Heer

„Beruf und Familie sind gut in Einklang zu bringen“

„Beruf und Familie sind gut in Einklang zu bringen“

  • Gleichstellung
  • Heer
Datum:
Ort:
Strausberg
Lesedauer:
2 MIN

Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen ist seit Jahrzehnten ein gesellschaftliches Thema, so auch bei der Bundeswehr. In Strausberg hat das Kommando Heer gleich zwei Gleichstellungsbeauftragte, die sich um die Belange der Frauen und Männer kümmern: Eine militärische für die Soldatinnen und Soldaten und Frau Dr. Christin Promnitz für die weiblichen und männlichen Zivilangestellten.

Eine Zivilistin mit einem schwarzen Blazer blickt freundlich in die Kamera.

Für die Belange der zivilangestellten Frauen und Männer im Kommando Heer in Strausberg setzt sich die zivile Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Christin Promnitz, ein: Zu tun gibt es reichlich.

Bundeswehr/Marco Dorow

Frau Promnitz, wieso haben Sie sich für eine zivile Laufbahn bei der Bundeswehr entschieden und was war Ihre Motivation?

Christin Promnitz: Ich habe mich im Jahr 2014 für den höheren Dienst bei der Bundeswehr beworben, weil es mir in erster Linie wichtig war, eine Tätigkeit aufzunehmen, die zu mir passt und die mir Freude bereitet, die mir aber auch einen zukunftssicheren Job mit guter Bezahlung und Aufstiegschancen bietet.

Sind Sie der Meinung, dass der Arbeitgeber Bundeswehr ausreichend Maßnahmen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergreift?

Ja, aus meiner Sicht gibt es zahlreiche Maßnahmen, die eine sehr gute Basis sind, um Familie und den Dienst bei der Bundeswehr – soweit es die dienstliche Tätigkeit und die Aufgaben zulassen – bestmöglich in Einklang bringen. Zum Beispiel die Möglichkeit des Arbeitens im Homeoffice, die flexiblen und individuellen Arbeitszeiten, die Einrichtung von Eltern-Kind-Arbeitszimmern und die Freistellung zur persönlichen Betreuung der Kinder im Krankheitsfall. Die Bundeswehr übernimmt auch die Betreuungskosten für die Kinder, wenn eine Frau an einer Fortbildung teilnimmt. Des Weiteren unterstützt der Dienstherr bereits bei der Suche und sorgt für die Bereitstellung von Betreuungsplätzen für die Kinder. Die Akzeptanz für mobiles Arbeiten im Rahmen der temporären Reduzierung des Präsenzdienstes hat sich im Zuge der Corona-Maßnahmen auf allen Ebenen immens erhöht.

Wird aus Ihrer Sicht genug getan, dass sich Frauen im Heer wohlfühlen?

Aus meiner Sicht ist es überaus wichtig, eine angenehme und respektvolle zwischenmenschliche Atmosphäre zu schaffen und dies als gemeinsames Ziel zu verfolgen. Diesem Leitgedanken wird generell auf jeden Fall ein großes Maß an Priorität eingeräumt. Darüber hinaus wird der Arbeitgeber Bundeswehr individuellen und speziellen Wünschen und Bedürfnissen, hinsichtlich der Art der dienstlichen Tätigkeit aufgrund der Aufgabenvielfalt gerecht. Jegliche Formen der Verwaltungstätigkeit bis hin zu technischen und (fach-)spezifischen Tätigkeiten in verschiedensten (Fach-)Bereichen stehen zur Auswahl. Auch sportambitionierte Frauen kommen beim Arbeitgeber Bundeswehr in keinem Fall zu kurz. Der Ausbau von Sportanlagen steht mit an oberster Stelle. Und auch für die Zeit nach Dienstschluss stehen zahlreiche Angebote für die attraktive und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zur Verfügung. Beispielsweise der Verleih von Fahrrädern und Sportgeräten oder sämtliche Vergünstigungen für den Besuch von Veranstaltungen. Und das nur aufgrund der personellen Zugehörigkeit zur Bundeswehr. Das ist doch klasse.

von Lance Gira

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