Bezahlung. „Das kommt unseren Soldatinnen und Soldaten sehr entgegen!“, betont Krämer.

von  BAPersBw II 2.3  E-Mail schreiben

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