Ein voller Erfolg

Ein voller Erfolg

  • Ausbildung
  • Bildungszentrum der Bundeswehr
Datum:
Ort:
Oldenburg
Lesedauer:
2 MIN

Luftwaffenpioniere haben dienstbegleitend die Ausbildung zum Baugeräteführer abgeschlossen. Der beachtliche Erfolg ist dem hohen Maß an Eigeninitiative und Engagement der Prüflinge sowie dem kompetenten Zusammenwirken aller Projektbeteiligten zu verdanken.

Sieben Luftwaffenpioniere der 6. Staffel des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“ können sich von nun an Baugeräteführer nennen. Sie haben sich im Rahmen eines Projektes zum integrierten Erwerb ziviler Berufsabschlüsse auf die Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK) im Januar 2020 vorbereitet, alle Prüfungsanforderungen erfüllt und damit den zivilen Berufsabschluss erworben.

Hochrangige persönliche Gratulation
Mit einem persönlichen Gratulationsschreiben haben Brigadegeneral Michael Hogrebe, Kommandeur Bodengebundene Verbände, und der Präsident des Bildungszentrums der Bundeswehr, Christoph Reifferscheid, den Absolventen zu ihren Leistungen gratuliert und den beteiligten Akteuren ihre Anerkennung zum gelungenen Projektabschluss ausgesprochen.

Lehrgangsleiter und Teilnehmer stehen auf einem Sattelauflieger auf dem ein Baaugerät verzurrt wurde.

Die Wichtigkeit der Transportsicherung eines Baugerätes wurde den Teilnehmern durch den Lehrgangsleiter bei der praktischen Ausbildung verdeutlicht.

Carsten Hain

Dienstbegleitend zum zivilen Berufsabschluss
Die Ausbildung zum Baugeräteführer wurde durch das Objektschutzregiment in Zusammenarbeit mit der Abteilung IV des Bildungszentrums der Bundeswehr als Projekt zum integrierten Erwerb von zivilen Berufsabschlüssen durchgeführt. Ziel dieser Projekte ist es, die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die im militärischen Dienst durch Ausbildungen und Praxiserfahrung erworben werden, zivilberuflich verwertbar zu machen. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass bestimmte zivile Ausbildungsberufe militärischen Verwendungsreihen so ähnlich sind, dass für die Erlangung der zivilberuflichen Handlungskompetenz nur noch wenige Ausbildungsanteile ergänzt werden müssen.

Lücken durch Schulungen und Selbststudium geschlossen
In dem Projekt zum integrierten Erwerb des zivilen Berufsabschlusses Baugeräteführer haben sich die teilnehmenden Soldaten dienstbegleitend Kenntnisse in den Bereichen technische Mathematik, Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen sowie in Wirtschafts- und Sozialkunde angeeignet. In Mentoren-gestützten Selbstlernphasen haben sie sich gezielt auf die IHK-Abschlussprüfung vorbereitet.

Mehrere Personen werden in die Inbetriebnahme eines Baugerätes eingewiesen.

Mehr als nur Schlüssel umdrehen und losfahren hieß es bei der richtigen Inbetriebnahme eines Baugerätes durch den Lehrgangsleiter.

Carsten Hain

Überdurchschnittliche Ergebnisse der Prüfungsteilnehmer der Bundeswehr
Mit den guten Prüfungsergebnissen, die fast alle deutlich über dem IHK-Bundesdurchschnitt liegen, konnten die Projektannahmen eindrücklich bestätigt und Weichen für künftige Durchgänge gestellt werden. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen, sowohl für einen nächsten Durchgang bei den Luftwaffenpionieren, als auch für eine Ausweitung der Maßnahme auf andere Organisationsbereiche.

Gewinn für die Soldaten und den Dienstherrn
Die Soldaten können ihre Kompetenzen als Baugeräteführer gewinnbringend in den täglichen Dienst einbringen. Zudem haben sie mit dem Berufsabschluss ihre persönlichen Möglichkeiten erweitert, sei es für den Übergang in das zivile Berufsleben oder für eine Weiterverpflichtung.

Die Absolventen der Ausbildung "Inbetriebnahme eines Baugerätes" sitzen zusammen auf einem Kettenfahrzeug.

Zufrieden und für die Zukunft gerüstet sind nun die Absolventen nach der bestandenen Ausbildung "Inbetriebnahme eines Baugerätes".

Carsten Hain


von Thomas  Wickert  E-Mail schreiben