Manöver mit der Fregatte Lübeck

Manöver mit der Fregatte Lübeck

Datum:
Lesedauer:
1 MIN

Oberleutnant Maren Bestehorn: Die Bonn hat ja die Mission in Souda übernommen von der Fregatte Lübeck. Die zwei Schiffe sind aber nicht einfach so gemeinsam losgefahren. Stattdessen ist zunächst die Bonn gestartet und dann hat die Fregatte Lübeck die Bonn wieder eingeholt und ich komme schon wieder ins Straucheln mit den Marine-Begriffen. Aber Leutnant zur See Marvin kann zum Glück fachmännischer erklären, was da passiert ist: 

Leutnant zur See Marvin: Wir führen ein sogenanntes Steam Pars durch, d.h. dass wir jetzt an unserer Steuerbordseite die Fregatte Lübeck empfangen werden, also das beide Schiffe nebeneinander fahren werden, sich gegenseitig grüßen, eine Front pfeifen und dann geht es für die Lübeck zurück nach Hause in ihren Heimathafen. Dort bereiten sie sich auf ihre Außerdienststellung vor und wir verlegen da jetzt in unser Einsatzgebiet.

Oberleutnant Maren Bestehorn: Das war schon ziemlich eindrucksvoll muss ich sagen und es wurde sogar musikalisch untermauert.

Musik von Stephen Janetzko „Winke, Winke, tschüs, tschüs, tschüs“: Winke, Winke, tschüs, tschüs, tschüs alle gehen nach Hause, winke, winke, tschüs, tschüs, tschüs, Ciao, Bye, Bye, Ade. 

Oberleutnant Maren Bestehorn: Parallel dazu wurde die Bonn geschmückt mit bunten Fahnen. Dachten wir zu mindestens. Obermaat Uros hat uns da aufgeklärt:

Obermaat Uros: Der NO hat einen speziellen Spruch für die vorbereitet. Das wäre dann „Goodbye lucky Lübeck!“. Den haben wir in Signalbuchstaben rausgegeben. 

Oberleutnant Maren Bestehorn: Was Obermaat Uros mit NO meint, dazu werden wir auf jeden Fall noch genauer kommen, denn der NO ist – wie die Bordbesatzung ihn wertschätzend bezeichnet, eine lebende Legende. 

von Maren Bestehorn