Marine

Coronavirus und die Marine

Die Teilstreitkraft Marine informiert hier über ihre spezifischen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2.

Computer-Illustration eines Coronavirus: ein grauer Ball mit rauher Oberfläche und roten Zapfen, die daraus hervorragen.
Centers for Disease Control and Prevention

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Das Presse- und Informationszentrum Marine wird hier – quasi in einem aktuellen Blog – durchgehend über die marinespezifischen Aspekte der Pandemie informieren. Sowohl im öffentlichen Internet über diese Marine-Seiten der Bundeswehr-Website als auch im bundeswehrinternen Intranet (Intranet.mar) aktualisieren wir laufend wichtige Informationen zur Lageentwicklung.

Hintergründe zum Umgang der Bundeswehr mit dem Coronavirus, zur Amtshilfe der Streitkräfte und auch Informationen des Zentralen Sanitätsdienstes sind in einem Schwerpunkt der Bundeswehr-Website zu finden.

Per Twitter informieren der Inspekteur der Marine unter @chiefdeunavy, die Marine über @deutschemarine und der Leiter des Presse- und Informationszentrums Marine mit dem Account @marinespox regelmäßig über neue Inhalte auf den Webseiten der Marine und herausragende Aspekte der Lage.

Natürlich erhält jede Dienststelle in der Marine beispielsweise die Befehlsgebung auf dem Dienstweg, in der Regel per E-Mail. Die Flotte in See und im Einsatz ist über Satelliten- und Funkverbindungen angebunden.

Bild oben: Illustration eines Coronavirus, veröffentlicht vom USUnited States-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention. Textbanner ergänzt durch Bundeswehr.

von Presse- und Informationszentrum Marine | E-Mail schreiben

03.09.: Sechzehnter Infobrief Corona

Der Inspekteur der Marine zieht nach knapp einem halben Jahr Corona-Pandemie Bilanz.

Zudem bitte ich Sie mit Blick auf die nahende kalte Jahreszeit dringend, die in unseren Sanitätseinrichtungen angebotenen Grippeschutzimpfungen wahrzunehmen.

09.07.: Fünfzehnter Infobrief Corona

In seinem jüngsten Infobrief mahnt Marineinspekteur Andreas Krause, dass länderübergreifende Höchstzahlen an Coronavirus-Infizierten und durch Covid-19 Verstorbene allen deutlich zeige, dass die Krise weiterhin sehr ernst zu nehmen sei. „Wir müssen damit leben, dass das Virus keinen Urlaub macht“, sagt der Vizeadmiral.

Krause identifiziert verschiedene Kompromisslösungen, die die Seestreitkräfte mittlerweile für Dienstalltag, Ausbildung und Meilenstein-Veranstaltungen gefunden haben. Darunter die ersten Grundausbildungen seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie: Sie hätten unter den gegebenen Rahmenbedingungen die Schulen der Marine vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. „Dank viel Kreativität und Flexibilität konnten diese mit entsprechend angepassten Konzepten erfolgreich durchgeführt werden“, so Krause. „Hierbei ist uns jedoch bewusst, dass die aktuelle Art und Weise der Durchführung nicht durchhaltefähig zu leisten ist.“

Abschließend verweist der Inspekteur auf den Tagesbefehl der Verteidigungsministerin vom 7. Juli. Und er erinnert die Marineangehörigen, auch weiter „umsichtig und professionell“ zu handeln – „damit wir Erfolge bei allem Verständnis für die Sehnsucht nach Normalität nicht unnötig gefährden“.

30.06.: Marineschule Mürwik – Ausbilden in Zeiten von Covid-19

Nicht nur Abschlussbälle fallen aus, Vereidigungen finden nicht als große „öffentliche Veranstaltungen mit Angehörigen“ statt. Auch im kleinen Rahmen hat das Virus Vorhaben und Alltag an der Marineschule Mürwik umgekrempelt. Die Aula der Schule dient jetzt als Unterrichtsraum für Recht, Führungslehre und Navigation. Auch wo sonst Basketball und Volleyballgespielt wurde, stehen nunmehr  Tische verteilt, denn die Sporthallen wurden ebenso als Lehrsäle umgestaltet. Funktional, aber nicht wirklich geeignet, allein die Akustik ist für Unterrichtende sehr gewöhnungsbedürftig.

Eine Aula wurde als Unterrichtsraum umfunktioniert.

