Cyber- und Informationsraum

SELA – Hauptfeldwebel Max S.

SELA – Hauptfeldwebel Max S.

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Datum:
Ort:
Stadum
Lesedauer:
2 MIN

Hauptfeldwebel Max S. ist Gruppenführer des Systems Elektronische Lageabschätzung (SELA). Mit diesem hochmodernen Sensor ist es ihm und seinem Team möglich, elektromagnetische Signale schnell zu erkennen und auszuwerten.

Ein Porträtbild eines Soldaten

Hauptfeldwebel M. ist Gruppenführer SELA bei der Übung

Bundeswehr/Sebastian Wanninger

 „Kurz gesagt, wir schauen in einem breiten Frequenzbereich, welche Arten von Funkwellen in einem bestimmten Raum vorhanden sind“, erklärt Max S. „Also wer funkt, auf welchen Frequenzen und mit welchen Geräten.“ Mit diesen Informationen können die Spezialisten der Elektronischen Aufklärung schnell erste Aufklärungsergebnisse an den Bedarfsträger liefern: Die militärischen Führer, die diese Informationen benötigen, um bessere und richtige Entscheidungen zu treffen. „Für die militärische Führung sind diese ersten Aufklärungsergebnisse grundlegend, um die eigenen Kräfte sinnvoll einsetzen zu können und ein gutes Lagebild der gegnerischen Kräfte zu erhalten.“

Breitflächige Vorerkennung

Durch das mobile und schnell einsatzfähige System ist das Team um Max S. oft eine der ersten, die mit der Aufklärung in einem bestimmten Bereich beginnen. „Wir führen dann eine schnelle Vorerkennung durch, das heißt wir können relativ schnell in einem breiten Frequenzbereich herausfinden, welche elektromagnetischen Signale auf dem Gefechtsfeld vorhanden sind“, so Max S. „Durch die Peilung können wir dann auch die Richtung feststellen, woher die einzelnen Funksignale kommen.“  So leisten die Spezialisten einen wertvollen Beitrag zum Schutz der eigenen Soldatinnen und Soldaten und zum vollständigen Lagebild.

Hochmodernes System

Das System SELA besteht aus mehreren Komponenten. „Grundlegend sind die Antenne und eine Kabine, in der wir die Signale auswerten können“, sagt Max S. „Für diese Übung haben wir das System in einen LKWLastkraftwagen eingebaut, um so mobiler zu sein.“ Damit das System im Schichtbetrieb 24 Stunden, sieben Tage die Woche betrieben werden kann, besteht das Team aus fünf Soldatinnen und Soldaten – einem Gruppenführer, zwei Truppführern und einem Truppsoldaten.

Genaues Hinhören

Nach den ersten Aufklärungsergebnissen geht es für die SELA-Soldaten und Soldatinnen dann darum, den Sprechfunk weiter auszuwerten. „Mit unserem System können wir den Sprechfunk auch inhaltlich auswerten, solange dieser nicht verschlüsselt ist“, führt Max S. weiter aus. „Das bedeutet, wir können hören, über was sich die gegnerischen Kräfte über Funk unterhalten und wie die Funksprüche lauten.“ Im besten Fall sind dies Befehlsausgaben, Informationen über den Standort der gegnerischen Kräfte oder über die Anzahl der eingesetzten Truppen. „Falls die Funksprüche in einer Sprache sind, die wir im SELA-Trupp nicht beherrschen, können wir die gewonnenen Audiofiles auch über unseren Gefechtsstand weiterversenden und dort übersetzen lassen.“

In der Landes- und Bündnisverteidigung

Ein Soldat öffnet eine Tür

Das System ist während der Übung auf einen LKWLastkraftwagen verbaut. Somit ist ist mobil und schnell einsatzfähig.

Bundeswehr/Sebastian Wanninger

Für Max S. und sein Team ist die Übung im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung ebenfalls ungewohnt. „Wir haben lange nicht mehr unter den Bedingungen LV/BVLandes- und Bündnisverteidigung trainiert. Unser Fokus lag immer auf einem Einsatzszenario“, sagt der Aufklärungsfeldwebel. „Umso besser, dass wir hier die Möglichkeit haben, die doch anderen Abläufe wieder einzuüben und zu verbessern.“

von Sebastian Wanninger  E-Mail schreiben
03_Bild_Übungsbeginn

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