Zwei Soldaten im Gespräch
Corona zwang die Bundeswehr, sich mit einer Situation auseinanderzusetzen, in der es nicht um Kampf oder Kampfunterstützung ging. Vielmehr ging es um eine medizinisch-gesundheitliche Lage, in der primär sanitätsdienstliche Fähigkeiten gefordert waren. Im Verlauf der Krise kamen dann aber auch wieder Fragen aus der Truppe auf. Wie kann beispielsweise unter den gegebenen Bedingungen Ausbildung stattfinden, um die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr zu gewährleisten. Oder wie soll Grundausbildung durchgeführt werden. Aus medizinischer Sicht ist die Verhinderung von Neuinfektionen das oberste Ziel. Stellen Sie sich vor, während einer Ausbildung infiziert ein einzelner Soldat einen ganzen Panzergrenadierzug. Die infizierten Soldatinnen und Soldaten stecken dann am Wochenende ihre Familien und Freunde an. Eine solche Situation mussten wir verhindern.