Die Aula der Marineschule dient jetzt als Unterrichtsraum

Bundeswehr

Da auch in Zukunft alle Lehrgänge der Marineschule stattfinden sollen, arbeiten die Lehrenden jetzt mit Nachdruck an einem Konzept namens „alternativer Lehr-/Lernort“. Komplette Lehrgänge sollen an anderen Bildungseinrichtungen außerhalbd der MSM laufen, da die Platzkapazität der Schule durch Maßnahmen zum Social Distancing auf die maximal gleichzeitige Aufnahme von 200 Personen beschränkt ist. Die Alternativen reichen von Bildungswerken über Jugendherbergen bis hin zu Berufsbildungseinrichtungen, die noch freie Kapazitäten haben. Auch wird das „Distance learning“ verstärkt angeboten und die Lehrgangsteilnehmer müssen ganze Themenbereiche von zu Hause absolvieren.

19.06.: Marineflieger kehren aus Einsatz Atalanta zurück

Am 19. Juni ist das Hauptkontingent des 30. Einsatzkontingents Atalanta, in einem A400M der Luftwaffe, zum Marinefliegerstützpunkt nach Deutschland zurückgekehrt. Etwas mehr als drei Monate waren die 50 Soldaten aus dem Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Dschibuti am Horn von Afrika gewesen.

Großraumtransportflugzeug Airbus A400 M

Bundeswehr/Stefan Petersen

„Nicht nur für die Soldaten vor Ort bedeutete der Einsatz während des Ausbruchs der Pandemie eine zusätzliche Belastung. Für die Familien zuhause stellt die Abwesenheit eines Partners oder Elternteils grundsätzlich immer eine Herausforderung dar. In einer Zeit des Kontaktverbotes und der Schließungen von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, Homeschooling und der Isolation zu den sonst unterstützenden Großeltern, sollte ihr ‚Einsatz‘ nicht vergessen werden“, unterstreicht der Geschwaderkommodore, Fregattenkapitän Oliver Ottmüller.

Nun werden alle Kontingentangehörigen zunächst in eine häusliche Isolation gehen, bevor sie wieder in ihren Arbeitsalltag beginnen können. Auch die zurückgekehrten Soldatinnen und Soldaten werden sich nun zunächst in eine 14-tägige häusliche Isolation begeben, bevor der Dienstbetrieb wiederbeginnt.

Kontingentführer Fregattenkapitän Michael Buchert resümiert für sich: „Es ist bewundernswert, mit wie viel Disziplin die einschneidenden Maßnahmen zur Expositionsprophylaxe zusätzlich zu den bereits ohnehin herausfordernden Bedingungen aufgenommen und umgesetzt wurden. Die unter diesen schwierigen Bedingungen erbrachten, hervorragenden Leistungen sprechen für sich“.

05.06.: Wochenbriefing: Die Lage entspannt sich teilweise

Mehrere Offiziere unterhalten sich in einem Raum; einer trägt eine blaue Arbeitsuniform, drei andere Flecktarnanzüge.

Austausch über Lessons learned: Generalmajor Breuer im Gespräch mit dem Kommandeur des Regionalen Führungsstabs Nord, Flottillenadmiral Ulrich Reineke (rechts)

Bundeswehr/Julia Haberichter

Nach drei inzwischen wieder ruhigeren, fast „normaleren“ Wochen hat die Redaktion Marine wieder Nachrichten aus der Flotte im Zusammenhang mit der COVID-19Coronavirus Disease 2019-Pandemie gesammelt. Erfahren Sie mehr im neuen Wochenbriefing.

04.06.: Vierzehnter Infobrief Corona

Vizeadmiral Krause stellt in seinem jüngsten Infoschreiben für Marineangehörige fest, dass die „zivile Welt“ sich anscheinend normalisiere. Nur für Marineangehörige, scheine dies nicht zu gelten. Diese müssten immer noch vor dem Einsatz in Isolation, kämen teilweise im Hafen nicht von Bord und tragen im Dienst regelmäßig Mundschutz.

Die Vorgaben seien immer auf die jeweilige Situation, den Auftrag der Einheit und die Bedürfnisse der Betroffenen vor Ort abgestimmt und folglich nicht einheitlich. Leider werde sich dies auf absehbare Zeit nicht verhindern lassen. „Den Erfolg bei der Eindämmung des Virus, den wir alle gemeinsam in der Marine erzielt haben, gilt es zu verteidigen“, so Krause.

Der Inspekteur hat zugleich auch eine gute Nachricht: Die insgesamt zwölf Angehörigen der Marine, die seit Anfang der Pandemie positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, seien inzwischen wieder genesen. Drei Marineangehörige befänden sich derzeit zur Beobachtung in Isolation.

15.05.: Wochenbriefing: Landgangsregeln, Erprobung und Amtshilfe

Der Landkreis Mecklenburg-Vorpommern bildet Marinesoldatinnen und -soldaten zu Kontaktvermittlern des Gesundheitsamts aus.

