Im Homeoffice

Im Homeoffice

  • Coronavirus
  • Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
10 MIN

Wie in vielen Unternehmen und Behörden, so wurde auch im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) verfügt, dass aufgrund der anhaltenden Corona-Krise alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Homeoffice-Platz haben oder die Möglichkeit des Mobilen Arbeitens nutzen können, ab dem 13. März nach Hause verlegen. Ich gehöre dazu. Meine erste Zeit im Homeoffice bietet das volle Programm: eine Familie mit zwei schulpflichtigen, jetzt „distanzlernenden“, Kindern und Eltern, die beide parallel arbeiten. Welche Probleme sich auftun, Konflikte auszuhalten und zu lösen sind, und auch die schönen Momente bei uns – das ganze Paket.

Ein aufgeklappter Laptop mit weiteren Büroutensilien

Mein Arbeitsplatz für die nächste Zeit

Privat/Gabriele Drebenstedt

Freitag, 13. März

Dieser Tag brachte für uns als Familie gleich mehrere relevante Entscheidungen. Zum einen lief die Koordination der Homeoffice-Arbeitsplätze in meinem Referat an. Für mich bedeutete das: Rechner einpacken, Pflanzen verteilen, Telefon umstellen, Büro abschließen. Zum anderen saß unsere Landesregierung noch in den Mittagsstunden zusammen, um über etwaige Schulschließungen zu beraten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommen wird, war hoch. Also in der Mittagspause auf zur Schule meiner Tochter. Sie hat einen Schulspind, in dem Bücher und Hefte bequem zwischengeparkt werden können. Bei einer Schulschließung braucht sie aber alle Materialien, also packten wir alles ein. Kurze Zeit später die Nachricht: Die Schulen werden geschlossen. Das Unternehmen, in dem mein Mann arbeitet, hatte ebenso Homeoffice ausgesprochen. Also sind wir in den drei Wochen bis zu den Osterferien alle zuhause.

Schon am Wochenende überschlagen sich die Informationen, die Schulen beginnen am „materialgestützten Distanzlernen“ zu feilen. Die Grundschullehrerin hat einen Wochenarbeitsplan per Mail verschickt, die weiterführende Schule richtet ein „Board“ für jede Klasse und Jahrgangsstufe ein. Dort posten die Klassen- und Fachlehrer ihre Aufgaben. Hört sich erstmal prima an *Achtung spoiler* wird aber in dieser ersten Woche eher suboptimal laufen. Vorweg: Beide Schulen gehen von einer großzügigen ITInformationstechnik-Ausstattung in den Familien aus. Smartphone, Tablet, Laptop, Drucker – auf alles wird in irgendeiner Art zugegriffen. Sei es mit Lern-Apps, Aufgabenportalen oder Diskussionsplattformen, Arbeitsblätter müssen ausgedruckt werden. Wir laden alles auf, laden alles runter, schließen alles an.

Woche 1

Montag, 16. März, Tag 1 - Verschätzt

Zwei Kinder in einem Garten, die versuchen einen Ball zu bekommen

Austoben im Garten

Privat/Gabriele Drebenstedt

Zuerst verfolgen wir die Idee, dass wir uns alle vier an unseren großen Tisch im Esszimmer niederlassen. Damit, wenn die Kinder Fragen haben, wir sofort für sie da sind, Antworten geben können und so alles viel schneller fertig werden kann. Damit wir alles an einem Ort haben. Ein Trugschluss, denn unsere eigene Arbeit und unsere Arbeitsplätze benötigen unvorhergesehen viel Aufmerksamkeit.  So weitermachen wie bisher, nur an einem anderen Ort, funktioniert leider nicht. Alles ist plötzlich aufwändig: neue Koordination mit den Kollegen, Telefonkonferenzen statt Meetings, Probleme mit wackeligen Internet- und Telefonleitungen – das ganze Programm trifft uns natürlich auch. Zudem kommen ganz praktische Dinge hinzu: im Alltag isst jeder von uns „außer Haus“. Mein Mann und ich in den Kantinen, oder wir nehmen uns etwas mit, die Kinder essen in den Schulmensen. Heute gehört das Kochen und der ganze Zeitaufwand des Vor- und Nachbereitens eines Essens plötzlich mit in unseren Arbeitstag. Wodurch sich unser eigentlicher Zeitansatz verschiebt. Das wird vermerkt und für die nächsten Tage und Wochen berücksichtigt. Als ich meinen Laptop am Ende meines Arbeitstages zuklappe, ist klar – wir haben uns in den Zeiten verschätzt. Das muss besser werden. Immerhin: die Kaffeeflatrate hier ist optimal. Wir brauchen mehr Kaffee.

