Kapitel 2 – Gemeinschaft

Wo finde ich was?

Für Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr gibt es viele Möglichkeiten, sich zu organisieren, auszutauschen und Unterstützung zu finden.

TEXT Arthur Galbraith

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Das Veteranen­büro

Seit 2024 gibt es mit dem Veteranenbüro der Bundeswehr erstmals eine zentrale Anlaufstelle, die sich ausschließlich um die Belange von Veteraninnen und Veteranen kümmert. Das Büro berät, vernetzt und vermittelt beispielsweise an den Sozialdienst der Bundeswehr, an Verbände und Vereine sowie an die Leitstelle Lotsen. Der Grundsatz des gut zehnköpfigen Teams lautet dabei schlicht: Wir kümmern uns und lassen niemanden zurück.

An das Veteranenbüro können sich alle aktiven und ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr sowie ihre Angehörigen wenden, wenn sie Fragen zu Leistungen, Rechten oder Unterstützungsangeboten haben – etwa zum Veteranenabzeichen, zu Feststellungsverfahren für PTBS und Wehrdienstbeschädigung oder zu Themen wie Reservistendienst und Wehrdienst­bescheinigungen.

Foto: Bundeswehr/Christoph Kassette

Ansprechstellen:

Wer dient oder gedient hat und Hilfe oder Unterstützung braucht, wird damit nicht alleingelassen. Exklusive Vorteile und Leistungen, die nur für Veteraninnen und Veteranen gelten, gibt es zwar derzeit in Deutschland noch nicht. Von einigen Angeboten innerhalb der Bundeswehr und in ihrem direkten Umfeld können aber bereits alle Veteraninnen und Veteranen profitieren:


Der Berufsförderungsdienst (BFD) begleitet Soldatinnen und Soldaten auf Zeit von der Dienstzeit bis zur Eingliederung in den zivilen Arbeitsmarkt mit Bildungsmaßnahmen, Bewerbungstraining und Unterstützung bei Förderanträgen.

anw.bfd.bundeswehr.de

Das Bundeswehr-Sozialwerk e. V. unterstützt Angehörige und Ehemalige finanziell und materiell bei Notlagen, Behinderung oder Verwundung und bietet vergünstigte Erholungs- und Freizeitangebote für Bundeswehrfamilien, wenn man bei ihm Mitglied ist.

+49 228 37737 400

bwsw@bundeswehr.org

bundeswehr-sozialwerk.de

Der Sozialdienst der Bundeswehr berät aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige in sozialen, materiellen, persönlichen und rechtlichen Angelegenheiten. Ansprechstellen sind in Dienstleistungszentren und Krankenhäusern der Bundeswehr zu finden.

bundeswehr.de/de/selbstverstaendnis/betreuung-fuersorge/sozialdienst-bundeswehr

Die Leitstelle Lotsen führt ein bundesweites Verzeichnis aller Personen, die als Lotsinnen und Lotsen einsatzgeschädigte Kameradinnen und Kameraden bei der Suche nach Hilfsangeboten unterstützen.

+49 261 579420 5532 oder 5533

ZInFueAbtWEInFueLeitstelleLotsen@bundeswehr.org

Das Psychotraumazentrum im Bundeswehrkrankenhaus Berlin ist die zentrale Einrichtung für Diagnose, Behandlung und Erforschung einsatzbedingter psychischer Traumata (PTBS) bei Soldatinnen und Soldaten.

+49 800 5887 957 (Traumahotline)

BwKrhsBerlinKlinik06Psychiatrie@bundeswehr.org

Das Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten im Streitkräfteamt koordiniert Ausbildung und Beorderung der Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr.

+49 228 5504 6444

reserve@bundeswehr.org

Der PTBS-Beauftragte im BMVg, Oberstarzt Prof. Dr. Peter Zimmermann, vertritt das BMVg in allen Fragen rund um einsatzbedingte psychische Erkrankungen und ist Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige.