Bundeswehr/Nicole Kubsch

Mitte Mai nehmen die zivilen Behörden in Norddeutschland mehr und mehr Hilfe von Marinesoldatinnen und -soldaten in Anspruch. Die Zusammenfassung der Redaktion Marine

14.05.: Dreizehnter Infobrief Corona

In seinem aktuellen Infobrief an die Marineangehörigen geht Vizeadmiral Krause unter anderem auf die Bedeutung des „Führens mit Auftrag“ in der aktuellen Lage und neue Regelungen für den Landgang der Besatzungen der Flotte ein.

Vor dem Hintergrund der verschiedenen regionalen und örtlichen Gegebenheiten in Bundesländern und an den Standorten, würden die Dienststellen der Marine auch teils unterschiedliche Maßnahmen zum Umgang mit der Krise anweisen. „Das Prinzip des ‚Führens mit Auftrag‘ hat sich dabei in der derzeitigen Lage deutlich bewährt“, so Krause. „Nur die Vorgesetzten vor Ort können die eigene Lage umfänglich bewerten und wirksame Maßnahmen treffen. Führen mit Auftrag verlangt aber auch danach, Unterschiedlichkeiten zu akzeptieren und diese anzuerkennen.“

Um die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten in der Flotte sowie ihre Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, hat die Marine Richtlinien für den Umgang mit Landgang in Fremdhäfen erlassen. Der Inspekteur hält fest, dass die Entscheidung, ob der Besatzung eines Schiffs oder Boots Landgang außerhalb des Heimathafens gewährt werden kann, in den Zeiten der Corona-Pandemie immer eine Einzelfallentscheidung sei.

Krause schließt seinen Infobrief mit einem Appell: „Ich bin mir wohl bewusst, dass bei uns allen seit Beginn dieser Woche ein Gefühl der langsamen Rückkehr zur Normalität einkehrt. Umso wichtiger ist es mir, an die Verantwortung des Einzelnen in der derzeitigen Lage zu erinnern.“

08.05.: Wochenbriefing: „Betrieb weitgehend unbeeinflusst“

Eine graue Hafenpier auf der ein Denkmal in Form einer Kuh steht, im Hintergrund Industrieanlagen.

Ein neues Normal: Landgänge in Pandemiezeiten sind untersagt, höchsten ein Spaziergang auf der Anlegepier ist den Crews der Marine noch erlaubt. Hier im Hafen von Ventspils, Lettland

Wikimedia Commons/Scotch Mist/CC BY-SA 4.0

Die ersten Tage des Monats Mai waren für die Marine eine weitere Woche der Normalität unter neuen Bedingungen. Die Redaktion Marine fasst eine ruhige Woche kurz zusammen.

07.05.: zwölfter Infobrief Corona

In diesem Infobrief betont Vizeadmiral Krause, wie Normalität in den Alltag der Marine in Zeiten der Covid-19-Pandemie zurückkehrt: „Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Flotte ist weitgehend unbeeinflusst.“ Das drücke sich darin aus, dass sich 18 Schiffe und Boote der Marine in See befänden, was über einem Drittel der Flotte entspreche.

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise berichtet der Marineinspekteur, dass ein Zug zur Unterstützung der Bevölkerung der Marineunteroffizierschule in Plön begonnen habe, das Pflegepersonal in mehreren Hamburger Alten- und Pflegeheimen zu unterstützen. Die Marinesoldatinnen und -soldaten lösten teilweise das bereits eingesetzte Personal der Unteroffizierschule der Luftwaffe ab.

01.05.: Wochenbriefing: Auf dem Weg zur Maskenpflicht

Die Crew der „Datteln“ hat Halstücher zum Mundschutz umfunktioniert.

Bundeswehr/Tanja Merkl

Die neue Normalität in Zeiten des Coronavirus bringt Übergangslösungen und Alltagsanpassungen auch in der Marine mit sich. Im Grunde meistern die Crews auf den Schiffen und Booten der Flotte tagtäglich schwierige Situationen mit Mut, Kreativität und Improvisationsgabe. Der Rückblick der Redaktion Marine

30.04.: Elfter Infobrief Corona

In diesem Infobrief meldet der Marineinspekteur, dass kein Angehöriger der Deutschen Marine mehr von einer SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2-Infektion betroffen sei. Das gemeinsam geschafft zu haben, mache ihn stolz. Die Zahl der zwecks Beobachtung in Isolation befindlichen belaufe sich auf acht.