Dienstag, 17. März, Tag 2 – ich arbeite, du arbeitest, wir arbeiten

Eine Junge mit Kopfhörern hält ein Tablet in der Hand

Unser Sohn am Tablet: Mathehausaufgaben mit der App „ANTON“

Privat/Gabriele Drebentedt

Wir trennen uns. Wenn auch nur räumlich und nur auf unsere Homeoffice-Plätze bezogen. Mein Mann zieht mit seinem Laptop plus Telefon plus was-weiß-ich-nicht-alles ins Wohnzimmer. Ich bleibe am Esstisch. Wohn- und Esszimmer sind miteinander verbunden. Mein privater Schreibtisch ist für meine Homeoffice-Ausstattung zu klein. Laptop, Genucard (meine Eintrittskarte ins Bundeswehrnetz), externe Tastatur, Maus, USB-Hub… das ganze Kabelgewirr würde dort nur eine unnötige Stolperfalle bedeuten. Bei unserer Tochter wird das Klassenboard noch erweitert, sie tröstet sich mit Büchern. Unser Sohn sitzt neben mir, lernt alles über Satzbausteine und übt das schriftliche Dividieren von großen Zahlen.



Ein Mädchen an einem Tisch sitzend, im Hintergrund ein Latop

Auch unsere Tochter macht Mathe. Sie braucht den Laptop für die Plattform Mathegym.

Privat/Gabriele Drebenstedt

Mit einem Auge schielend, was der Junior so vor sich hinrechnet, mit dem anderen den Lotus Notes Briefkasten im Blick, erschrecke ich mich zu Tode, als plötzlich ein Telefon klingelt, dessen Klingelton ich nicht kenne. Klar, mein Mann ist auch mit einem Diensthandy ausgestattet, führt Telefonkonferenzen und Kundengespräche. Ich arbeite hier nicht alleine. Wir versuchen beim Telefonieren leiser zu sprechen, oder aus dem Zimmer zu gehen. Das funktioniert aber auch nicht immer, wenn beispielsweise auf eine Datei auf dem Rechner zugegriffen werden muss. Parallel arbeiten geht bei uns Erwachsenen aber eigentlich ganz gut. Die Kinder im Blick zu haben, die Aufgaben zu kontrollieren – nebenher - funktioniert noch nicht so gut. Wir müssen sie oft vertrösten. Alles zieht sich lange hin, bis in den frühen Abend. Wir sind angestrengt und ich fühle mich doppelbelastet. Am zweiten Tag. Das kann ja heiter werden. Wir brauchen ein zweites Headset.

Mittwoch, 18. März, Tag 3 – Nicht rumschlumpfen

Ein Junge an einem Schlagzeug sitzend blickt auf einen Laptop

Improvisation: Der Notenständer wird zum Laptophalter

Privat/Gabriele Drebenstedt

Früh aufstehen, anziehen, frühstücken – unsere Routinen laufen wie immer ab. Ab heute soll das Klassenboard der Großen vollständig zur Verfügung stehen. Ein Blick darauf und uns trifft der Schlag. Die Schule und die Lehrer haben vorbildlich gearbeitet – keine Frage. Sie treffen damit aber auf eine Familie, die sich erstmal organisieren muss. Wir Eltern müssen selber arbeiten, unsere Arbeitszeit im Tagesverlauf unterbringen. Das hat Priorität. Daneben brauchen unsere Kinder (11 und 9 Jahre) noch Hilfestellung, auch im Umgang mit den Medien. Und wer von beiden bekommt wann welches der Geräte wofür? 