+49 30 2004 24950

BMVgSKIII4@bmvg.bund.de

Die Deutsche Härtefallstiftung unterstützt aktive und ehemalige Angehörige der Bundeswehr, ehemalige NVA-Angehörige sowie deren Familien und Hinterbliebene, die durch den Dienst gesundheitlich geschädigt wurden und in eine unverschuldete wirtschaftliche Notlage geraten sind.

+49 228 5504 8535

haertefallstiftung@bundeswehr.org

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„Eigenständige Stimme der Veteranen-Community“

Interview mit Oberst a. D. Peter Haupt, Schirmherr des Runden Tisches der Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr

Oberst a. D. Peter Haupt leitete acht Jahre lang das Referat Reservisten- und Veteranen­angelegenheiten im BMVg und hat die Veteranenpolitik der Bundeswehr maßgeblich mitgeprägt. Seit Januar 2025 ist er Schirmherr des Runden Tisches der Veteranenverbände.

Foto: Bundeswehr/Leon Wille

Herr Haupt, was ist der Runde Tisch?

Oberst a. D. Peter Haupt: Der Runde Tisch wurde Ende 2024 als Dialog- und Netzwerkforum ins Leben gerufen. Er bietet Verbänden und Gruppierungen die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam Ziele zu definieren und als geeinte Stimme gegenüber Politik und Bundeswehr aufzutreten. Die Initiative kam nicht von oben, sondern von den Organisationen selbst. Sie wollten sich nicht vom Verteidigungsministerium steuern lassen, sondern gemeinsam Ziele definieren und diese nach außen vertreten.

Wer sitzt mit am Tisch und wie wird man Mitglied?

Mehr als 30 Verbände und Gruppierungen sitzen mittlerweile am Tisch. Ihre Bandbreite könnte kaum größer sein: von kleinen regionalen Initiativen über Motorradclubs bis hin zu bundesweit aktiven Organisationen. Wer Interesse hat mitzumachen, wendet sich an das Veteranenbüro. Man stellt sich dann beim nächsten Treffen vor und beschreibt die eigene Arbeit. Der Runde Tisch entscheidet schließlich gemeinsam über die Aufnahme. Bisher wurde jede Gruppe, die sich mit Veteranenangelegenheiten befasst, auch aufgenommen.

Was verbindet sie alle?

Die verbindenden Klammern sind Kameradschaft, das Gedenken an die Gefallenen sowie der gemeinsame Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung und Wertschätzung. Jeder Verein und Verband bringt darüber hinaus seine besonderen Schwerpunkte ein: Manche bieten ein professionelles Fallmanagement für Einsatzversehrte oder deren Angehörige an, andere setzen auf Veranstaltungen, um Veteraninnen und Veteranen öffentlich sichtbarer zu machen. Einige Vereine organisieren wiederum Freizeiten und Reisen für ihre Mitglieder, um den Zusammenhalt untereinander zu stärken.

Welche Rolle spielt das Veteranenbüro dabei?

Das Veteranenbüro unterstützt den Runden Tisch administrativ. Es stellt den organisatorischen Rahmen, aber gibt inhaltlich nicht vor, worüber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann tatsächlich sprechen. Die Unabhängigkeit ist bewusst gewollt: Der Runde Tisch ist kein verlängerter Arm des Ministeriums oder der Bundeswehr, sondern eine eigenständige Stimme der Veteranen-Community. Wir gehören nicht zum Veteranenbüro und das Veteranenbüro gehört nicht zu uns.

Wie oft tagt der Runde Tisch und was steht auf der Agenda?

Wir kommen mindestens dreimal im Jahr zusammen. Jedes Treffen sieht vor, dass der Schirmherr zuerst berichtet, was er seit der letzten Sitzung im Namen des Runden Tisches unternommen hat – ich lege also Rechenschaft gegenüber den Anwesenden ab. Mit wem habe ich gesprochen, wen getroffen und wo stehen wir bei unseren inhaltlichen Schwerpunkten: Derzeit arbeitet eine Arbeitsgruppe zum Thema Assistenzhunde, und das Thema Verwundetenabzeichen steht ebenfalls auf der Agenda. Danach sprechen die Anwesenden über die Themen, Aktivitäten und Termine der einzelnen Verbände und wie man sich gegenseitig unterstützen kann.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Rundes Tisches?