Was die Lage im Ausbildungsbetrieb der Marine betrifft, stellt Vizeadmiral Krause fest, dass die in Teilen ausgesetzte Ausbildung hat zu einer ‚Bugwelle‘ an Bedarf geführt habe, die es bei einer Wiederaufnahme des vollen Lehrbetriebs in den kommenden Monaten abzuarbeiten gelte. „Dies wird die Marine auf vielen Ebenen vor Herausforderungen stellen sowie Kreativität und Flexibilität erfordern“, so Krause.


30.04.: Podcast mit dem Schiffsarzt der „Berlin“

Die Redaktion der Bundeswehr hat ein ausführliches Gespräch mit dem Chef-Mediziner an Bord des Einsatzgruppenversorgers geführt, der sich in der Ägäis im Einsatz befindet.

27.04.: Zehnter Infobrief Corona

Nach Einschätzung des Inspekteurs der Marine in seinem jüngsten Infobrief könne trotz Lockerungen der Einschränkungen im öffentlichen Leben von einer Rückkehr zur alten Normalität noch lange keine Rede sein. „Der Kampf gegen das Corona-Virus ist ein Marathon und der Großteil der Strecke liegt noch vor uns“, so Vizeadmiral Krause.

Währenddessen kommen weitere Unterstützungskräfte der Marine zum Einsatz: Soldatinnen und Soldaten der Marinetechnikschule sollen das Gesundheitsamt Vorpommern-Rügen bei der Infektionskettennachverfolgung unterstützen, Angehörige der Marineunteroffizierschule helfen Kameradinnen und Kameraden der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Hamburger Alten- und Pflegeheimen.

Krause bittet die Marinesoldaten zugleich, nicht aus falschverstandenem Ehrgeiz oder Pflichtgefühl Risiken in Kauf zu nehmen: „Wenn Sie bei sich selbst oder Ihren Kameraden ernstzunehmende Anzeichen einer möglichen Infektion erkennen, handeln Sie bitte entschlossen und vor allem sofort!“

24.04.: Wochenbriefing: Normalität und ein besonderes Lob

Aus der Vogelperspektive: Marinesoldaten in blauer Arbeitsuniform stehen in geraden Reihen auf dem Flugdeck eines Kriegsschiffs.

Für die Ablösung im NATONorth Atlantic Treaty Organization-Marineverband ist die gesamte Crew der „Berlin“ angetreten. Im Hintergrund die abgelöste „Mecklenburg-Vorpommern“

Bundeswehr

Weil nur wenige besondere Meldungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise in den Seestreitkräften aufgekommen sind, lässt sich die vergangene Woche schon fast als ruhig betrachten. Ausnahme davon ist nur die Absage der Großübung Northern Coasts.

Ein Zeichen von Einsatznormalität ist etwa, dass die Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ den Staffelstab im Ägäis-Einsatz an den Einsatzgruppenversorger „Berlin“ übergeben hat. Die Redaktion Marine fasst kurz zusammen.

23.04.: Absage der Großübung Northern Coasts

Luftaufnahme von fünf Kriegsschiffen auf See.

Northern Coasts 2018: Verbandsfahrt von Kriegsschiffen aus Dänemark, Schweden und Deutschland vor der finnischen Küste

Bundeswehr

Die Marine hat am 23. April angekündigt, statt des multinationalen Manövers eine Marineübung in kleinerem Rahmen zu organisieren. Alle Partner sind durchs Eindämmen der Covid-19-Pandemie eingeschränkt. Als Hauptorganisator hat der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, das multinationale Ostsee-Marinemanöver Northern Coasts in einem Schreiben an die Marinechefs der an der Übung beteiligten Partner abgesagt.

Die Großübung hätte vom 28. August bis 10. September im Kattegat sowie der westlichen und mittleren Ostsee stattgefunden. Lesen Sie mehr dazu in einer Meldung der Redaktion Marine.

22.04.: Heimatnähe als gesundheitliche Vorsorge

Ein kleines graues Kriegsschiff in See.

Minenjagdboot „Fulda“

Bundeswehr/Björn Wilke

Die Marine hat das Minenjagdboot „Fulda“ aus dem Minenabwehrverband 2 der NATONorth Atlantic Treaty Organization herausgelöst. Nach knapp vier Monaten im Mittelmeer befindet sich der Minenjäger derzeit auf dem Rücktransit in die heimische Ostsee. Dort wird das Boot in den  Minenabwehrverband 1 integriert. NATONorth Atlantic Treaty Organization und deutsches Verteidigungsministerium hatten zuvor zugestimmt. Grund für die Verlegung der „Fulda“ sind Hafenschließungen in vielen Mittelmeeranrainern, die die Nachversorgung des Minenjägers und seiner Besatzung erschwert haben.