Ein Junge sitzt mit einer Gitarre am Schreibtisch und sieht seinen Lehrer in einem Computerbildschirm

Musikunterricht am Schreibtisch

Privat/Gabriele Drebenstedt

Neben den fachlichen Fragen von Physik über Mathe, Biologie und Deutsch. Mir fällt es immer schwerer, aufmerksam bei meinen Aufträgen zu bleiben. Die Unterbrechungen sind häufiger und dauern länger. Ich bekomme viele Nachfragen, wie es uns geht und wie wir uns organisieren. Heute weiß ich es nicht. Sollte mein Mann morgens mit der Arbeit beginnen, ich kümmere mich um die Kinder und steige erst später am Tag in meinem Job ein? Oder beginnen wir beide früh, lassen die Kinder bis mittags „schlumpfen“ und sie sollen sich dann an ihre Aufgaben setzen? Das läuft komplett unserem sonstigen Alltag entgegen und wird als „nicht umsetzbar“ verworfen. Zudem hat unser Sohn nachmittags Musikunterricht. Er spielt Gitarre und Schlagzeug. Wir nehmen die Stunden natürlich in Anspruch, er liebt seine Musik, und es ist die Existenzgrundlage seiner Lehrer. Da er nicht zum Unterricht gehen kann, wird geskypt. Auch hier tauchen Kinderkrankheiten in der Verbindung auf. Wir brauchen ein längeres LAN-Kabel.


Donnerstag, 19. März, Tag 4 - Querschläger

Auf einer Bank liegt ein zusammengerolltes dunkles Kabel

20 Meter LAN-Kabel müssen jetzt reichen

Privat/Gabriele Drebenstedt

Neuer Tag, neuer Versuch. Die Trennung der Arbeitsplätze der Erwachsenen bleibt, die Kinder arbeiten an ihren Schreibtischen in ihren Zimmern. Wir beginnen alle den Tag früh. Ich weiß beispielsweise nicht, ob und wie lange ich eine VPN-Verbindung nutzen kann: Ein Vabanquespiel.

Unsere Homeoffices haben sich an Tag 4 gefestigt. Wir sind ein gut eingespieltes Team, können die ruhigen Phasen des Arbeitens gut nutzen. Auch die Kinder arbeiten sich durch ihre Aufgaben, mal mit mehr oder weniger Fragen. Und mal mit mehr oder weniger Motivation. Dennoch sind wir angespannt.



Ein farbiger Karton auf einem Schreibtisch liegend

Der Toner-Nachschub soll für 1.500 Blatt reichen

Privat/Gabriele Drebenstedt

Die tägliche Nachrichtenlage, die Verschärfung der Situation kommt noch obendrauf. Besonders unseren Sohn beschäftigt es, dass er seine Freunde nicht mehr sehen darf. Normalerweise jeden Nachmittag unterwegs, macht ihm diese Einschränkung schwer zu schaffen. Alle Eltern müssen in dieser Zeit viel erklären und verbieten. Uns retten die Telefone mit Skype und Whatsapp-Gruppen, die Kinder telefonieren und schreiben mit ihren Freunden. Querschläger kommen von den Schulen. Der eine oder andere Fachlehrer hat noch Ergänzungen auf dem Board hinterlassen, einige wollen, dass Arbeitsergebnisse fotografiert und zu ihnen geschickt werden, die AG-Lehrer ergänzen auch noch Material. Alle diese Bedingungen haben wir durch Zufall entdeckt, als ich nochmal etwas überprüfen wollte. Ich arbeite in einer Redaktion, schnelle Aufträge und eine kurze Reaktionszeit sind durchaus nichts Unbekanntes. Dass ich mich aber nicht darauf verlassen kann, was vor zwei Tagen noch als verbindlich für die Kinder galt, bringt mich aus der Spur. Wir brauchen neuen Toner für den Drucker.


Freitag, 20. März, Tag 5 – 2 mal Homeoffice plus 2 mal Homeschooling ergibt ein „Nein“