Der Runde Tisch soll eine starke Stimme der Veteranen-Community werden und eine zentrale Anlaufstelle, die fundierte Informationen gibt und von allen mitgetragene Interessen artikuliert. Wir möchten auch konkrete Initiativen anstoßen, um die Anerkennung und Wertschätzung für Veteraninnen und Veteranen in der Gesellschaft zu stärken. Das Thema lässt mich seit meiner Zeit im BMVg nicht los. Die sogenannte „stille Ankunft“ der letzten Einsatzkräfte aus Afghanistan am 30. Juli 2021 steht für mich sinnbildlich dafür, was sich ändern muss. Die Rückkehr fand damals ohne Beisein von Politik und Öffentlichkeit statt und hat viele aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten geärgert. So was darf nicht mehr passieren.

Netzwerken

Der Runde Tisch der Veteranenverbände umfasst Vereine, Verbände, Arbeits- und Interessengruppen sowie Initiativen. Eine Übersicht.


Angriff auf die Seele – Psychosoziale Hilfe für Angehörige der Bundeswehr e. V.

Der Verein bietet Information, Beratung und psychosoziale Unterstützung für PTBS-Betroffene und Angehörige. Er arbeitet mit Fachleuten und Institutionen zusammen, um Forschung, Behandlung und Anerkennung von Veteranen zu fördern.

angriff-auf-die-seele.de

leo@angriff-auf-die-seele.de

A.T.E.K. e. V.

Der Selbsthilfeverein für Angehörige von traumatisierten Einsatzveteranen und Einsatzkräften bietet Unterstützung bei PTBS und anderen psychischen Belastungen im familiären Umfeld.

ehefraueineseinsatzveteranen.de

ehefraueineseinsatzveteranen@gmail.com

EHRfurcht e. V.

Der gemeinnützige Verein ist auf tiergestützte Rehabilitation spezialisiert. Sein Angebot richtet sich vor allem an aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Einsatzkräfte sowie deren Angehörige, die unter PTBS, Angststörungen, Depressionen oder anderen psychischen Einsatzfolgen leiden.

ehrfurcht.net

kontakt@ehrfurcht.net

Fallschirmjäger helfen gerne!

Die private Initiative will Kameradinnen und Kameraden in Notlagen unbürokratisch unterstützen. Werte wie Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt.

fjhg.de

info@fallschirmjaegerhelfengerne.de

Fernspäher helfen! e. V.

Der Verein unterstützt unbürokratisch aktive und ehemalige Kameradinnen und Kameraden sowie deren Familien in Not. Die Hilfe erfolgt finanziell und durch ein starkes Netzwerk. Die Spenden fließen komplett in Hilfsprojekte, Verwaltungskosten trägt die Gründerfamilie.

fernspaeher-helfen.de

info@fernspaeher-helfen.de

Lichtblicke e. V. Interessenvertretung der Assistenzhundeführer

Der gemeinnützige Verein vertritt die Interessen von Menschen mit Assistenzhunden in Deutschland. Er versteht sich als Selbsthilfe- und Verbraucherschutzorganisation der Assistenzhundehalter.

facebook.com/verein.lichtblicke

info@lichtblicke.de

Deutsche Härtefallstiftung

Die Stiftung hilft Menschen in außergewöhnlichen Notlagen. Unterstützt werden aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige, NVA-Angehörige sowie deren Familien und Hinterbliebene. Die Hilfe erfolgt, wenn Notlagen durch dienstliche Pflichten entstanden sind.

haertefall-stiftung.de

haertefallstiftung@bundeswehr.org

Heinz-Volland-Stiftung, Mildtätige Stiftung des Deutschen Bundeswehr-Verbands

Die gemeinnützige Stiftung unterstützt seit 1977 aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, ihre Familien und Hinterbliebene in finanziellen Not- und Härtefällen.