Schwerwiegender jedoch wäre eine, möglicherweise, notwendige medizinische Versorgung von Crewmitgliedern, die unter den vorherrschenden Bedingungen der Corona-Krise nicht ohne weiteres sichergestellt wäre. Im Unterschied zu größeren Marineschiffen wie Fregatten oder Einsatzgruppenversorgern hat ein Minenjagdboot keinen eigenen Schiffsarzt an Bord.

22.04.: Neunter Infobrief Corona

Vizeadmiral Krause rechnet damit, dass ersten Lockerungen der Eindämmung der Covid-19-Pandemie auch bei Bundeswehrangehörigen wieder zu einem Anstieg der sozialen Kontakte führen würden. Er mahnt aber, die Maßnahmen in Reihen der Marine fortzusetzen: „Dies erfordert von uns allen weiterhin viel Disziplin und Konsequenz in der Einhaltung des Infektionsschutzes. Noch haben wir die Krise nicht überstanden!“

Beim Ausbildungsbetrieb, der in den Schulen der Marine wieder beginnt, stehe das am dringendsten benötigte Personal im Fokus. Zum Beispiel gelte das für den Wachoffizierlehrgang an der Marineschule Mürwik, den Atemschutzgeräteträgerlehrgang der Marinetechnikschule, den Telemedizinlehrgang am Schifffahrtsmedizinischen Institut und den Schwimmtaucherlehrgang beim Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr. Für den notwendigen Präsenzunterricht werde übergangsweise dezentral Mund-Nasen-Schutz beschafft.

Diese Ausrüstung kommt auch auf die gesamten Streitkräfte zu: Für Angehörige der Bundeswehr werde wiederverwendbarer Mund-Nasen-Schutz zentral beschafft. Laut Marineinspekteur rechne man mit der Lieferung Mitte Mai.

Nicht zuletzt fordert Krause alle Dienststellen der Marine auf, „Lessons Identified“ aus der aktuellen Krise zu erheben und an das Marinekommando zu melden.

17.04.: Wochenbriefing: Ein wichtiger Fortschritt und Ostern etwas anders

Ein Mensch in einem Hasenkostüm steht vor einem grauen Kriegsschiff.

Ostern in der Marinebasis Wilhelmshaven

Bundeswehr/Kim Brakensiek

Auch bei der Marine hat die Osterzeit unter erschwerten Bedingungen der Corona-Krise gestanden. Die Flotte hat Feiertage und Alltag in See und im Hafen neu gestaltet. Die Osterwoche beginnt indes noch am Karfreitag mit einem sanitätsdienstlichen Meilenstein: Denn die Marine verfügt seit dem 9. April erstmals über Covid-19-Tests auf See. Die Redaktion Marine fasst zusammen.

16.04.: Achter Infobrief Corona

In seinem neuesten Infobrief bezieht sich Inspekteur Krause zunächst auf die Lockerungen der geltenden Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, die die Bundesregierung gestern angekündigt hat. Dass das nur „sehr behutsamen“ passieren kann, würde umso mehr für die Bundeswehr und die Marine zutreffen, „gilt es doch unsere bisher erfolgreiche Strategie gegen die Ausbreitung des Virus in unseren Reihen nicht zu gefährden“.

Die Coronavirus-bezogene Lage in der Marine markiert Krause vor allem an zwei Punkten: Zum einen sei an Bord des Einsatzgruppenversorgers „Berlin“ vor wenigen Tagen die Möglichkeit zur Testung auf Covid-19 erfolgreich erprobt. Die „Berlin“ sei das erste Kriegsschiff weltweit, das über diese Fähigkeit verfüge. Zum anderen seien für die Besatzungen der Schiffe und Boote Regelungen für den Umgang mit Isolations- und Quarantänemaßnahmen getroffen worden. Seefahrtszeiten ohne Außenkontakte gälten als Isolationszeiten.

10.04.: Wochenbriefing: Von Amtshilfe bis Einsatz

Seit 3. April sind im Norden Soldatinnen und Soldaten zusammen mit einem Führungsstab der Marine voll einsatzbereit für die Amtshilfe. In der Marine läuft der Grundbetrieb in der Flotte ohne Einschränkungen weiter, an Land wird er an die Corona-Lage angepasst. Die Redaktion Marine fasst wieder in einem Rückblick zusammen.

