Kampfjets der Bundeswehr - Eurofighter Teil 1

Kampfjets der Bundeswehr - Eurofighter Teil 1

Lesedauer:
1 MIN

Stabsgefreiter Janette Wieland, Radio Andernach (RA): Der Name „Eurofighter“ ist Programm: als der zweistrahlige Kampfjet den Tornado ablöste, änderte sich so einiges für die Crew. Im Cockpit sitzt nur noch ein Pilot, das Flugzeug ist mit hochmoderner Technik ausgestattet. Da ist es klar, dass schon die Wartungscrew den Schraubenschlüssel gegen moderne ITInformationstechnik tauschen muss. Stabsfeldwebel Stefan wurde vom Tornado auf den Eurofighter umgeschult und ist jetzt dafür verantwortlich, dass die Jets flugklar sind.

SF Stefan: Man geht innerlich immer durch: Habe ich alles richtig gemacht? Habe ich an dies, habe ich an jenes gedacht? Man denkt es immer wieder. Im Prinzip hatte man es aber gemacht.

RA: Und wenn dann alles gecheckt ist, schaut der Wartungstechniker trotzdem noch einmal nach – denn Verantwortung wird im Fliegerhorst ganz groß geschrieben.

SF Stefan: Man muss sich natürlich über eines im Klaren sein: Es hängt – Minimum! -  ein Menschenleben davon ab: das des Piloten, der drinsitzt und der sich auf uns verlässt, der uns vertrauen muss. Das ist natürlich ein großes Vertrauen, dass der Pilot in die Wartungscrew hineinsteckt.

RA: Dieses Verantwortungsbewusstsein wissen natürlich auch die Piloten zu schätzen. Wenn sie in ihren Eurofighter steigen, müssen sie sich hundertprozentig auf ihre Wartungscrew verlassen können.

SF Stefan: Dementsprechend sind wir auch sehr sensibel in der Hinsicht, was die Inspektionen angeht. Im Hinterkopf ist bei uns immer: da ist auf jeden Fall einer, der verlässt sich auf uns. Von daher muss es hier tausendprozentig sein, nicht nur hundertprozentig, sondern tausendprozentig!

RA: Und wie so eine Eurofighter-Ausrüstung aussieht, das erfahren Sie gleich bei Radio Andernach.

von Janette Wieland