Wer Deutschland dient - hat Anerkennung verdient

Wer Deutschland dient - hat Anerkennung verdient

  • Abzeichen
  • Personal
Datum:
Ort:
Köln
Lesedauer:
2 MIN

Treuer Dienst und engagierter Einsatz verdienen Anerkennung. Der Dienst in der Bundeswehr ist ein Dienst an der Gesellschaft. Sie ist eine Armee im Einsatz und Parlamentsarmee, ihre Angehörigen dienen Deutschland als Bürger in Uniform. Das Veteranenabzeichen ist ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung. Am 15. Juni 2019, dem Tag der Bundeswehr, wurde es erstmals verliehen.

Am Tag der Bundeswehr öffnet die Bundeswehr ihre Türen für Bürgerinnen und Bürger. Passender Anlass und gute Gelegenheit, die Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr öffentlichkeitswirksam vor den Augen der Besucherinnen und Besucher zu ehren.

Veteranenabzeichen der Bundeswehr

Anerkennung für treuen Dienst: Das Veteranenabzeichen würdigt den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr

Bundeswehr/Torsten Kraatz

Ein festes Band, das alle verbindet

Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr dienen dem Frieden und verteidigen unsere Demokratie und Freiheit. Mit dem Veteranenabzeichen wird dieses Engagement sichtbar gewürdigt. In ihrem Tagesbefehl vom 26. November 2018 hat die damalige Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, eine klare Linie vorgegeben und sich für einen umfassenden Veteranenbegriff ausgesprochen. Aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten, Gesunde und Versehrte – sie alle sollen die gleiche Wertschätzung erfahren.

Gemeinschaft und treuer Dienst

Veteranin oder Veteran der Bundeswehr sind somit alle, die Deutschland dienen oder gedient haben und ehrenhaft aus diesem Dienstverhältnis ausgeschieden sind. In die Diskussion um die konkrete Ausgestaltung des Veteranenbegriffs waren neben dem Bundeswehrverband und dem Verband der Reservisten auch alle Angehörigen der Bundeswehr eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Letztlich wurde der Veteranenbegriff bewusst weit gefasst. Die militärische Gemeinschaft und der Dienst an unseren Werten sollten im Mittelpunkt stehen. Auch aktive Soldatinnen und Soldaten können das Abzeichen bereits während ihrer Dienstzeit beantragen.

Ursula von der Leyen und die ersten Trägerinnen und Träger des Veteranenabzeichens

Am 15. Juni 2019 verlieh die damalige Ministern Ursula von der Leyen die ersten Veteranenabzeichen beim Tag der Bundeswehr in Faßberg.

Sören Peters

Für besondere Verdienste, Auslandseinsätze und Leistungen im Gefecht werden schon bisher Auszeichnungen verliehen.

Das Veteranenabzeichen ergänzt diese gute Tradition und stellt die Werte in den Vordergrund, die uns alle verbinden: Gemeinschaft, Kameradschaft und Pflichterfüllung im treuen Dienst an der Gesellschaft. Das Abzeichen darf nicht an der Uniform getragen werden, es soll vielmehr die Veteranen in der Öffentlichkeit repräsentieren.

Wer kann das Veteranenabzeichen beantragen?


Veteran oder Veteranin der Bundeswehr ist, wer als Soldatin oder Soldat der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem Dienstverhältnis ehrenhaft ausgeschieden ist, also den Dienstgrad nicht verloren hat.

Wie beantrage ich das Veteranenabzeichen?

Das Veteranenabzeichen wird allen Veteraninnen und Veteranen auf Antrag ausgehändigt. Das Antragsformular für ehemalige und aktive Bundeswehrangehörige ist als Download bereitgestellt. 

Aktive Soldatinnen und Soldaten können ihr Veteranenabzeichen zentral über ihren Truppenteil beantragen und erhalten es anschließend auch dort.


Ehemalige senden den Antrag bitte an diese Anschrift:


BAPersBwBundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Abteilung VI.1.1

Veteranenabzeichen

Luisenstr. 109

53721 Siegburg


Das Abzeichen wird Ihnen auf dem Postweg zugestellt.

Aufgrund der voraussichtlich großen Zahl der zu verteilenden Abzeichen wird die Verteilung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Alle Fragen zum Veteranenabzeichen richten Sie bitte an:


BAPersBwVIVeteranenabzeichen@bundeswehr.org



Die Antragsformulare


Antragsformular Aktive (PDF, 38,9 KB)

Antragsformular Ehemalige (PDF, 63,3 KB)


von Ulrich Veen  E-Mail schreiben