09.04.: Leiter des Führungsstabs trifft Landeskommandeure

Vom 7. bis zum 9. April hat Flottillenadmiral Ulrich Reineke, neu eingesetzter Leiter des Regionalen Führungsstabs 1 (Nord) in Rostock, Informationsgespräche mit den Kommandeuren von drei Landeskommandos und Vertreter von insgesamt 18 Dienststellen der Bundeswehr geführt, die in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein Personal zur Unterstützung in der Corona-Krise bereithalten. Sein Fazit: „Wir haben einen ausreichenden Personalpool als ‚helfende Hände‘ aufgestellt, die jetzt bereitstehen, wenn wir gebraucht werden.“

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Reineke ist in seinem eigentlichen Dienstposten Abteilungsleiter Planung im Marinekommando. In seiner Funktion als Leiter des regionalen Stabs untersteht er allerdings dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis.

09.04.: Leiter des Führungsstabs trifft Landeskommandeure

Vom 7. bis zum 9. April hat Flottillenadmiral Ulrich Reineke, neu eingesetzter Leiter des Regionalen Führungsstabs 1 (Nord) in Rostock, Informationsgespräche mit den Kommandeuren von drei Landeskommandos und Vertreter von insgesamt 18 Dienststellen der Bundeswehr geführt, die in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein Personal zur Unterstützung in der Corona-Krise bereithalten. Sein Fazit: „Wir haben einen ausreichenden Personalpool als ‚helfende Hände‘ aufgestellt, die jetzt bereitstehen, wenn wir gebraucht werden.“

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Reineke ist in seinem eigentlichen Dienstposten Abteilungsleiter Planung im Marinekommando. In seiner Funktion als Leiter des regionalen Stabs untersteht er allerdings dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis.

09.04.: Siebter Infobrief Corona

Im Infobrief vom 9. April rechnet Marineinspekteur Andreas Krause, auch bei möglichen Lockerungen von aktuellen Restriktionen, mit einem weiteren Anstieg von Schwererkrankten und Toten im weiteren Verlauf der Pandemie. Trotz der gegenwärtigen besonderen Rahmenbedingungen wünscht der Vizeadmiral allen Marineangehörigen „möglichst ruhige und friedvolle Ostertage, sei es in der Heimat oder auch fernab Ihrer Liebsten in Einsatz und Übung.“

Bei der Marine belaufe sich die aktuelle Zahl der Covid-19-Patienten auf sechs Personen. In den Zahlen der Infektionen innerhalb der Bundeswehr drücke sich aus, dass sich die Angehörigen der Streitkräfte sehr verantwortungsbewusst verhalten hätten. „Sie, die Männer und Frauen der Marine, haben bisher mit der konsequenten Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln zur Eindämmung des Virus einen bemerkenswerten Beitrag zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr geleistet“, so Krause.

Die Schulen der Seestreitkräfte würden erste Ausbildungsmaßnahmen, die unter Beachtung von Auflagen möglich sind, ab dem 20. April wieder aufnehmen. Im Übrigen erfolge eine permanente Bewertung, welche Ausbildungsvorhaben zu welchem Zeitpunkt wieder durchgeführt werden könnten.

08.04.: Taschenkarte COVID-19Coronavirus Disease 2019

03.04.: Wochenbriefing: Umgang mit dem Coronavirus in der Marine

Zwei Marinesoldaten in blauer Arbeitsuniform in einem Supermarkt

„Helfende Hände“ der Marine in Wilhelmshaven

Bundeswehr/Patrik Stollarz

In den vergangenen zwei Wochen seit dem 24. März hat die Marine vor allem Strukturen zur regionalen Unterstützung der Bevölkerung während der Corona-Pandemie aufgebaut. Darüber berichtet die Redaktion Marine noch einmal in einem zusammenfassenden Rückblick.

03.04.: Sechster Infobrief Corona

Der Marineinspekteur stellt fest, es gebe erste Hinweise darauf, wie die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Wirkung entfalteten und sich die Infektionsdynamik weiter abschwäche. „Die kommenden Tage und Wochen werden voraussichtlich zeigen, ob und wann der eingeschlagene Weg den gewünschten Erfolg bringt“, so Vizeadmiral Andreas Krause.

Über die Lage bei den Seestreitkräften erklärt Krause, dass die Ausbildung an den Schulen der Marine beispielsweise unter Nutzung digitaler Plattformen so organisiert sei, dass sie in Teilen weitergeführt werden könne. Was die anstehenden Grundausbildungen betrifft, erwartet er in der nächsten Woche eine bundeswehrgemeinsame Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise. Bezogen auf die Einsätze der Flotte meint Krause, es sei allen bewusst, dass die Vorgaben zur Quarantäne die Grenzen des Zumutbaren berührten – sie seien jedoch für den Gesundheitsschutz aller unabdingbar.

