Heer
Das zweigeteilte Wappen zeigt stilisierte grüne Berge mit einem Edelweiß und einem schwarzen A auf gelben Grund.

Gebirgsaufklärungsbataillon 230

Das zur Gebirgsjägerbrigade 23 gehörende Gebirgsaufklärungsbataillon 230 ist im bayerischen Füssen stationiert. Mit seinen Aufklärungsfähigkeiten trägt das Bataillon zur Informationsüberlegenheit der Panzergrenadierbrigade 23 bei.

Auftrag

Das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 erfüllt Aufträge zur Landes- und Bündnisverteidigung, internationalen Krisenbewältigung und Konfliktverhütung. Das Bataillon kann dabei auf bodengebundene Späh- und Radaraufklärung, luftgestützte unbemannte Lageaufklärung, Nachrichtengewinnung durch Feldnachrichtenkräfte und sensornahe Auswertung der Zelle Informationsverarbeitung und vertiefende Auswertung zurückgreifen. 

Für die Aufklärung am Boden sowie in der Luft nutzen die Soldaten technische Hilfsmittel, wie Fahrzeuge und Drohnen. Dazu ist das Bataillon mit dem Spähwagen Fennek, dem Überschneefahrzeug BVBeschaffung und Vertragsangelegenheiten 206 vom Typ Hägglunds sowie den Drohnen Luna und KZO und weiteren technischen Aufklärungsmitteln ausgestattet. Mit dem in der Bundeswehr einmaligen Hochgebirgsspähzug ist das Bataillon in der Lage, die Spähaufklärung auch im Hochgebirge und unter extremen klimatischen Bedingungen sowie im schwierigsten Gelände zu betreiben.

Mit seinen Fähigkeiten trägt das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 zur Informationsüberlegenheit der Gebirgsjägerbrigade 23 bei. Die Aufklärungsergebnisse werden innerhalb der gemischten Aufklärungskompanien oder auf Bataillonsebene ausgewertet. Das Ergebnis ist ein ebenen- und zeitgerechtes sowie umfassendes Lagebild für die übergeordnete Führung.

2004 ging das Gebirgsaufklärungsbataillon 230 aus dem Gebirgspanzerartilleriebataillon 225 hervor und ist seitdem am Standort Füssen beheimatet.

Seit 2019 führt Oberstleutnant Michael Bertram das Gebirgsaufklärungsbataillon 230.

Zahlen und Fakten

  • circa 460 Angehörige hat das Bataillon

  • 5 Kompanien bilden das Bataillon

  • 7,3 Tonnen wiegt das Hägglunds gefechtsbereit

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