Kinder an einem Gartentisch, auf dem Töpfe und Pflanzen stehen

Der Frühling bekommt Unterstützung beim Grünen und Blühen

Privat/Gabriele Drebenstedt

So, oder so ähnlich hat es neulich ein Vater auf Twitter zusammengefasst. Wir müssen an unserer Organisation dringend etwas ändern. Ich sitze vor dem Redaktionssystem und produziere einen Fehler nach dem anderem. Ich fasse zigmal denselben Content (das Baugerüst für eine Internetseite) an, mache es wieder und wieder falsch und finde den Fehler nicht. Ich stehe wirklich neben mir und beobachte mich. Normalerweise sind das wenige Klicks, heute schrotte ich fast das System. Wir legen einen Stopp ein und halten Familienrat. Was war gut in dieser ersten Woche, was war nicht in Ordnung. Dabei kommen viele Kleinigkeiten auf den Tisch, die ein großes Bild ergeben. Schön war, dass es keinen Streit gab, dass wir die Sonne genießen konnten und dass wir Blumensamen gesät haben. Die Kinder konnten im Garten toben. Ganz besonders schön ist es, dass wir jeden Tag zusammen essen. Unsere gemeinsame Mahlzeit ist unter der Woche sonst nur das Abendbrot, weil die Große schon aus dem Haus geht, wenn der Kleine erst aufsteht. Durcheinander kommen wir mit der Fülle an Aufgaben, Unteraufgaben und zusätzlichen Angeboten und „Ideen“, die täglich ungeordnet auf uns einprasseln. Nebenher muss ein Haushalt geschmissen werden.

Ein Junge steht vor einer mit farbigen Zetteln beklebten Zimmertür

Unser Kanban-Board ist eine Zimmertür. Es macht die Fülle der Aufgaben sichtbar.

Privat/Gabriele Drebenstedt

Mein Mann entwirft für uns ein Kanban-Board. Das ist ein Hilfsmittel der Arbeitsorganisation, das wir in „Aufgaben“, „in Arbeit“ und „erledigt“ unterteilen. Alle Wochenaufgaben der Kinder (und einige von unseren) sind auf farbige Zettel geschrieben. Die Kinder suchen sich ihre Aufgabe, hängen sie in „in Arbeit“ und wenn sie fertig sind, in „erledigt“. So können wir am Ende unseres Arbeitstages auch besser kontrollieren, was sie parallel geschafft haben. Derart vorbereitet sehen wir nun den nächsten Wochen entgegen. Wir brauchen mehr Klebezettel. 


Der Blick über den Tellerrand

„Was arbeitest du eigentlich, wenn doch alles nach und nach abgesagt wird? Es gibt doch nichts mehr zu berichten?“ Berechtigte Frage beruhend auf einer falschen Annahme. Meine Kollegen und ich von der Redaktion IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen sitzen an vielen kleinen Stellschrauben und arbeiten im Hintergrund von Intranet und Internet. Seiten ziehen um, Seiten werden neu erstellt oder verlinkt – das sind Dinge, die für den Nutzer nicht zwingend sichtbar werden. Wir erzeugen Artikel, setzen Beiträge online, die neben den Corona-Nachrichten vielleicht nicht die sonstige Aufmerksamkeit bekommen, aber trotzdem wichtig und interessant sind. Natürlich geht die Arbeit weiter. Und wir betreiben Systempflege – wenn ich nicht wieder alles daransetze, es zu schrotten.

Ich bin ehrlich dankbar, dass ich die Möglichkeit habe im Homeoffice zu arbeiten. Ich bin kein Fan davon, war ich schon vor der Corona-Krise nicht, aber ich weiß es zu schätzen. Mein Blick über den Tellerrand zeigt mir Familien, die andere Kämpfe ausfechten. Auch wenn ich hier meine persönlichen Erfahrungen auf meine kleine Familie fokussiert und versucht habe, sie mit etwas Witz zu ergänzen, weiß ich sehr genau, dass die Realität schon im Nachbarhaus ganz anders und sehr bitter aussieht. Auch meine Kinder haben Großeltern, die sie nicht mehr besuchen können. Ihre Onkel, Tante, Cousinen – alle in der Nähe, trotzdem jetzt weit weg. Doch uns allen geht es gut. (Stand heute). Wir versuchen aufeinander zu achten, in Kontakt zu bleiben, rufen auch weiter entfernte Verwandte an. Unsere Welt besteht nicht nur aus uns vieren, aber sie ist im Moment alles was wir haben.

Und bei Ihnen?

Blick auf einen Esstisch, auf dem Computer und Zubehör stehen

Viel Platz am Esstisch

Privat/Gabriele Drebenstedt

Das hier ist mein Homeoffice Arbeitsplatz. Extra aufgeräumt. Wie sieht Ihr Homeoffice aus? Schicken Sie ein Foto im Querformat, digital als jpg-Datei und in Originalgröße an uns, die Redaktion IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen.