Der Inspekteur mahnt daher die Soldatinnen und Soldaten: „Insbesondere bei der Marine bedeutet jede weitere Infektion unter Umständen, dass eine gesamte Besatzung oder Einheit zweitweise nicht zur Auftragserfüllung zur Verfügung steht. Dazu sollte es nicht kommen – hier zähle ich auf Sie und Ihr Verantwortungsbewusstsein.“


01.04.: Informationsblatt der Marinesanität zu Covid-19

Der Sanitätsdienst der Marine erstellt seit dem 28. Februar, jeweils der Lage angepasst, unregelmäßig Informationsblätter zu Covid-19. Hier sein fünftes: Die weitere Ausbreitung der Krankheit in Deutschland sei nicht mehr aufzuhalten, daher sei das Ziel aller derzeit angeordneten und empfohlenen Vorkehrungen, die Infektionsausbreitung signifikant zu verlangsamen, um eine Überdehnung der Kapazitäten des Gesundheitssystems unter allen Umständen zu verhindern.

Im angehängten Informationsblatt finden Angehörige der Marine Handlungsempfehlungen und Antworten auf marinespezifische Fragen: Wie sieht eine Isolation vor oder nach meinem Einsatz aus und was muss ich nach meiner Quarantänezeit beachten? Was soll ich tun, wenn ich erfahren habe, dass ich innerhalb der letzten zwei Wochen persönlichen Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatte? Wann ist es sinnvoll, mich auf Covid-19 testen zu lassen und wann nicht?

Außerdem bietet das Infoblatt Kontaktdaten zum Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr und zum Marinesanitätsdienst.

31.03.: Fünfter Infobrief Corona

Unter der Verantwortung des Inspekteurs der Streitkräftebasis als Nationaler Territorialer Befehlshaber hat sich die Bundeswehr auf Hilfeleistungen für die zivile Bevölkerung eingestellt. Dafür wurde unter anderem der regionale Führungsstab 1 (Nord) im Marinekommando in Rostock aufgestellt. Von hier aus werden die Hilfeleistungen für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern koordiniert.

Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle habe sich in der Marine bisher auf neun Personen erhöht und der Einsatz- und Übungsbetrieb der Flotte sei weitgehend unberührt. Krause: „Den Worten des Generalinspekteurs im heutigen Tagesbefehl schließe ich mich an: Führen Sie mit Auftrag! Geben Sie Ihren Männern und Frauen das Ziel vor, nicht den Weg. Treffen Sie vor Ort die Entscheidungen, die erforderlich sind, um den Betrieb bestmöglich aufrecht zu erhalten.“

26.03.: Besatzung des Tender „Mosel“ ist aus Quarantäne zurück

Ein graues Schiff fährt durch ein Gewässer.

Tender „Mosel“ in See

Bundeswehr

Die Besatzung des Tenders „Mosel“ hat nach zwei Wochen Quarantäne heute wieder ihren Dienst an Bord aufgenommen. Die Lage auf der „Mosel“ hat sich damit wieder entspannt, nachdem der Kommandant des Schiffs vor zwei Wochen einen positiv auf Covid-19 getesteten Soldaten gemeldet hatte. Die gesamte Besatzung wurde daraufhin sofort unter Quarantäne gestellt.

„Das zeigt, wie wichtig schnelles Handeln in einer solchen Lage ist. Dadurch konnten weitere Infizierte verhindert werden“, erklärte dazu der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause.

Doch auch weiter gilt, den Personalbestand aufzulockern, solange der Tender wie zurzeit im Heimatstützpunkt in Kiel liegt. Ein Teil der Besatzung arbeitet daher von zu Hause aus oder nimmt Urlaub – natürlich mit der Auflage, sich gesund zu halten und die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

24.03.: Vierter Infobrief Corona

Marineinspekteur Krause berichtet in seinen vierten Infobrief Corona, dass die Zahl der Infektionsfälle bei der Marine auf sieben gestiegen sei. Die Dienststellen, Stäbe und Kommandos seien bei stark reduzierter Präsenz vor Ort funktions- und arbeitsfähig.

Das Marinekommando habe sich zudem zur Führung der Corona-Aktivitäten organisiert. Ab dem 25. März solle das Marinekommando Lagezentrum Corona eingerichtet werden, das im Schwerpunkt für die Koordination der Unterstützungsleistungen für den Nationalen Territorialen Befehlshaber und die ihm unterstellte Führungsorganisation zuständig sei.