dbwv.de/der-verband/stiftungen-engagement/heinz-volland-stiftung-hvms

hvms@dbwv.de

Oberst Schöttler Versehrten-Stiftung

Die gemeinnützige Stiftung unterstützt seit 2007 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, Polizistinnen und Polizisten sowie haupt- und ehrenamtliche Angehörige von Hilfsorganisationen bei einsatzbedingten Folgeschäden.

oberst-schoettler-versehrten-stiftung.de

kontakt@oberst-schoettler-versehrten-stiftung.de


BundeswehrGrün e. V.

Der Verein grüner und grünennaher Bundeswehrangehöriger sowie ihnen nahestehender Personen möchte Austausch und Verständnis zwischen grüner Politik und den Belangen von Bundeswehr­angehörigen fördern.

bundeswehrgruen.de

info@bundeswehrgruen.de

Charlie Delta Uniform e. V.

Der Verein versteht sich als die Interessenvertretung der Bundeswehr innerhalb der CDU. Er hat das Ziel, die wehr- und sicherheitspolitische Debatte in Deutschland mitzugestalten, die Akzeptanz der Bundeswehr in der Gesellschaft zu erhöhen und eigene Positionen in die politische Debatte einzubringen.

charlie-delta-uniform.org

obk@charlie-delta-uniform.de

Liberale Soldaten und Veteranen e. V.

Im FDP-nahen Verein sind aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten und ihre Angehörigen organisiert, er steht aber auch interessierten Menschen ohne Bundeswehrhintergrund offen, die sich mit der bundesdeutschen Verfassung und liberalen Werten identifizieren.

liberale-soldaten.de

info@liberale-soldaten.de

SPD-Betriebsgruppe in der Bundeswehr

Die SPD-Betriebsgruppe vereint Soldaten und Soldatinnen, Zivilbeschäftigte und aktive Reservistinnen und Reservisten, die gemeinsam soziale Politik gestalten wollen, sowohl für den Dienstalltag als auch in der strategischen Sicherheitspolitik.

sozialundwehrhaft.de

vorstand@sozialundwehrhaft.de

Bund Deutscher EinsatzVeteranen e. V.

Der BDV unterstützt Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr nach Auslandseinsätzen, inklusive ihrer Angehörigen und Hinterbliebenen. Er bietet Fallmanagement, Beratung und Hilfe bei psychischen, sozialen und rechtlichen Problemen.

veteranenverband.de

office@veteranenverband.de

Combat Veteran e. V.

Der Verein von Einsatzveteranen versteht sich als Interessenvertretung für Veteraninnen und Veteranen aller Waffengattungen und Einsätze und ist Anlaufstelle für den kameradschaftlichen Austausch. Er unterstützt vor allem verwundete und traumatisierte Soldatinnen und Soldaten.

combat-veteran.com

gezi@combat-veteran.org

Deutscher Bundeswehr-Verband e. V.

Der Interessenverband für Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten, Ehemalige, Hinterbliebene und zivile Angehörige der Bundeswehr vertritt über 200.000 Mitglieder in Fragen des Dienst-, Sozial- und Versorgungsrechts. Der Verband ist überparteilich und finanziell unabhängig und nimmt Einfluss auf Regierung und Parlament.

dbwv.de

service@dbwv.de

Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V.

Der Reservistenverband ist die offizielle Interessenvertretung der Reservistinnen und Reservisten in Deutschland und mit über 100.000 Mitgliedern die größte Vereinigung ehemaliger Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten.

reservistenverband.de

info@reservistenverband.de

Verband der Soldaten der Bundeswehr e. V.

