Portraitbild eines Mannes, grauhaarig mit einer Brille, im Hintergrund ist eine Wiese zu sehen
Dass ich das Team in Indien führen soll, habe ich rund 48 Stunden vor unserem Abflug erfahren. Meinen Soldatinnen und Soldaten ging es übrigens genauso. „Was genau ist mein Auftrag und wie kann ich ihn umsetzen?“, war die erste Frage, die mir da durch den Kopf ging. Dann begannen auch schon die Planungen, obwohl zu dem Zeitpunkt nicht viele Informationen vorlagen und die Lage sich teilweise dynamisch entwickelte. Nur durch die reibungslose Zusammenarbeit aller Dienststellen im Sanitätsdienst war es überhaupt möglich, einen derartigen Einsatz in so kurzer Zeit zu starten. Dies funktionierte vor allen Dingen, weil alle Beteiligten eine Sprache sprechen – vom Anlagenbediener der Sauerstofferzeugungsanlage, über die Planer im Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung bis zur Fachabteilung Hygiene im Kommando Sanitätsdienst.