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Anerkannte Missionen: „Bad Bevensen“ schließt sich NATO-Verband an

Anerkannte Missionen: „Bad Bevensen“ schließt sich NATO-Verband an

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Kiel
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Am 25. Februar hat das Minenjagdboot „Bad Bevensen“ seinen Heimathafen Kiel verlassen. Das zum 3. Minensuchgeschwader gehörende Boot wird für die nächsten fünf Monate den deutschen Beitrag in der Standing NATONorth Atlantic Treaty Organization Mine Counter Measures Group 1 stellen.

Ein Marineoffizierin mit schwerer blauer Bordjacke und weißer Tellermütze steht vor einer Menschenmenge.

Kommandantin Prehn steht bereit für die Auslaufmusterung ihrer Crew.

Bundeswehr/ Björn Wilke

Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Anna Prehn wird sich das Boot mit seiner 45-köpfigen Besatzung am 2. März in Bremerhaven dem NATONorth Atlantic Treaty Organization-Minenabwehrverband anschließen. Von dort aus wird die „Bad Bevensen“ gemeinsam mit Minenjägern aus weiteren NATONorth Atlantic Treaty Organization-Ländern an unterschiedlichen Minenabwehrmanövern in Nord- und Ostsee teilnehmen.

Die internationale Zusammenarbeit und gemeinsame Manöver mit unterschiedlichen Nationen nehmen immer mehr an Bedeutung zu. So wird die Besatzung während der gesamten Manöverdauer erstmals von einem vierköpfigen Minentaucherteam aus Portugal unterstützt. Sie werden gemeinsam unter anderem an den NATONorth Atlantic Treaty Organization-Übungen Joint Warrior und Open Spirit sowie an der USUnited States-geführten BALTOPS teilnehmen. „Wir freuen uns auf die bevorstehenden Herausforderungen und erwarten eine gute und qualitativ hochwertige Kooperation mit unseren internationalen Partnern“, so die Kommandantin.

Geführt wird der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Verband zurzeit vom belgischen Fregattenkapitän Peter Ramboer auf dem niederländischen Versorgungsschiff „HNLMS Mercuur“.

Anfang Juni wird die „Bad Bevensen“ mit dem gesamten Minenabwehrverband den Rücktransit in Richtung Kiel antreten. Damit werden Boot und Besatzung Mitte Juni, pünktlich zur Kieler Woche, zurückerwartet.

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