Förderpreis 2021 für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte

Der Förderpreis dient der Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten und damit der Förderung junger wissenschaftlicher Talente.

Worum geht es?

Der Förderpreis dient der Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten und damit der Förderung junger wissenschaftlicher Talente in den benannten Wissenschaftsgebieten.

Schriftstück mit Urkunde darunter

Mit dem Förderpreis ist ein hohes Preisgeld verbunden.

Bundeswehr/Dirk Bannert

Als Preisgeld stehen über 20.000 Euro zur Verfügung. Preise werden den besten wissenschaftlichen Arbeiten (Diplom-, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften und vergleichbare Untersuchungen) zuerkannt. Die Arbeiten müssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst und an Universitäten, Hochschulen oder Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Jahren 2019 bis 2021 fertiggestellt bzw. eingereicht worden sein.

Sie sind bis zum 31. Januar 2021 (Datum des Poststempels) zu senden an:

Teilnahmevoraussetzungen

Die Arbeiten müssen zweifach sowie als pdf-Datei (an wts@bundeswehr.org) eingereicht werden. Ein Exemplar wird in die Bibliothek der Wehrtechnischen Studiensammlung aufgenommen und kann für Studienzwecke zugänglich gemacht werden; das zweite Exemplar wird nach Festlegung der Preisträger für 2021 zurückgesandt. Die Urheberrechte der Bewerberinnen und Bewerber bleiben unberührt (Unübertragbarkeit des Urheberrechts, § 29 Abs. 1 UrhG).

Beizufügende Erklärungen:

  1. Angaben zur Person (Kontaktdaten) und zum wissenschaftlichen Werdegang der Verfasserin bzw. des Verfassers müssen der Arbeit beiliegen.
  2. Die Bewerberinnen und Bewerber haben mit Einreichung der Arbeiten eine schriftliche Erklärung des Inhalts abzugeben, dass sie der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, ein unentgeltliches, nicht ausschließliches, unbefristetes, unwiderrufliches und übertragbares Nutzungsrecht einräumen.

Es werden nur zum Zeitpunkt der Einlieferung unveröffentlichte Arbeiten angenommen. Für Arbeiten aus dem Bereich Militärtechnikgeschichte steht die Buchreihe „Wehrtechnik und Wissenschaftliche Waffenkunde“ zur Verfügung.

Die Autorinnen und Autoren werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, auch Arbeiten zur historischen und modernen Wehrtechnik sowie zur wissenschaftlich-historischen Waffenkunde einzureichen, sofern sie von allgemeinem Interesse sind.

Die Bewertungskommission

Die Auswahl der für einen Preis geeigneten Arbeiten erfolgt durch eine Bewertungskommission; ihr gehören zurzeit folgende Persönlichkeiten an:

  • Prof. Dr. Michael Epkenhans, Leitender Wissenschaftler des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam
  • Prof. Dr. Marian Füssel, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen,
  • Prof. Dr. Johannes Hürter, Institut für Zeitgeschichte, München,
  • Direktorin beim BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr Anke Meyer, Gruppenleiterin BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr K4,
  • Prof. Dr. Sönke Neitzel, Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam (Vorsitzender),
  • Prof. Dr. Brendan Simms, Lehrstuhl am Centre for International Studies, Universität Cambridge,
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Thiemann, Professor am Institut für Fahrzeugtechnik und Antriebssystemtechnik (IFAS) an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Hamburg sowie
  • Ministerialrat Dipl.-IngDiplom-Ingenieur. Thomas Vogler, Referatsleiter BMVgBundesministerium der Verteidigung A I 5.

Preisverleihung

Die Preisverleihung wird im Herbst 2021 durch die Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr vorgenommen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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