Der VSB ist ein unabhängiger Interessenverband von aktiven Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Er bietet vor allem den bisher nicht organisierten Soldatinnen und Soldaten eine eigene Stimme.

vsb-bund.de

bundesgeschaeftsstelle@vsb-bund.de


Army Vets MC Germany

Der Motorrad-Club wurde 1999 von Bundeswehr­soldaten im Kosovo gegründet. Seit 2001 zeigt das Colour der Army Vets eine Bulldogge, das Wappentier der SFOR.

av-mc.org

secretary@av-mc.org

Death Before Dishonor Brotherhood MMC

Der Motorrad-Club für ehemalige und aktive Angehörige internationaler Streitkräfte ist ein Zusammenschluss aus ehemaligen und aktiven Soldaten, die weiterhin die Gemeinschaft von Gleichgesinnten suchen und ihre militärischen Werte weiter pflegen wollen.

death-before-dishonor-brotherhood.com

dbdbrotherhood@yahoo.com

German Comrades Forever Military BikerZ

Die Gemeinschaft von motorradbegeisterten aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten organisiert Ausfahrten, besucht Einsatzorte und historische Stätten. Der Verein ist kein offizieller Motorrad-Club.

https://www.facebook.com/people/German-Comrades-Forever-Military-BikerZ/100071371658887/

gcmb@web.de

Green Devils Military Brotherhood e. V.

Die Militärbruderschaft setzt sich für Kameradschaft und Veteranenarbeit ein. Sie ist ein Zusammenschluss von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten zur Pflege von Freundschaft und Zusammenhalt, Unterstützung von Kameradinnen und Kameraden mit PTBS und in schwierigen Lebenslagen.

green-devils-mb.de

post@green-devils-mb.de

Green Knights MMC

In dem Military Motorcycle Club finden motorradbegeisterte ehemalige und aktive Soldatinnen und Soldaten aller Nationen zusammen. Der Club hat weltweit 152 Ableger (Chapter).

gkmmc.com

gkmmceurozone@gmail.com

Green Warriors Deutschland Military Brotherhood e. V.

Die Militärische Bruderschaft pflegt die Kameradschaft über die aktive Dienstzeit hinaus. Der Verein organisiert Treffen, Veranstaltungen und Veteranentage, um Gemeinschaft und Anerkennung zu stärken. Er setzt sich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge für soziale Projekte und Veteranenhilfe ein.

greenwarriors-deutschland.de

info@greenwarriors-deutschland.de

KeilerZ DeutschlanD MBC

Der Motorrad-Biker-Club für Menschen mit militärischem Hintergrund veranstaltet lockere Treffen und gemeinsame Ausfahrten. Er ist kein offizieller Motorrad-Club.

facebook.com/KeilerZDeutschlanDMBC

markez78@gmx.de

Recondo Vets MMC Germany

Der Verein für motorradfahrende aktive oder ehemalige Soldatinnen und Soldaten versammelt Angehörige aller Armeen (Bundeswehr, NVA, NATO-Streitkräfte) mit und ohne Erfahrungen in Auslands­einsätzen.

recondovets.de

office@recondovets.de

Ritzelcowboys Germany

Die Ritzelcowboys sehen aus wie Rocker, kommen aber auf dem Drahtesel daher. In Berlin und Um- gebung setzen sie sich für Veteraninnen und Veteranen mit einsatzbedingten Folgeschäden ein.

facebook.com/ritzelcowboysberlin

ritzelcowboys-germany@web.de

Veteranen Germany

Die Kameradschaft besteht aus Einsatzveteraninnen und -veteranen von Bundeswehr, Polizei und anderen NATO-Streitkräften auf dem Motorrad und solchen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Motorrad­fahren können. Die Veteranen Germany sind kein Motorrad-Club.

veteranen-germany.de

veteranen.germany@gmx.de

Veteranen Korps Deutschland MMC

Der Military Motorcycle Club wurde 2015 gegründet und ist ein Zusammenschluss motorradfahrender Einsatzveteraninnen und -veteranen zur Pflege der Kameradschaft und Unterstützung von in Not geratenen Veteraninnen und Veteranen und deren Familienangehörigen.

veteranen-korps.de

info@veteranen-korps.de

Sportkameradschaft Soldaten und Veteranen e. V.

