Kulturpreis Deutsche Sprache: Die „Fantastischen Drei“ vom Bundessprachenamt

Kulturpreis Deutsche Sprache: Die „Fantastischen Drei“ vom Bundessprachenamt

  • Sprachausbildung
  • Bundessprachenamt
Ort:
Hürth
Lesedauer:
2 MIN


Bei einer Gala mit 1.300 Gästen im Festsaal des Kongress Palais Kassel erhielt das Bundessprachenamt am 13. Oktober 2018 „für die vorbildliche Arbeit der Abteilung Sprachausbildung, Bereich Deutsch als Fremdsprache“ den Institutionenpreis des „Kulturpreises Deutsche Sprache“. Den Preis nahmen Hermann Roder, Hubert Knittel aus dem ausgezeichneten Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Sprachausbildung, Abteilungspräsident Gerhard Matthey, entgegen. Weitere Auszeichnungen gingen mit dem Jacob-Grimm-Preis an die Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“ (Fanta4) und dem Initiativpreis an eine Kampagne der Stadt Frankfurt für mehr Kommunikation mit Kindern statt mit Smartphones.

Preiträger auf einem Gruppenfoto, unter anderem die Fanta4

In bester Gesellschaft: Neben den „Drei“ aus Hürth erhielten auch die „Vier“ aus Stuttgart einen der begehrten Preise

Ruhnke

Die Bundeswehr macht mit ihrem Bundessprachenamt mehr aus der deutschen Sprache – das hat sie mit dem ehemaligen Preisträger ‚Sendung mit der Maus‘ gemeinsam“, so der verblüffende Vergleich von Moderatorin Angela Elis. Statt mit Maus und Elefanten saßen die „Fantastischen Drei“ vom Bundessprachenamt aber mit Thomas D, And.Ypsilon, Michi Beck und Smudo von Fanta4 in der ersten Reihe und erwarteten ihren großen Moment.

Weltreisende in Sachen Deutsch

Ein wenig Nervosität war wohl im Spiel, vergaß Roder doch zunächst sein Redemanuskript. Es folgte aber eine fulminante und mit anhaltendem Applaus bedachte Dankesrede.

Zwei Männer mit einem Preis aus Plexiglas und einer Urkunde

Anerkennung für eine spannende und erfüllende Aufgabe: Regierungsdirektor Hermann Roder und Oberregierungsrat Hubert Knittel nahmen den Preis entgegen

Ruhnke

Roder nahm die Gäste mit auf eine Weltreise und stellte so anschaulich dar, wie das Bundessprachenamt zur internationalen Verständigung beiträgt. Dank seiner vielen Dienstreisen in die ganze Welt können beim Bundessprachenamt jedes Jahr etwa 700 Angehörige ausländischer Streitkräfte aus bis zu 60 Staaten in Deutsch ausgebildet werden. Folgerichtig bezeichnete Laudator Oberst Professor Josef Ernst vom österreichischen Bundesheer Roder und sein Team als „Weltreisende in Sachen Deutsch“.

Anerkennung ist die beste Motivation

„Dieser Preis ist eine unvergleichliche Auszeichnung für das Bundessprachenamt und zugleich eine großartige Anerkennung der Arbeit der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer und aller, die den Bereich Deutsch als Fremdsprache unterstützen“, bedankte sich Roder bei der Jury vom Verein für Deutsche Sprache und der Eberhard-Schöck-Stiftung. „Menschen aus aller Welt, unsere Sprache und Kultur zu vermitteln, ist eine spannende und erfüllende Aufgabe,“ so Roder über seine Arbeit am Bundessprachenamt.