Heer

Literatur im Heer

„Literatur im Heer“ richtet sich an den Führungsnachwuchs, aber auch an Langgediente. Sie alle sollen zum Lesen angeregt werden.

Ein Bücherregal in Großaufnahme: Eine Hand zieht ein Buch aus dem Regal.
Ein General in Flecktarn-Uniform schaut freundlich in die Kamera.
Alfons Mais, Inspekteur des Deutschen Heeres
Wann immer möglich lese ich in meiner Freizeit, denn auch für mich gilt, dass das Lernen nie aufhört.

Aktuell vorgestellt

Wir werden heutzutage mit einer enormen Menge an Informationen förmlich überschüttet. Dabei fällt es oft schwer, diese richtig einzuordnen.
Deshalb rief die Heeresführung das Projekt "Literatur im Heer" ins Leben und gibt darin Leseempfehlungen für Offiziere und Unteroffiziere des Heeres ab. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen rund um das Projekt und auch Videos mit Buchrezensionen, die regelmäßig erscheinen.

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Bildung ist nicht Ausbildung

Bildung passiert permanent und überall, im Dienst oder in der Freizeit, von außen oder auf eigenen Wunsch. Sie hilft, Persönlichkeit, Anschauung und Haltung zu entfalten. Der Horizont von Bildung ist also weit gesteckt und unterscheidet sich genau darin von Ausbildung, die notwendig spezifisch wirken soll.

Ein Soldat sitzt in einem Zelt auf eienr liege und ließt ein Buch.

Lesen geht überall, wie hier während der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Großübung Trident Juncture 2018 in Haltdalen/Norwegen.

Bundeswehr/Jana Neumann

Bildung und Ausbildung sind gleich wichtig

Militärische Vorgesetzte sollten nie vergessen, dass sie in schwierigen und lebensbedrohenden Situationen erfolgreich zu führen haben. Rechte und vor allem Pflichten müssen daher denen bewusst sein, die Verantwortung übernehmen. Fachliches Wissen zusammen mit einer entfalteten und ethisch fundierten Persönlichkeit, sprich Ausbildung und Bildung im Einklang, helfen hierbei.

Lesen ist mehr

Filme, Theater, Hörbücher, Bilder – Informationen lassen sich über viele Wege aufnehmen. Lesen ist und bleibt die beste Art, denn der Leser höchstselbst erschließt das Gelesene mit eigenen Erfahrungen, Vorstellungen, Erinnerungen und Emotionen. Leser führen stille Zwiegespräche mit den jeweiligen Buchautoren. Sie lassen sich nicht nur berieseln, sondern verwandeln das Wissen in etwas Eigenes.

Eine Frau in Uniform ließt auf einem Tablet.

Es muss nicht immer das Buch aus Papier sein.

Bundeswehr/Jonas Weber

Lesen bedeutet Auseinandersetzung

Lesen unterstützt Textsicherheit, geistige Flexibilität und kritisches Denken. Unvoreingenommenheit, ein übergeordneter Standpunkt und der Austausch über das Gelesene sind wichtig. Gerade in der Reflexion und Diskussion liegt der wahre Mehrwert des Projekts „Literatur im Heer“.

Was steht drin

Je fünf Bücher in sieben Rubriken bilden den grundlegenden Kanon der Literatur im Heer:

Heeres-Geschichte“ zeigt, dass unsere Führungsgrundsätze in Gefecht und Operation nicht vom Himmel gefallen sind, sondern unter den jeweiligen geschichtlichen Bedingungen sich beständig verändert haben und wuchsen.

Führung“ will möglichst praxisnah mit Beispielen aus Kriegsgeschichte und Gegenwart den besonderen Wert unserer Auftragstaktik betonen.

Ethik“ legt Wurzeln unseres heutigen Selbstverständnisses als Staatsbürger in Uniform frei und gibt Anregungen, eine wertegebundene Haltung (weiter-) zu entwickeln.

Sicherheitspolitik“ weitet den Horizont und schärft das Verständnis für den Primat der Politik, der unsere Aufträge im nationalen wie globalen Maßstab bestimmt.

Herausforderung: Zukunft“ soll zum Blick über den Tellerrand anregen. Die Rubrik referiert Themen, die nicht primär militärisch sind, aber auf unsere Zukunft entscheidenden Einfluss haben können.

Bibliothek der Generalität“ und „Bibliothek der Feldwebel“ beinhalten persönliche Leseempfehlungen. Sie greifen über alle vorherigen Rubriken hinweg und geben ein anregendes Bild der Interessen der Generalität des Heeres und von Spitzendienstgraden des Unteroffizierkorps.

Die Rubrik „Aktuelles“ und die „Videothek“ sind ergänzend. Sie stellen lesenswerte Literatur über den Kanon hinaus vor und werden laufend aktualisiert.

Als Angehörige der Bundeswehr besuchen Sie unser Leseportal im Intranet unter http://literatur.heer

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