Der Verein versammelt sportbegeisterte und gesundheitsbewusste Bundeswehrangehörige sowie Angehörige von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Im Schwerpunkt kümmert sich der Verein um Veteranenarbeit.

instagram.com/sportkameradschaft

info@sportkameradschaft.de


Bayerischer Soldatenbund 1874 e. V.

Der Dachverband der bayerischen Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine versteht sich als Traditionsverband in der Nachfolge des königlich-bayerischen Kriegerbundes.

bsb1874ev.de

kontakt@bsb-1874.de

Guardians League Germany e. V.

Der gemeinnützige Verein von aktiven und ehemaligen Polizisten und Polizistinnen, Feuerwehrleuten, Soldatinnen und Soldaten und Rettungskräften organisiert Gedenkveranstaltungen und beteiligt sich aktiv am Nationalen Veteranentag.

guardiansleaguegermany.de

info@guardiansleaguegermany.de

KRK-Veteranen e. V.

Der Verein für ehemalige Soldatinnen und Soldaten der Krisenreaktionskräfte, Einsatzkräfte und der Blaulichtfamilie bietet eine familiäre Gemeinschaft für Kameradinnen und Kameraden nach der aktiven Dienstzeit.

krk-veteranen.com

info@krk-veteranen.com

People in Uniform e. V.

Der gemeinnützige Verein setzt sich für Respekt und Anerkennung für alle Menschen in Uniform ein – von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Militär bis hin zu Pflege, Müllabfuhr, Bahn- und Luftverkehr.

people-in-uniform.de

LS@people-in-uniform.de

Soldaten- und Veteranen-Stiftung

Die SVS wurde 2013 im Deutschen Bundeswehr-Verband gegründet. Sie fördert die gesellschaftliche Anerkennung von aktiven Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr.

soldaten-veteranenstiftung.de

svs@dbwv.de

Veteran Comradship

Die Gemeinschaft setzt sich für die Wertschätzung und Unterstützung von Veteraninnen und Veteranen ein. Ihr Fokus liegt darauf, die Lebensqualität von Veteraninnen und Veteranen zu verbessern, ihre Kameradschaft zu fördern und ihre gesellschaftliche Bedeutung hervorzuheben.

veteran-comradship.de

info@veteran-comradship.de

Veteranenkultur e. V.

Der Verein fördert das Bewusstsein und die Integration von Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr in die Gesellschaft. Er organisiert Märsche der Wertschätzung, Gedenkfeiern und Ausstellungen, um Veteraninnen und Veteranen sichtbar zu machen.

veteranenkultur.de

info@veteranenkultur.de

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Die 1919 gegründete humanitäre Organisation sucht, birgt und bestattet deutsche Kriegstote im Ausland und pflegt deren Gräber. Der Volksbund betreut Angehörige und berät staatliche sowie private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge.

volksbund.de

info@volksbund.de

Waldecker Veteranen e. V.

Der Verein versteht sich als Bindeglied zwischen Bundeswehr und Gesellschaft und fördert die Reservearbeit. Er organisiert sicherheitspolitische Vorträge, Sanitäts- und Schießausbildungen sowie weitere militärische Weiterbildungen.

instagram.com/waldecker_veteranen_e.v

SimonSchmand@yahoo.com

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Das Veteranen­abzeichen

Das Veteranenabzeichen der Bundeswehr ist in Form eines kleinen silbermetallischen Eisernen Kreuzes gestaltet, in dessen Mitte der Bundesadler abgebildet ist – das Hoheitszeichen der Bundeswehr. Es dient als sichtbares Zeichen: Ich habe gedient oder ich diene noch. Bis Ende März 2026 wurden mehr als 157.000 Veteranenabzeichen ausgehändigt – bei rund zehn Millionen anspruchsberechtigten Personen in Deutschland.