20.03.: Dritter Infobrief Corona

Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, berichtet in seinem dritten Infobrief, dass die Zahl der Infektionsfälle in der Marine weiterhin nicht gestiegen sei. Auch werde der Personalbestand, wie in der gesamten Bundeswehr, weiter aufgelockert, damit die ständige Arbeits- und Führungsbereitschaft auf allen Ebenen gewährleistet sei. Das Marinekommando als Höhere Kommandobehörde übernimmt damit verstärkt Aufgaben eines operativen Hauptquartiers für die Seestreitkräfte.

Krause, an die Marineangehörigen gewandt: „Seien Sie kameradschaftlich, was heute besonders bedeutet, Abstand zu halten. Seien Sie selbstlos und hilfsbereit, wenn wir gebraucht werden Schwächeren zu helfen.“

18.03.: Zweiter Infobrief Corona

Im zweiten Infobrief Corona hält Marineinspekteur Andreas Krause für die Lage in den Seestreitkräften fest, dass die Zahl der Infektionsfälle seit gestern nicht gestiegen sei. Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb der Flotte bleibe grundsätzlich unberührt.

Die Lage für die fern der Heimat operierenden Einheiten sei derzeit besonders herausfordernd, so Krause. Ihnen gelte das Augenmerk der Marineführung. An alle Marineangehörigen gewandt, appelliert der Inspekteur: „Besondere Umstände verlangen Kreativität und besondere Lösungen. Nutzen Sie die sich bietenden Möglichkeiten des Handelns im Sinne der Sache und nehmen Sie Ihre Verantwortung vor Ort wahr!“

18.03.: Auflockerung beim Marinepersonal

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu erschweren, wird die Marine das Personal in den Dienststellen an Land ausdünnen, um Reserven zu schaffen. Das hat heute das Marinekommando für die Marine angeordnet, nachdem das Lagezentrum COVID-19Coronavirus Disease 2019 im Verteidigungsministerium die Kategorie „Schutz-Auflockern“ ausgelöst hatte. Die Einzelheiten dieser bundeswehrweiten Maßnahme regeln die Kommandeure und Dienststellenleiter vor Ort in eigener Verantwortung. Ziel der Maßnahme ist, die Einsatz- und Führungsfähigkeit der Marine sicherzustellen.

Ab sofort also werden viele Soldatinnen und Soldaten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seestreitkräfte ihren Dienst von zu Hause aus verrichten. In der Regel, aber nicht generell, wird ein Schichtbetrieb aufgebaut, wobei eine Durchmischung der einzelnen Schichten so lange wie möglich unterbleiben soll. Dadurch bildet die Marine personelle Reserven, auf die sie bei Erkrankungen Einzelner zurückgreifen kann.

17.03.: Erster Infobrief Corona

Mit einem ersten Infobrief Corona hat sich Vizeadmiral Krause am 17. März an alle Marineangehörigen gewandt. Die im neuen Rundschreiben enthaltenen Informationen wollen der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, und das Marinekommando täglich aktualisieren und veröffentlichen. Der Infobrief soll die Soldatinnen und Soldaten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seestreitkräfte durchgehend auf dem jüngsten Stand der Lage halten.

Das Schreiben enthält vor allem aktuelle Angaben zu Weisungen in der Bundeswehr und spezifisch in der Teilstreitkraft Marine. Auch hält es die generellen Absichten der Marineführung fest.

16.03.: Tagesbefehl des Inspekteurs

Porträtaufnahme eines Admirals in dunkelblauer Uniform ohne Mütze

Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause

Bundeswehr/Björn Wilke

Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, hat in einem Tagesbefehl vom 13. März zum Umgang mit SARSSchweres Akutes Respiratorisches Syndrom-CoV-2 die Einsatzfähigkeit der Marine und Gesundheitsschutz abgewogen. Auch der Dienstbetrieb in den Streitkräften und der Marine sei von der fortwährend steigenden Zahl an Infizierten am Coronavirus betroffen, so Krause. „Für die Marine und die Bundeswehr hat die Gewährleistung der Führungs- und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte, bei gleichzeitiger Sicherstellung des bestmöglichen Gesundheitsschutzes unserer Angehörigen und ihrer Familien oberste Priorität“, erklärt er.

Dazu würden in Abstimmung mit Verteidigungsministerium, Sanitätsdienst und den anderen Organisationsbereichen der Bundeswehr alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Der Inspekteur zählt dazu die Isolation von Risikopatienten, intensivere Hygienemaßnahmen und Anpassungen des Dienstbetriebes.

Laborarbeiten mit Pipette

Coronavirus und die Bundeswehr

Die Bundeswehr ist seit Auftreten des Coronavirus in Wuhan eng in verschiedene Maßnahmen der Bundesregierung eingebunden.