Die E-Mail Adresse lautet: RedaktionIUD(at)bundeswehr.org.

Schreiben Sie aus urheberrechtlichen Gründen dazu, wer das Foto gemacht hat. Wir benötigen den Vor- und Nachnamen.

Wir freuen uns über viele Bilder, die wir als Bildergalerie im Internet veröffentlichen werden.

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Ein Schreibtisch unter einer Dachschräge, auf dem Laptop, dem Drucker und in einer Vitrine sind LEGO Modelle zu sehen.

Star Wars beherrscht dieses Homeoffice, selbst der Typ auf dem Bildschirm ist im Homeoffice

Privat/Jörg Schramm
Ein Schreibtisch mit Tastatur und zwei Bildschirmen auf dem außerdem eine Katze sitzt

Kritische Arbeitskontrolle oder Ablenkungsmanöver?

Privat/Petra Sebastian
Ein Schreibtisch mit einem aufgeklappten Laptop, auf einem Fensterbrett steht eine große Figurensammlung

Die Bobblehead-Sammlung auf dem Fensterbrett hat die Arbeit im Homeoffice im Blick

Privat/Jennifer Rausch
Arbeitstisch mit Tastatur, Monitor und Laptop, im Hintergrund fenster mit Ausblick auf Hügelkette

Luftiges Homeoffice mit Blick auf das Siebengebirge

Bundeswehr/Alexandra Knüpling
Zwei auf einem Schreibtisch stehende Monitore, davor eine Tastatur. Im Hintergrund mehrere tabellarische Wandkalender

Karte, Kabel und Kalender - trotzdem: Alles im Blick

Privat/Ingo Czock
Ein geöffneter Laptop auf einem Schreibtisch, auf dem Monitor ist als Hintergrundbild das Logo eines Fußballvereins zu sehen

Nicht schwer zu erraten, für welchen Fußballverein das Herz schlägt

Privat/Stephan Padberg
Ein Schreibtisch, auf dem mehrere Monitore stehen und Arbeitsutensilien liegen, der vor einem Fenster steht

Homeoffice mit dem Blick ins Grüne

Privat/Andreas Juffing
Ein dunkler Schreibtisch auf dem ein Monitor steht auf dem ein Schiff zu sehen ist, davor eine Tastatur

Auch in den eigenen vier Wänden immer die Marine im Blick

Privat/Carsten Koslowski
Ein Esstisch mit aufgeklappten Rechner, daneben ein Blumenstrauß, Bücher , Teekanne und Essgeschirr

Bunt, fröhlich und alles in greifbarer Nähe

Privat/Nina Riediger
Ein Schreibtisch, auf dem Monitore und ein Drucker steht mit Papierstapeln unter einer Dachschräge

Homeoffice - Arbeitsplatz unter der Dachschräge

Privat/Andreas Spengler
Ein Schreibtisch aus Holz mit mehreren Monitoren, Tastatur und Arbeitsutensilien

Ein helles und freundliches Homeoffice

Privat/Annette Spengler
Blick auf einen Esstisch, auf dem Computer und Zubehör stehen

Viel Platz am Esstisch

Privat/Gabriele Drebenstedt

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Zur Person:

Eine Frau steht telefonierend in einer großen Halle

Jetzt nicht mehr unterwegs, sondern nur im Homeoffice zu erreichen

Bundeswehr/Marcus Rott

Mein Name ist Gabriele Drebenstedt, ich arbeite seit 10 Jahren im Presse- und Informationszentrum IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen in Bonn als Redakteurin. Durch meinen Job habe ich die mobile Ausstattung eines „Travelling Users“; also die Erlaubnis, meinen Laptop mit auf Dienstreisen zu nehmen, damit ich beispielsweise von Veranstaltungen direkt meine Texte verfassen und im Internet und Intranet online stellen kann. Diese Ausstattung nutze ich jetzt im Homeoffice. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Eine Tochter (11), die die 6. Klasse eines Gymnasiums besucht und einen Sohn (9), der in die 4. Grundschulklasse geht. Mein Mann ist bei einem großen Unternehmen in Köln beschäftigt. Er arbeitet Vollzeit, ich arbeite 30 Stunden in der Woche. Alle Aufgaben in der Familie teilen wir uns, daran ändert auch die Corona-Krise nichts.


von Gabriele Drebenstedt  E-Mail schreiben