Tragehinweis Das Veteranen­abzeichen misst 1,6 mal­ 1,6 Zenti­meter und wird mit einem Metalldorn und Butterfly­verschluss an der Kleidung befestigt. Es ist kein militärisches Ehren­zeichen im Sinne des Ordens­gesetzes – es darf daher ausschließlich an der Zivilkleidung getragen werden, nicht an der Uniform. Befestigt wird es klassischer­weise am Revers. Illustration: Y/C3 Visual Lab

Dein Weg zum Veteranenabzeichen

Wer das Veteranenabzeichen tragen möchte, muss es selbst beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr beantragen – die entsprechenden Formulare findest du im Heft zum Heraustrennen oder digital über den untenstehenden Link. Aktive Soldatinnen und Soldaten stellen den Antrag über ihren Disziplinarvorgesetzten. Ehemalige reichen das ausgefüllte Formular vorzugsweise ein.

per E-Mail (BAPersBw VI Veteranenabzeichen@bundeswehr.org)

oder senden den Antrag

per Post (Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, Abteilung VI 1.1.2 Veteranenabzeichen, Luisenstraße 109, 53721 Siegburg).

Nach der Bewilligung wird das Abzeichen per Post an die Heimatadresse zugestellt oder – auf ausdrücklichen Wunsch – im Veteranenbüro in Berlin übergeben. Reise- und Übernachtungskosten werden dabei nicht übernommen. Wer das Abzeichen lieber in einem würdigen Rahmen entgegennehmen möchte, kann sich im Veteranenbüro sagen lassen, welche Kommunen und lokalen Institutionen mit dem Veteranenbüro zusammenarbeiten und feierliche Übergaben durchführen. Geplant ist, dass das Abzeichen künftig auch direkt zum Dienstzeitende in der Einheit übergeben werden kann.

Antrag digital Wenn du möchtest, kannst du deinen Antrag auch digital ausfüllen und direkt ans Veteranenbüro mailen.

Zum Antrag für aktive Soldatinnen und Soldaten
Zum Antrag für ehemalige Soldatinnen und Soldaten

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Blick nach vorn

Konkret geplant ist der digitale Veteranenausweis. Er soll Veteraninnen und Veteranen ermöglichen, sich bundesweit mit dem Smartphone auszuweisen und die Grundlage schaffen für weitere Benefits: freier Eintritt bei Veranstaltungen, Rabatte, gesellschaftliche Sichtbarkeit. Ein genauer Zeitplan steht noch aus, angestrebt wird die Einführung zum Veteranentag 2027. Eines steht aber fest: Noch vor 2030 soll er kommen.

Illustration: Y/C3 Visual Lab

Parallel wächst das Veteranenbüro selbst: 2025 erfolgte eine Wirtschaftlichkeits­untersuchung der Dienststelle, mit dem Ziel, durch eine Steigerung des Personals konzeptionell und in der Fläche stärker präsent zu sein. Auch auf kommunaler Ebene tut sich etwas. Immer mehr Gemeinden wollen vom Veteranenbüro wissen, wie sie Veteraninnen und Veteranen vor Ort sichtbar machen und einbinden können. Eine interaktive Deutschlandkarte soll künftig zeigen, wo lokale Angebote und Veranstaltungen stattfinden.

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Der Wald der Erinnerung

Seit Gründung der Bundeswehr sind mehr als 3.440 Soldatinnen und Soldaten (Stand März 2026) bei der Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen. 120 von ihnen starben im Zusammenhang mit einem Auslands­einsatz oder einer anerkannten Mission – 37 davon in Gefechten oder bei Anschlägen. Der Wald der Erinnerung in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Schwielowsee bei Potsdam bietet Raum für persönliches Gedenken. Führungen finden regelmäßig und auf Anfrage statt, auch für zivile Besucherinnen und Besucher oder Schulklassen. Der Besuch ist für alle kostenlos. Eine Anmeldung mindestens sieben Tage vor dem Besuch wird empfohlen.

Foto: Bundeswehr/Marc Tessensohn

Adresse: Werderscher Damm 21–29, 14548 Schwielowsee

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 16 Uhr

walddererinnerung@bundeswehr.org

03327 50 3873 oder 3874

Foto: Bundeswehr/Marc Tessensohn

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